Verteilt einen Löffel auf jeden vorbereiteten Platz und zählt die belegten Plätze, wenn das Kind daran Interesse hat.

Ein Löffel für jeden vorbereiteten Platz

Beim Vorbereiten eines Tisches können ein Kind und eine erwachsene Person drei große, geeignete Löffel auf drei Platzkarten verteilen: auf jede Karte einen. Danach zählen sie auf Wunsch die belegten Plätze. Dabei gehören zwei Handlungen zusammen, bleiben aber unterscheidbar: Beim Verteilen entsteht für jeden Platz ein Gegenstand, beim Zählen erhält jeder betrachtete Platz ein Zahlwort.

Die Idee passt zu einem ruhigen Moment, muss aber nicht vor einer Mahlzeit durchgeführt werden. Wenn jemand essen möchte oder der Alltag gerade wenig Zeit lässt, wird das Essen nicht für das Spiel verschoben. Drei Spielplätze auf einem Blatt Papier funktionieren ebenso wie eine tatsächliche Tischvorbereitung.

Eine Eins-zu-eins-Zuordnung bedeutet hier: Jede Platzkarte erhält genau einen Löffel und jeder zugeordnete Löffel gehört zu genau einer Karte. Um zu sehen, ob ein Platz frei ist, müssen die Beteiligten nicht zuerst alle Zahlen bis drei aufsagen. Sie können jedes Paar einzeln betrachten.

Wenn anschließend gezählt wird, wird die betrachtete Gruppe ausdrücklich genannt. Die Frage „Wie viele Plätze sind belegt?“ betrifft die Karten. „Wie viele Löffel liegen bereit?“ betrifft die Gegenstände. Bei einer vollständigen Zuordnung sind beide Zahlen gleich; bei einem fehlenden oder zusätzlichen Löffel können sie verschieden sein.

Materialien und Platz auswählen

Nehmt drei große Platzkarten oder Untersetzer und drei für die Beteiligten geeignete Löffel. Verwendet keine scharfen Gegenstände und keine heißen Speisen oder Getränke für diese Aufgabe. Die Materialien müssen zur Situation der Familie und zum Alter sowie zu den Bedürfnissen der Teilnehmenden passen.

Legt die Karten auf eine stabile, erreichbare Fläche. Eine Person, die einen Löffel nicht selbst legen kann oder möchte, kann die Stelle zeigen oder ein vertrautes Kommunikationsgerät verwenden. Eine helfende Person bestätigt die Auswahl, bevor sie den Gegenstand bewegt.

Ein großer Holz- oder Kunststofflöffel kann geeignet sein, wenn er für die Beteiligten sicher ist. Entscheidet anhand der konkreten Materialien, nicht nur anhand ihres Namens. Scharfe Kanten, zerbrechliche Teile oder kleine Gegenstände, die in den Mund gelangen könnten, gehören nicht in diese Übung.

Wenn Platzkarten nicht vorhanden sind, können große Blätter Papier oder feste Unterlagen die Plätze markieren. Erklärt ihre Bedeutung: Jede Unterlage steht für einen Platz. Zusätzliche Dinge auf dem Tisch zählen nicht mit, sofern ihr nicht ausdrücklich eine andere Gruppe betrachtet.

Die Oberfläche sollte so liegen, dass eine Person die Karten sehen oder auf eine andere vertraute Weise erkennen kann. Eine helfende Person kann einen Gegenstand näherbringen, wenn das Kind darum bittet. Bevor sie ihn auf eine Karte legt, bestätigt sie, welchen Platz das Kind gewählt hat.

Die Plätze sichtbar machen

Jede Karte bedeutet in diesem Beispiel einen Platz. Legt sie mit Abstand aus, damit erkennbar ist, wo eine Karte endet und die nächste beginnt. Das Kind darf auswählen, ob sie in einer Reihe oder in einem Bogen liegen. Die Anordnung verändert die Anzahl der Karten nicht, solange keine hinzugefügt oder entfernt wird.

Fragt: „Wollen wir auf jeden Platz einen Löffel legen?“. Ein Ja kann gesprochen oder auf eine andere vertraute Weise ausgedrückt werden. Wenn das Kind lieber eine andere sichere Sache verwenden möchte, vereinbart den Gegenstand vor dem Start. Eine Familie muss nicht dieselbe Tischordnung wie das Beispiel verwenden.

