Drei freiwillige Begegnungen verbinden den gehörten Wortanfang [m], den Buchstaben M und vertraute deutsche Bilder, ohne diese Aufgaben zu vermischen.
Drei Begegnungen mit M und dem Laut am Wortanfang
In drei kurzen Begegnungen vergleichen ein Kind und eine erwachsene Person den gesprochenen Anfang von „Maus“ und „Mütze“, betrachten den geschriebenen Buchstaben M und ordnen vertraute Bilder zu. Die Begegnungen können an verschiedenen Tagen stattfinden; eine feste tägliche Wiederholung ist nicht erforderlich.
Der Schwerpunkt ist ein einzelner Zusammenhang: In den gewählten deutschen Beispielen beginnt „Maus“ mit dem Laut [m], und der geschriebene Buchstabe M steht am Anfang des Wortes. Der Buchstabenname „Em“, der Laut [m] und das sichtbare Zeichen M sind miteinander verbunden, aber sie sind nicht dasselbe.
Das Kind darf zeigen, sprechen, ein Bild auswählen oder eine erwachsene Person bitten, Karten zu bewegen. Ein richtiges Ergebnis beim Hören eines Wortanfangs zeigt nicht automatisch, dass das Kind einen geschriebenen Buchstaben erkennt. Ebenso bedeutet das Erkennen einer M-Karte nicht, dass es bereits alle Wörter mit M lesen kann.
Die drei Begegnungen bauen aufeinander auf, müssen aber nicht in dieser Reihenfolge bleiben. Wenn das Kind zuerst die M-Karte bemerkt, können Sie mit dem sichtbaren Zeichen beginnen. Wenn es lieber über die Bilder spricht, bleiben Sie bei den gesprochenen Wörtern. Wichtig ist, die jeweilige Frage klar zu halten: Hören wir einen Laut, betrachten wir Schrift oder benennen wir ein Bild?
Eine Begegnung darf nach einem Beispiel enden. Das Kind muss nicht innerhalb einer Woche alle drei Aufgaben abschließen. Ein Erwachsener kann beobachten, welche Darstellung verständlich war, und beim nächsten Mal einen passenden Einstieg wählen. Eine einzelne Antwort ist keine Diagnose und sagt nicht, wie sich das Kind in jeder Lese- oder Hörsituation zurechtfindet.
Vorbereitung: zwei Bilder und eine Buchstabenkarte
Bereiten Sie eine große Karte mit einem gedruckten M sowie Bilder einer Maus, einer Mütze und eines Balls vor. Die Bilder dürfen einfache Zeichnungen sein, solange die Beteiligten erkennen, was gemeint ist. Schreiben Sie die Wörter nicht auf die Bildkarten, wenn zunächst nur die gesprochenen Wortanfänge verglichen werden sollen.
Legen Sie die Karten so aus, dass das Kind sie von seinem Platz aus gut sehen kann. Wenn ein Bild unklar ist, benennen Sie es gemeinsam: „Hier ist eine Mütze.“ Das Kind kann ein anderes vertrautes Wort für das Bild verwenden; klären Sie vor dem Vergleichen, welches Wort tatsächlich gesprochen wird.
Die M-Karte bleibt zunächst beiseite. Für die erste Begegnung reichen die Bilder Maus und Mütze; der Ball kommt als eigener Vergleich hinzu. Große Karten lassen sich auf einer rutschfesten Unterlage betrachten. Wer sie nicht greifen möchte oder kann, kann auf sie zeigen und eine erwachsene Person um das Bewegen bitten.
Zeichnen Sie die Maus und die Mütze so, dass sie jeweils nur einen Gegenstand darstellen. Ein Bild mit einer Maus auf einer Mütze kann zu zwei unterschiedlichen Benennungen führen und eignet sich für die erste Zuordnung weniger gut. Ein einfacher Ball auf einer dritten Karte genügt für den Gegenvergleich.
Schreiben Sie „Maus“, „Mütze“ und „Ball“ auf getrennte Wortkarten, wenn Sie später die geschriebenen Anfänge zeigen möchten. Prüfen Sie, dass das M beziehungsweise B vollständig sichtbar ist und die Karten nicht verwechselt werden. Für die erste Hörfrage bleiben diese Wortkarten liegen, damit die Antwort nicht durch ein sichtbares Anfangszeichen ersetzt wird.