Stellt euch vor, eine Karte liegt neben einer Tasse und eine weitere neben einem Buch. Diese Gegenstände können als Ortsangaben dienen, werden aber nicht als zusätzliche Plätze gezählt. Fragt, ob das Kind die Karten lieber nebeneinander oder in einem Bogen anordnen möchte.

Wenn eine Karte eine andere teilweise verdeckt, trennt sie vor der Verteilung. Ein undeutlicher Rand kann es schwer machen zu erkennen, zu welchem Platz ein Löffel gehört. Die erwachsene Person kündigt eine solche Veränderung an, statt die Anordnung während der Antwort unbemerkt zu korrigieren.

Für eine Person, die mit Symbolen kommuniziert, könnt ihr die Begriffe „Platz“, „Löffel“ und „fertig“ in ihrer vertrauten Form bereithalten. Fragt, welche Zeichen tatsächlich verwendet werden. Eine Vorbereitung soll Wahlmöglichkeiten eröffnen und nicht für die Person entscheiden.

Vor einer echten Mahlzeit kann ein Familienmitglied bereits andere Gegenstände auf den Tisch gestellt haben. Sagt, dass für diese Aufgabe nur die vorbereiteten Karten als Plätze gelten. Eine Tasse neben einer Karte ist ein möglicher Orientierungspunkt, aber kein zusätzlicher Platz, solange ihr nichts anderes vereinbart.

Wenn das Kind eine vierte Karte vorschlägt, ist das eine neue Ausgangslage. Zählt oder zeigt alle vier Plätze, bevor die Löffel verteilt werden. So wird die Wahl des Kindes aufgenommen und die Anzahl nicht aus der früheren Anordnung übernommen.

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Schritt eins: jedem Platz einen Löffel geben

Das Kind wählt eine Karte und legt einen Löffel darauf oder weist eine helfende Person an. Danach betrachtet ihr die übrigen Karten. „Welcher Platz hat noch keinen Löffel?“ ist eine mögliche Frage. Das Kind darf die Reihenfolge wählen; es muss nicht links beginnen.

Nach drei Zuordnungen könnt ihr jeden Platz betrachten. Liegen zwei Löffel auf einer Karte und keine auf einer anderen, fragt, ob das Kind die Bedingung „jeweils einer“ noch einmal prüfen möchte. Es kann einen Löffel verschieben oder ein anderes Spiel vorschlagen. Eine Vereinbarung darf geändert werden.

Nach dem ersten Löffel kann die erwachsene Person sagen: „Auf dieser Karte liegt jetzt einer“. Dann wartet sie, bis das Kind eine weitere Karte auswählt. Es kann einen anderen Platz wählen als der Erwachsene erwartet. Für die Bedingung spielt die Reihenfolge keine Rolle, solange am Ende jede Karte genau einen Löffel hat.

Wenn das Kind zuerst alle Löffel in die Mitte legen möchte, betrachtet diese Idee, bevor ihr zur Verteilung zurückkehrt. Die Gruppe in der Mitte enthält die Materialien, ist aber noch keine Zuordnung zu drei Plätzen. Fragt, ob nun jeweils ein Löffel zu einer Karte gehen soll.

Liegt ein Löffel teilweise auf zwei überlappenden Karten, klärt die beabsichtigte Zuordnung. Das Kind kann ihn deutlicher platzieren oder zeigen, welche Karte es meint. Ein uneindeutig ausgelegtes Material sollte nicht als Fehler des Kindes bewertet werden.

Schritt zwei: belegte Plätze zählen

Vereinbart, dass jetzt die Karten mit je einem Löffel gezählt werden. Zeigt auf die erste und sagt „eins“, dann auf die zweite und sagt „zwei“, schließlich auf die dritte und sagt „drei“. Die letzte Zahl nennt die Anzahl der betrachteten Plätze. Das Kind kann zeigen, sprechen oder eine Person nach eigener Wahl mitzählen lassen.

Ihr könnt danach die Löffel getrennt zählen. In dieser Anordnung sind es ebenfalls drei, weil jedem der drei Plätze genau ein Löffel zugeordnet wurde. Eine Paarprüfung zeigt dieselbe Beziehung: Für jede Karte liegt ein Löffel bereit. Zählen und Zuordnen sind verbundene, aber unterschiedliche Handlungen.