Wenn das Kind andere Bilder bevorzugt, wählen Sie geeignete vertraute Wörter und sprechen Sie sie vor der Aktivität gemeinsam aus. Beispielsweise kann „Mond“ als drittes deutsches Beispiel für einen Anfang mit [m] dienen. Der Gegenstand muss nicht als echte Sache vorhanden sein; eine verständliche Abbildung oder ein mündlich genanntes Wort kann ausreichen.
Erste Begegnung: Wortanfänge hören
Zeigen Sie die Maus und sagen Sie natürlich „Maus“. Zeigen Sie die Mütze und sagen Sie „Mütze“. Fragen Sie: „Hörst du am Anfang denselben Laut?“ In diesen Beispielen beginnt beides mit [m]. Falls das Kind möchte, wiederholen Sie beide Wörter und lassen Sie Zeit für eine Antwort.
Eine erwachsene Person kann vormachen: „Bei Maus höre ich am Anfang [m], bei Mütze auch.“ Ein solches Vormachen ist Unterstützung. Anschließend darf das Kind auf ein Bild zeigen, den Anfangslaut nennen oder entscheiden, dass es keine Antwort geben möchte. Die Wörter müssen nicht buchstabiert werden.
Nehmen Sie dann den Ball hinzu und sagen Sie „Ball“. Fragen Sie, ob „Maus“ und „Ball“ mit demselben Laut beginnen. Für diese ausgesprochenen Wörter ist der Anfang [m] beziehungsweise [b]. Der Vergleich betrifft den gesprochenen Wortanfang, nicht die Farbe oder Größe der Bilder.
Für eine kurze Vorführung sagen Sie zunächst das ganze Wort und danach den Anfangslaut: „Maus: Am Anfang höre ich [m].“ Wiederholen Sie das bei „Mütze“. Der Laut kann kurz für sich genannt werden; vermeiden Sie, ein zusätzliches „e“ anzuhängen und dieses als Teil des Wortanfangs auszugeben.
Anschließend können Sie beide Bilder nebeneinanderlegen und fragen, welches Wort das Kind zuerst hören möchte. Die erwachsene Person spricht das ausgewählte Wort und zeigt auf das zugehörige Bild. Wenn das Kind die Abbildung lieber selbst benennen möchte, hören Sie seine Bezeichnung an und verwenden Sie diese bei der nächsten Frage.
Bei der Gegenüberstellung von Maus und Ball ist es möglich, dass ein Kind Gemeinsamkeiten außerhalb des Anfangs nennt, etwa dass beide Wörter kurz sind oder dass beide Bilder rundliche Formen zeigen. Bestätigen Sie die tatsächliche Beobachtung und erklären Sie dann, dass sich die aktuelle Frage auf den ersten gehörten Laut bezieht.

Mögliche Antworten beim Hören
Das Kind sagt, Maus und Mütze begännen nicht gleich. Wiederholen Sie die beiden Wörter in der üblichen Aussprache und fragen Sie, was es am Anfang wahrnimmt. Vielleicht wurde das Bild anders benannt oder ein anderer Teil des Wortes beachtet. Ein Gespräch über die tatsächlich gesprochenen Wörter ist hilfreicher als eine sofortige Bewertung.
Das Kind zeigt auf beide Bilder, ohne etwas zu sagen. Fragen Sie, ob es damit ausdrücken möchte, dass sie gleich beginnen, oder ob es etwas anderes zeigen will. Erst nach einer Bestätigung sollte die Geste als Antwort beschrieben werden. Eine mündliche Erklärung ist keine Pflicht.
Wenn die Wörter wegen Umgebungsgeräuschen schwer zu hören sind, suchen Sie einen ruhigeren Zeitpunkt oder verwenden Sie eine zugängliche Alternative. Ein Kind, das die gesprochenen Beispiele nicht gut wahrnehmen kann, sollte nicht allein anhand seiner Antwort auf diese Hörfrage beurteilt werden.
Sagt das Kind „Beide haben ein M“, fragen Sie, ob es den Laut am Anfang oder den geschriebenen Buchstaben meint. Ohne sichtbare Wortkarte bezieht sich die Hörfrage auf den Laut. Später können Sie die Wörter geschrieben zeigen und den ersten Buchstaben gesondert vergleichen.