Das Kind kann beim Zählen die Karten selbst berühren, mit dem Blick auswählen oder einen Zeiger verwenden. Nach jeder neuen Karte folgt ein Zahlwort, wenn dies der gewählte Kommunikationsweg ist. Die erwachsene Person wartet auf das Signal, bevor sie das nächste Wort ausspricht.

Nach dem Wort „drei“ könnt ihr fragen: „Welche Karten haben wir gezählt?“. Eine Person kann auf alle drei belegten Plätze zeigen. Das letzte Zahlwort bezieht sich auf die gesamte betrachtete Gruppe, nicht nur auf die zuletzt berührte Karte. Diese Unterscheidung kann in einer einfachen Zusammenfassung hörbar werden.

Wenn auf einer Karte ein Löffel liegt und eine andere noch frei ist, lautet die Zahl der belegten Plätze anders als die Zahl aller Karten. Sagt vor dem Zählen, welche Gruppe gemeint ist. Eine Antwort auf „Wie viele Karten gibt es?“ und eine Antwort auf „Wie viele sind belegt?“ können verschieden sein.

Ein mögliches Gespräch

Erwachsene Person: „Welchen Platz möchtest du zuerst wählen?“. Kind: zeigt auf die Karte neben einem Buch. Erwachsene Person: „Meinst du diese Karte?“. Das Kind bestätigt. Es legt einen Löffel darauf oder bittet um Hilfe. Danach fragt die erwachsene Person: „Wo fehlt noch ein Löffel?“.

Sind alle drei Plätze belegt, kann das Kind jedes Paar zeigen. Die erwachsene Person zählt auf Wunsch mit: „eins, zwei, drei“. Sie sagt anschließend „drei Plätze mit je einem Löffel“. Wenn das Kind nicht weiterzählen möchte, ist die praktische Verteilung dennoch abgeschlossen.

Eine zweite Gesprächsfolge: Kind: „Hier fehlt einer“. Erwachsene Person: „Du zeigst auf die Karte ohne Löffel. Möchtest du einen dorthin legen?“. Das Kind entscheidet. Danach kann es die Paare mit Blick oder Geste prüfen. Die erwachsene Person muss die Wahl nicht schon vor der Antwort treffen.

Sagt das Kind „zwei“, fragt, was es gezählt hat. Vielleicht liegen bereits zwei Löffel bereit, während drei Plätze vorhanden sind. Beide Zahlen können zur Situation gehören. Ein präzises Nachfragen macht die Aussage verständlich, bevor weitere Gegenstände bewegt werden.

Eine Sache nicht zweimal zählen

Wenn die Zahlwörter schneller gesprochen werden als die Handbewegung, kann dieselbe Karte versehentlich zwei Zahlen erhalten. Macht eine Pause und vereinbart einen sichtbaren Ablauf: erst eine neue Karte zeigen, dann ein Zahlwort nennen. Das Kind bestimmt ein Tempo, in dem es die Handlung verfolgen kann.

Eine große Markierung kann neben bereits gezählte Karten gelegt werden, sofern ihre Bedeutung klar ist. Alternativ könnt ihr von einem Ende zum anderen zeigen, ohne die Gegenstände zu verschieben. Wenn eine Methode stört oder nicht zugänglich ist, wählt gemeinsam eine andere.

Ein Markierungsstreifen kann nach jeder gezählten Karte weitergelegt werden. Er zeigt die nächste Stelle an, ist aber selbst kein Platz. Das Kind entscheidet, ob eine Markierung hilft. Wenn das Verschieben des Streifens mehr Aufwand verursacht als Nutzen, genügt vielleicht eine ruhige Zeigebewegung.

Eine weitere Methode ist, bereits gezählte Karten in eine andere Reihe zu legen. Dabei ändert sich allerdings ihre Lage auf dem Tisch. Wenn die Verteilung anschließend als Tischordnung erhalten bleiben soll, markiert stattdessen die Karten oder zeichnet die vorherige Lage auf. Jede Methode hat eine praktische Folge.

Fällt ein Löffel während der Prüfung vom Platz, haltet kurz an und beschreibt die Veränderung. Die Gruppe der belegten Karten kann sich dadurch ändern. Setzt den Löffel mit Zustimmung zurück oder beginnt eine neue Zählung. So bleibt klar, auf welchen Zustand sich das Ergebnis bezieht.

Zwei Löffel für drei Plätze

Für einen eigenen Spielversuch könnt ihr drei Karten und nur zwei Löffel bereitstellen. Nach der Verteilung bleiben zwei Plätze belegt und einer frei. Fragt: „Welcher Platz hat noch keinen Löffel?“. Das Kind kann zeigen, ohne die Differenz als Rechnung ausdrücken zu müssen.

Danach kann ein dritter Löffel hinzukommen. Beschreibt die Änderung: „Vorher waren zwei Plätze belegt; jetzt liegt auf allen drei ein Löffel“. Bei einer tatsächlichen Mahlzeit sollte ein benötigter Gegenstand unabhängig von einer Antwort bereitgestellt werden. Die gedachte Knappheit ist nur ein Spielbeispiel.

Beim Prüfen der zwei Paare könnt ihr die freien und belegten Karten getrennt zeigen. Zählt zunächst die belegten Plätze: eins, zwei. Danach zeigt ihr den freien Platz. Das Kind muss die Anzahl der freien Plätze nicht aus der Gesamtzahl ableiten, wenn es die Karte unmittelbar sehen oder auf andere Weise finden kann.

Wenn eine dritte Person einen Löffel braucht, wird sie im tatsächlichen Alltag nicht auf eine richtige Antwort warten gelassen. Der Erwachsene stellt benötigte Dinge bereit. Ein Spiel mit absichtlicher Lücke kann unabhängig davon mit Spielkarten stattfinden.

Vier Löffel für drei Plätze

In einem anderen Beispiel liegen vier Löffel bereit. Nach jeweils einem Löffel pro Karte bleibt einer übrig. Fragt, was das Kind mit ihm tun möchte: beiseitelegen, zurückräumen oder einen vierten Spielplatz hinzufügen. Die Entscheidung verändert gegebenenfalls die Gruppe, über die gesprochen wird.

Wenn ein vierter Platz hinzukommt, zählen die Beteiligten die neuen Paare erneut. Nun können vier Karten mit je einem Löffel vorhanden sein. Der frühere Satz über drei Plätze bleibt für den vorherigen Zustand richtig; er beschreibt nicht automatisch die neue Anordnung.

Eine erwachsene Person kann fragen: „Ist für jede Karte ein Löffel da?“. Danach folgt eine andere Frage: „Ist noch ein Löffel übrig?“. Die erste wird mit drei Paaren beantwortet, die zweite mit dem vierten Gegenstand neben den Karten. Unterschiedliche Fragen führen zu unterschiedlichen Beobachtungen.

Legt das Kind den zusätzlichen Löffel auf einen belegten Platz, fragt nach seiner Absicht. Vielleicht möchte es ein neues Regelwerk mit zwei Löffeln an einem Platz erfinden. Für die ursprüngliche Bedingung wäre diese Karte doppelt belegt, doch die neue Idee kann als separates Spiel bestehen bleiben.

Einfacher beginnen

Startet mit einer Karte und einem geeigneten Löffel. Das Kind wählt den Platz und legt den Löffel darauf oder gibt eine entsprechende Anweisung. „Ein Platz, ein Löffel“ beschreibt das Ergebnis. Ein zweites Paar wird nur hinzugefügt, wenn das Kind weitermachen möchte.

Ist die Bedeutung einer Platzkarte unklar, könnt ihr zunächst eine große Spielfigur daraufstellen und erklären: „Diese Karte ist der Platz für die Figur“. Danach entscheidet das Kind, ob dort ein Löffel liegen soll. Die Figur ist ein Hinweis zum Platz und wird nicht automatisch mitgezählt.

Für den Einstieg kann eine Unterlage mit einem einzelnen Löffel vollständig genügen. Das Kind zeigt die beiden Gegenstände, und die erwachsene Person beschreibt die Beziehung. Danach wird gefragt, ob eine zweite Unterlage hinzukommen soll. Das Interesse des Kindes bestimmt, ob der Aufbau erweitert wird.

Wenn ein Löffel nicht angenehm zu berühren ist, kann ein großer Papierstreifen einen Löffel darstellen. Die Beteiligten vereinbaren vorher, was der Streifen bedeutet. Das Kind kann den Platz zeigen und ein Helfer legt den Streifen. Eine Ersatzdarstellung sollte verständlich und sicher sein.