Sagt das Kind „Ball und Maus sind verschieden“, ist das als allgemeine Aussage möglich. Fragen Sie nur bei Interesse nach dem Unterschied am Wortanfang. Die Antwort muss nicht in Lautschrift erfolgen: Das Kind kann die Wörter wiederholen oder auf die von der erwachsenen Person vorgemachten Anfänge reagieren.
Bei einer undeutlichen Geste kann die erwachsene Person zwei Möglichkeiten anbieten: „Meinst du, sie beginnen gleich, oder möchtest du ein anderes Bild zeigen?“ Warten Sie auf eine Bestätigung. Es ist genauer, die Geste zunächst als unklar zu beschreiben, als ihr ungefragt eine bestimmte Bedeutung zuzuschreiben.
Zweite Begegnung: die M-Karte betrachten
Legen Sie die Karte mit dem großen M vor das Kind. Sagen Sie: „Dieser Buchstabe heißt Em. Als Anfangsbuchstabe von Maus steht er für den Laut [m].“ Zeigen Sie anschließend ein separat geschriebenes Wort „Maus“ und weisen Sie auf das M am Anfang hin.
Fragen Sie, ob das Kind das M auf der Einzelkarte mit dem Anfang des geschriebenen Wortes vergleichen möchte. Die Karte kann neben dem Wort liegen, ohne dessen Buchstaben zu verdecken. Das Kind zeigt oder beschreibt die beiden sichtbaren Zeichen; die erwachsene Person liest das Wort bei Bedarf vor.
Legen Sie zusätzlich eine große B-Karte bereit, wenn das Kind zwischen zwei Zeichen wählen möchte. Fragen Sie: „Welche Karte sieht aus wie der erste Buchstabe in Maus?“ Die sichtbare Aufgabe betrifft die Zeichen M und B. Die erwachsene Person sollte beide Karten gut lesbar und ohne unterschiedliche Farbhilfen vorbereiten.
Schreiben Sie „Maus“ groß und ohne dekorative Elemente auf die Wortkarte. Lassen Sie zwischen dem Anfangsbuchstaben und dem nächsten Zeichen genug Raum, ohne das Wort in einzelne Karten zu zerlegen. Das Kind kann den Beginn mit einem Finger oder einem geeigneten Zeiger markieren; die erwachsene Person hält die Karte bei Bedarf fest.
Vergleichen Sie das Einzel-M und das M im Wort zunächst in derselben Druckschrift. Unterschiedliche Schriftarten können dieselbe Form verschieden darstellen und wären eine zusätzliche Veränderung. Wenn Sie später ein M auf einer Buchseite betrachten, benennen Sie die neue Darstellung und prüfen Sie, ob sie klar erkennbar ist.
Wird zwischen M und B gewählt, prüfen Sie, ob beide Zeichen denselben Kontrast und eine vergleichbare Größe haben. Wenn nur das M rot und das B grau ist, könnte die Farbe statt der Buchstabenform als Hinweis dienen. Das ist nicht grundsätzlich verboten, sollte aber als Hilfe beschrieben werden.
Buchstabenname, Laut und Wort unterscheiden
Der Name des Buchstabens M wird „Em“ gesprochen. Der Anfangslaut in „Maus“ ist [m]. Wenn das Kind „Em“ sagt, kann es den Buchstaben korrekt benannt haben; es muss nicht dieselbe Antwort geben wie auf die Frage nach dem Laut. Benennen Sie daher, welche Frage gestellt wurde.
Bei „Ball“ beginnt das gesprochene Wort mit [b], und das geschriebene Wort beginnt mit B. Der Buchstabenname B lautet „Be“. Ein Vergleich M/B kann helfen, die beiden Beispiele auseinanderzuhalten, ersetzt aber nicht das genaue Zuhören oder Betrachten der Schrift.
Vermeiden Sie, aus diesen zwei Beispielen eine Regel für jede Sprache oder jedes Wort abzuleiten. Familien können mehrere Sprachen sprechen; Wörter, Buchstabennamen und Aussprachen unterscheiden sich. Für diese Übung sind die ausdrücklich genannten deutschen Wörter der Bezug.
Eine erwachsene Person kann die drei Ebenen nacheinander zeigen: das Bild einer Maus, das gesprochene Wort „Maus“ und das geschriebene Wort „Maus“. Dann wird auf das erste Schriftzeichen M und auf den beim Sprechen hörbaren Anfang [m] aufmerksam gemacht. Das Bild selbst ist weder der Laut noch der Buchstabe.