Ein nächster Schritt

Das Kind kann vor dem Verteilen entscheiden, wie viele Löffel für vier vorbereitete Plätze gebraucht werden. Es darf die Gegenstände abzählen oder einfach jeweils einen zuordnen und anschließend prüfen. Eine Vorhersage ist freiwillig; durch Handeln herauszufinden ist ebenfalls ein gültiger Weg.

Eine weitere Möglichkeit ist, zwei Gruppen getrennt zu beschreiben: Wie viele Karten sind belegt und wie viele sind noch frei? Bei zwei belegten und einer freien Karte gibt es drei Karten insgesamt. Benennt bei jeder Frage die Gruppe, damit die Antworten nicht verwechselt werden.

Das Kind kann vier Karten selbst auslegen und einen Vorrat von Löffeln daneben sehen. Es muss die Anzahl nicht vorher im Kopf bestimmen. Es kann jeweils einen nehmen, auf eine Karte legen und am Ende prüfen, ob ein Platz frei oder ein Löffel übrig ist.

Eine weitere Frage lautet: „Wie können wir einem anderen Menschen zeigen, dass jeder Platz einen Löffel hat?“. Das Kind kann auf jede Karte und den zugehörigen Löffel zeigen. Wer nicht zeigen möchte, kann die Paare beschreiben lassen oder ein passendes Symbol verwenden. Das Ergebnis braucht keine schriftliche Rechnung.

Eine Person kann eine fertige Anordnung beschreiben, ohne sie zu verändern: „Auf jeder der drei Karten liegt ein Löffel“. Die andere prüft die Aussage, indem sie jede Karte und ihren zugehörigen Gegenstand zeigt. Gibt es eine freie Karte, kann die Beschreibung entsprechend ergänzt werden.

Das Kind kann auch entscheiden, nur die freien Plätze zu zählen. Bei einem freien Platz und zwei belegten lautet die Antwort auf diese engere Frage eins. Auf die Frage nach allen Karten lautet sie drei. Beide Aussagen beziehen sich auf dieselbe Anordnung und unterschiedliche Gruppen.

Zwei Personen bereiten gemeinsam vor

Eine Person wählt die Karte, die andere legt den Löffel nach ihrer Anweisung. Vor dem Ablegen kann der Helfer fragen: „Meinst du den Platz neben dem Buch?“. Das Kind bestätigt oder korrigiert. Anschließend prüfen beide, ob auf jedem gewählten Platz ein Löffel liegt.

Wenn zwei Kinder teilnehmen, können sie eigene Kartensätze verwenden oder eine gemeinsame Reihenfolge vereinbaren. Eine gemeinsame Nutzung ist nur sinnvoll, wenn beide einverstanden sind. Das Zählen muss nicht gleichzeitig zu einer Übung im Warten werden.

Die Rollen können vorab klar sein: Eine Person wählt, eine andere bewegt. Nach einem Paar fragt der Helfer, welcher Platz als Nächstes gemeint ist. Er legt nicht automatisch nach seiner eigenen Vorstellung weiter. Wer die Auswahl getroffen hat, darf sie bestätigen oder ändern.

Wenn beide Personen Vorschläge machen, können sie sie nacheinander anhören. Ein Platz am Rand und ein Platz in der Mitte können beide als erster gewählt werden. Wichtig ist die vereinbarte Zuordnung, nicht eine vorgeschriebene Reihenfolge. Wer nicht weitermachen möchte, darf das mitteilen.

Eine Zeichnung als Erinnerung

Zeichnet drei große Rechtecke für die Plätze und jeweils einen einfachen Löffel daneben oder darauf. Erklärt, was die Zeichen darstellen. Das Kind kann zeichnen, zeigen oder einer erwachsenen Person Anweisungen geben. Eine genaue naturgetreue Zeichnung ist nicht notwendig.

Ein Bild kann den fertigen Zustand später zeigen. Es zeigt nicht automatisch, in welcher Reihenfolge die Löffel gelegt wurden. Wenn diese Reihenfolge für den Bericht wichtig ist, ergänzt Zahlen oder eine kurze Erklärung. Ein echtes Verteilen und ein statisches Bild beantworten unterschiedliche Fragen.