Wenn das Kind nur den Buchstabennamen „Em“ nennen möchte, können Sie diese Antwort auf die Frage nach dem Buchstaben anerkennen. Eine weitere Frage nach dem Laut ist eine neue Einladung. Das Kind muss nicht sofort zwischen beiden Begriffen wechseln, um am ersten Vergleich teilzunehmen.
Dritte Begegnung: Bild und Anfangsbuchstabe zuordnen
Legen Sie die M-Karte und das Mausbild auf den Tisch. Sagen Sie „Maus“ und zeigen Sie anschließend das geschriebene Wort mit seinem Anfangsbuchstaben M. Das Kind kann die Einzelkarte danebenlegen oder eine erwachsene Person anweisen. So bleiben Bild, gesprochenes Wort und Schrift als drei verschiedene Dinge sichtbar.
Nehmen Sie das Mützenbild hinzu. Nennen Sie es „Mütze“ und zeigen Sie das geschriebene Wort „Mütze“. Beide Wörter beginnen in diesem Beispiel mit dem geschriebenen M und dem gesprochenen Laut [m]. Das Kind kann entscheiden, welches Bild es zuerst mit der Karte vergleichen möchte.
Für einen zusätzlichen Vergleich legen Sie das Ballbild und eine B-Karte bereit. Prüfen Sie, ob das Kind tatsächlich „Ball“ als Bezeichnung verwendet. Zeigen Sie das geschriebene Wort „Ball“ und vergleichen Sie seinen ersten Buchstaben mit der B-Karte. Die Aufgabe ist nicht, alle Buchstaben des Wortes zu lesen.
Legen Sie Bild und Wortkarte erst zusammen, nachdem geklärt ist, dass das Bild als „Maus“ bezeichnet wird. Lesen Sie die Wortkarte vor und zeigen Sie den Anfang. Das Kind kann die M-Karte neben den Anfang legen. Die Karte wird nicht in das Wort eingefügt und verändert dessen Schreibweise nicht.
Bei „Mütze“ gilt dieselbe Anordnung: Bild, Wortkarte und einzelne M-Karte. Das Ü über dem zweiten Buchstaben gehört zur Schreibweise des Wortes, ist aber nicht das Ziel der Anfangsfrage. Wenn das Kind nach den Punkten fragt, können Sie darauf eingehen, ohne zu behaupten, dass M diese Punkte trägt.
Bei „Ball“ kann ein Kind zunächst die M-Karte wählen, weil es zuvor nur mit M gearbeitet hat. Zeigen Sie den Anfang der Wortkarte und beide Einzelkarten. Fragen Sie, welches Zeichen dem sichtbaren Anfang entspricht. Wenn die erwachsene Person die B-Karte vor dem Kind auswählt, handelt es sich um eine Demonstration.

Ein Gespräch am Tisch
Erwachsene Person: „Ich sage Maus. Welches Bild möchtest du dazu zeigen?“ Kind: „Das hier.“ Erwachsene Person: „Du zeigst die Maus. Ich lege das Wort Maus daneben. Siehst du den ersten Buchstaben?“ Das Kind kann auf M zeigen, um Hilfe bitten oder das Gespräch beenden.
Eine andere Antwort lautet: „Die Mütze passt auch zu M.“ Die erwachsene Person kann bestätigen, nachdem beide das Bild als Mütze benannt haben: „Mütze beginnt beim Sprechen mit [m], und hier steht M am Anfang des geschriebenen Wortes.“ Es sind zwei Beobachtungen, die in diesem Beispiel zusammenpassen.
Wenn das Kind auf den Ball zeigt, fragen Sie, ob es das Bild mit der B-Karte vergleichen möchte. Nennen Sie „Ball“ und zeigen Sie das B im vorbereiteten Wort. Geht es dem Kind eigentlich um den Ball als Spielzeug und nicht um den Anfangsbuchstaben, kann die Gruppe das Gespräch entsprechend ändern.
Das Kind sagt: „Maus und Mütze haben beide ein M.“ Die erwachsene Person kann die Wortkarten nebeneinanderlegen und auf die beiden Anfangsbuchstaben zeigen. Dann kann sie getrennt fragen: „Was hörst du am Anfang, wenn ich die Wörter sage?“ Eine Antwort auf die Schriftfrage muss nicht automatisch die Hörfrage beantworten.
Wenn das Kind lieber ein Bild selbst auswählt, lassen Sie es zuerst benennen, was es sieht. Die erwachsene Person kann bestätigen: „Du nennst das Bild Mond.“ Erst danach wird der Anfang verglichen. Wenn auf dem Bild eine Sonne gemeint war, klären die Beteiligten die Darstellung, statt die Benennung ungefragt zu ersetzen.
Was tun, wenn ein Bild anders benannt wird?
Ein Bild einer Mütze könnte als „Kappe“ bezeichnet werden. Dann vergleichen Sie nicht stillschweigend den Anfang von „Kappe“ mit dem von „Mütze“. Sagen Sie: „Du nennst das Kappe; ich hatte Mütze gemeint. Welches Wort möchten wir für dieses Bild benutzen?“ Beide Wörter können in passenden Situationen sinnvoll sein, haben aber unterschiedliche Anfänge.
Wenn das Kind das Wort „Mütze“ nicht kennt, erklären Sie es kurz oder ersetzen Sie das Bild durch ein vertrautes deutsches Wort mit [m] am Anfang, etwa „Mond“, sofern ein klar erkennbares Bild vorhanden ist. Prüfen Sie das tatsächlich verwendete Wort und seine Aussprache, bevor Sie es in die Aufgabe aufnehmen.
Ein Tierbild kann ebenfalls mehrdeutig sein. Wenn die Darstellung für das Kind keine Maus erkennen lässt, zeichnen Sie eine deutlichere Maus oder wählen Sie ein anderes vertrautes Bild. Die Qualität des Bildes beeinflusst die Antwort; sie sollte vor einer Aussage über die Lautwahrnehmung überprüft werden.
Auch ein Bild eines Balls könnte als „Kugel“ bezeichnet werden. Für den geplanten Vergleich nennen die Beteiligten dann entweder ausdrücklich „Ball“ oder wählen ein eindeutigeres Bild. Bei „Kugel“ wäre der gesprochene Anfang ein anderer; die Zuordnung zur B-Karte würde nicht aus dieser Bezeichnung folgen.
Familien verwenden mitunter verschiedene Wörter für einen Gegenstand. Fragen Sie nach dem vertrauten Ausdruck und wählen Sie Beispiele, die zur Sprache und zum Wortschatz des Kindes passen. Ein Wort ist nicht deshalb falsch, weil es nicht das vorbereitete Zielwort ist. Es verändert lediglich die aktuelle Lautfrage.
Eine leichtere Variante
Beginnen Sie mit einem Bild und einem gesprochenen Wort. Die erwachsene Person zeigt die Maus und sagt „Maus“. Sie kann den Anfang [m] vormachen. Das Kind darf zuhören oder auf das Bild zeigen; ein Vergleich zwischen zwei Lauten ist noch nicht erforderlich.
Für die Schrift legen Sie nur die M-Karte neben das vorbereitete Wort „Maus“ und zeigen das erste M. Das Kind kann die Zeichen betrachten. Erst später kommt eine B-Karte als zweite Auswahl hinzu. Diese Reihenfolge reduziert die Zahl der gleichzeitigen Entscheidungen.
Wenn das Bewegen von Karten schwerfällt, kann das Kind den Blick oder eine vertraute Kommunikationshilfe einsetzen. Die erwachsene Person bestätigt ihre Deutung und bewegt die Karte auf Wunsch. Eine Notiz sollte sowohl die Auswahl des Kindes als auch die ausgeführte Hilfe nennen.
Verwenden Sie nur zwei Bilder, die das Kind bereits eindeutig benannt hat. Die erwachsene Person sagt beide Wörter, zeigt auf das jeweils gemeinte Bild und wiederholt sie auf Wunsch. Ein Hinweis wie „Ich höre bei beiden [m]“ kann angeboten werden; anschließend kann das Kind entscheiden, ob es selbst etwas zeigen möchte.
Für Kinder, die das gesprochene Beispiel nicht gut hören, kann die Familie eine geeignete zugängliche Form wählen oder sich zunächst auf die sichtbaren Buchstaben konzentrieren. Eine schriftliche Zuordnung beantwortet jedoch eine andere Frage als die nach dem gehörten Laut. Beschreiben Sie diese Änderung statt beide Aufgaben gleichzusetzen.