Auf dem Blatt kann ein Rechteck einen Platz und ein einfacher Strich mit ovalem Ende einen Löffel darstellen. Prüft gemeinsam, ob die Zeichen für die spätere lesende Person verständlich sind. Wenn nicht, ergänzt eine Erklärung. Die Zeichnung muss nicht die tatsächlichen Größenverhältnisse des Tisches wiedergeben.

Eine Vorher-Nachher-Darstellung zeigt zunächst drei leere Rechtecke und danach drei Rechtecke mit jeweils einem Löffelzeichen. Beschriftet die Bilder oder erzählt die Reihenfolge. Ein einzelnes Bild des Ergebnisses zeigt keine zeitliche Folge, selbst wenn die Zuordnung darin klar ist.

Wenn ein Kind die Zeichnung einem vertrauten Menschen zeigt, kann dieser fragen, was ein Rechteck bedeutet. Der Autor erklärt oder zeigt die vereinbarte Bedeutung. Eine zweite Person sollte die Symbole nicht eigenmächtig umdeuten. Eine passende Legende hilft, wenn später ohne mündliche Erklärung gelesen wird.

Ein Bild mit zwei Löffelzeichen auf einem Rechteck und einem freien Rechteck stellt eine andere Anordnung dar als die Regel „ein Löffel pro Platz“. Beide Bilder können nebeneinanderliegen, wenn sie als unterschiedliche Beispiele gekennzeichnet sind.

Was sich notieren lässt

Eine freiwillige Notiz könnte lauten: „Drei Plätze wurden vorbereitet; das Kind wählte die Karten, eine erwachsene Person legte auf Wunsch die Löffel“. So bleiben Entscheidung und körperliche Hilfe unterscheidbar. Die Notiz beschreibt eine Situation und keine allgemeine Fähigkeit.

Lest den Satz vor oder zeigt ihn dem Kind und fragt, ob er seine Absicht wiedergibt. Eine Aufzeichnung, ein Foto oder eine Weitergabe ist nicht erforderlich. Wenn die Familie nichts speichern möchte, endet die Aufgabe mit der vorbereiteten Anordnung.

Eine Notiz kann zusätzlich festhalten, welche Frage gestellt wurde: „Wie viele belegte Plätze?“. Ohne diese Angabe kann die Zahl drei sowohl die Karten als auch die Löffel meinen. Bei einer späteren Anordnung mit einem fehlenden Löffel wird die Unterscheidung besonders hilfreich.

Eine Person, die beim Zählen Unterstützung gab, kann diese sachlich beschreiben: „Der Erwachsene nannte die Zahlwörter, das Kind zeigte die Karten“. Beide Handlungen bleiben sichtbar. Ob der Satz aufbewahrt wird, entscheiden die Beteiligten.

Ein späterer Blick auf die Seite kann zu einer neuen Frage führen: „Welcher Platz war bei unserem Beispiel zuerst belegt?“. Wenn die Reihenfolge nicht aufgezeichnet wurde, lässt sie sich nicht sicher aus dem Endbild ableiten. Sagt das offen und erfindet keine fehlenden Schritte.

Auf BrainHunters weiterüben

Wenn das Kind anschließend weitere Mengen betrachten möchte, könnt ihr die Zahlen-Aktivitäten auf BrainHunters ansehen. Lest die konkrete Aufgabenstellung und prüft die Zugänglichkeit der Darstellung und Antwort. Eine digitale Aufgabe kann andere Materialien verwenden.

Die Tischvorbereitung ist auch ohne Bildschirm abgeschlossen. Ob ein weiteres Beispiel folgt, entscheiden die Beteiligten nach ihrem Interesse und ihrem Alltag.

WAS DU VIELLEICHT WISSEN MÖCHTEST

Hilfreiche Antworten

Muss das Spiel vor dem Essen stattfinden?

Nein. Spielplätze auf Papier funktionieren auch zu einem anderen passenden Zeitpunkt.

Kann eine erwachsene Person die Löffel bewegen?

Ja. Das Kind kann die Plätze auswählen und die Hilfe anweisen.

Was tun, wenn ein Platz ohne Löffel bleibt?

Zeigt oder benennt den freien Platz und entscheidet gemeinsam, ob ein Löffel ergänzt wird.

Mach aus einer kleinen Idee ein Abenteuer.

Probiert gemeinsam eine kurze Aktivität aus und nehmt die Entdeckung mit in euren Alltag.

Zahlen und Zählen