Ein nächster Schritt
Das Kind kann ein eigenes bekanntes deutsches Wort nennen, das aus seiner Sicht mit [m] beginnt. Die erwachsene Person wiederholt das Wort und prüft den hörbaren Anfang mit ihm. Wenn beide eine andere Aussprache verwenden, sprechen sie über die tatsächlich gehörte Form, statt ein vorausgesetztes Ergebnis zu erzwingen.
Eine zweite Möglichkeit ist der Vergleich von großem M und kleinem m auf zwei Karten. Beide sind Formen des Buchstabens M, sehen aber unterschiedlich aus. Im Wort „Maus“ steht am Anfang ein großes M; in anderen geeigneten Wörtern kann ein kleines m an anderer Stelle vorkommen. Wählen und prüfen Sie das konkrete Wort vorab.
Das Kind kann die Rolle wechseln und der erwachsenen Person ein Bild zeigen. Die erwachsene Person nennt das Wort und beschreibt den Anfang. Das Kind entscheidet, ob es eine Karte dazu legen möchte. Eine absichtlich falsche Antwort der erwachsenen Person ist für diesen Rollenwechsel nicht notwendig.
Ein mögliches vorbereitetes Wort mit einem kleinen m ist „Name“: Das kleine m steht darin nicht am Anfang, sondern an dritter Stelle. Schreiben Sie das Wort und zeigen Sie, wo das m steht. Das Beispiel dient dem Erkennen einer Buchstabenform; es ist keine Aussage über den Anfangslaut von „Name“.
Wenn das Kind ein Bild selbst zeichnet, kann es eine Maus oder einen Mond darstellen. Die erwachsene Person fragt, was die Zeichnung zeigt, bevor sie ein Wort daneben schreibt. Erst nach der bestätigten Benennung lässt sich der Anfang des gewählten Wortes sinnvoll besprechen.
Eine andere Erweiterung besteht darin, die Bildkarten zunächst offen zu lassen und das Kind zwei Wörter mit gleichem Anfang auswählen zu lassen. Bei Maus, Mütze und Ball wären Maus und Mütze die vorbereiteten deutschen Beispiele. Das Kind darf die Wörter noch einmal hören und auf eine Wiederholung bestehen.
Notieren und fortsetzen
Eine kurze Notiz könnte lauten: „Das Kind zeigte nach dem Vormachen auf Maus und Mütze; die erwachsene Person sagte die Wörter.“ Eine andere: „Beim geschriebenen Wort Maus zeigte das Kind auf das erste M, nachdem beide Karten benannt wurden.“ So bleiben Aufgabe und Unterstützung erkennbar.
Wer weiter üben möchte, kann Buchstaben und Wörter auf BrainHunters ansehen und die Sprache sowie die Anleitung der gewählten Aktivität prüfen. Eine digitale Aufgabe muss nicht dieselben deutschen Wörter oder denselben Lautvergleich verwenden. Eine einzelne Begegnung ohne Bildschirm ist ebenso ein vollständiger Anfang.
Wenn bei einer späteren Begegnung ein anderes Bild oder eine andere Benennung verwendet wird, notieren Sie diese Änderung. Ein Vergleich von „Mütze“ mit „Maus“ ist nicht derselbe Hörversuch wie ein Vergleich von „Kappe“ mit „Maus“. Die genaue Wortwahl macht die Beobachtung nachvollziehbar.
Eine Aufzeichnung ist optional. Die Familie kann sich auch einfach merken, dass die großen Bilder gut erkennbar waren oder dass ein ruhigerer Ort hilfreich wäre. Ein Foto des Kindes oder personenbezogene Angaben sind für diese Entscheidung nicht erforderlich.
Hilfreiche Antworten
Ist der Buchstabenname dasselbe wie der Anfangslaut?
Nein. Der Buchstabe M heißt „Em“; der Anfangslaut von Maus ist [m].
Was ist, wenn das Kind das Mützenbild Kappe nennt?
Klären Sie, welches Wort verwendet wird. Kappe und Mütze haben unterschiedliche Anfangslaute.
Müssen die drei Begegnungen täglich stattfinden?
Nein. Die Familie kann Zeitpunkt und Reihenfolge wählen oder nach einer Begegnung aufhören.

