Im Spielzeugbus sitzen drei Fahrgäste. An der nächsten Haltestelle steigen zwei weitere ein; niemand steigt aus. Wie viele Fahrgäste fahren danach mit? Die Geschichte lässt sich mit Figuren spielen, auf Papier festhalten oder einer anderen Person mit Gesten und Worten erzählen. Das Ergebnis ist fünf, weil die ursprünglichen drei und die zwei neu eingestiegenen Fahrgäste nun zusammen im Bus sind.
Bus und Figuren vorbereiten
Eine Schachtel kann als Bus dienen, ein Blatt Papier als Haltestelle. Dazu kommen fünf große Figuren oder altersgerechte Gegenstände, die als Fahrgäste verwendet werden. Wenn kleine Teile für das Kind unsicher sind, wählen Sie große Papierfiguren oder Zeichnungen. Der Bus muss in der Geschichte genug Platz für alle fünf Fahrgäste haben. Zeigt das Spielzeug nur vier Sitze, können Sie einen Tischbereich als Innenraum markieren oder die Platzregel ausdrücklich anders festlegen.
Vereinbaren Sie, wen Sie zählen. In diesem Beispiel stehen die fünf Figuren für Fahrgäste; eine gesondert dargestellte Fahrerin oder ein Fahrer wird nicht mitgezählt. Sie können die Geschichte auch ohne Fahrerfigur spielen. Fragt jemand nach allen Personen im Bus und zählt die Fahrerin mit, ist das eine andere Frage als die nach den Fahrgästen. Klären Sie den Bezug, bevor Sie eine Antwort vergleichen.
Das Kind kann Figuren selbst bewegen, auf eine Figur und ihren Zielort zeigen oder eine andere Person anleiten. Eine helfende Person wartet auf die Entscheidung und fragt nach, wenn sie die Anweisung nicht verstanden hat. Schreiben, Sprechen und Greifen kleiner Gegenstände sind nicht gleichzeitig erforderlich. Die Aufgabe bleibt dieselbe, solange die drei ursprünglichen und die zwei einsteigenden Fahrgäste unterscheidbar sind.
Vor der Haltestelle: drei im Bus, zwei draußen
Stellen Sie drei Figuren in den markierten Innenraum und zwei auf das Blatt für die Haltestelle. Zeigen Sie zunächst nur auf den Bus: „Wie viele Fahrgäste sind schon drin?“ Gemeinsam können Sie jede der drei Figuren einmal zählen. Die beiden wartenden Figuren liegen außerhalb des Busses und gehören zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu seinem Inhalt.
Fragen Sie anschließend, wie viele Figuren an der Haltestelle warten. Dort stehen zwei. Auf dem gesamten Spielbereich befinden sich insgesamt fünf Fahrgastfiguren, aber im Bus zunächst nur drei. Beide Aussagen können gleichzeitig richtig sein, weil sie unterschiedliche Bereiche betreffen. Wenn eine Figur genau auf der Grenze steht, vereinbaren Sie, ob sie schon eingestiegen ist oder noch wartet.
Geben Sie dem Bus und den Figuren Namen, wenn das Kind eine Geschichte erfinden möchte. Vielleicht fahren sie zur Bücherei oder zu einem Spielplatz. Das Ziel verändert die Rechnung nicht, solange die Ausgangsmengen und die Handlungen gleich bleiben. Die Erzählung soll eine verständliche Situation schaffen, nicht unnötige Einzelheiten voraussetzen.
Zwei steigen ein: alle zusammen zählen
Der Bus hält an der Haltestelle. Bewegen Sie die beiden wartenden Figuren nacheinander hinein. Die ersten drei bleiben im Bus; niemand steigt aus. Zeigen Sie nun jede Figur im Innenraum einmal und zählen Sie: eins, zwei, drei, vier, fünf. Nach dem Einsteigen sind fünf Fahrgäste im Bus.
Wenn es schwerfällt, bereits gezählte Figuren zu erkennen, können Sie sie innerhalb des Busbereichs auf eine zweite markierte Fläche schieben. Alle bleiben dabei Fahrgäste im Bus. Oder eine Person zeigt, während die andere die Zahlwörter spricht. Entscheidend ist, dass keine Figur doppelt und keine ausgelassen wird. Das Kind darf auch eine andere vertraute Art nutzen, den Zählvorgang zu zeigen.
Manche Kinder zählen von eins bis fünf; andere kennen die erste Anzahl drei und zählen für die beiden neuen Figuren weiter: vier, fünf. Beide Vorgehensweisen können zum Ergebnis führen. Wenn das Weiterzählen noch unklar ist, bieten die sichtbaren Figuren eine Möglichkeit, alle gemeinsam nachzuzählen. Niemand muss eine bestimmte Strategie verwenden, um am Spiel teilzunehmen.

Was bedeutet 3 + 2 = 5?
Falls Zeichen für das Kind gerade hilfreich sind, schreiben Sie 3 + 2 = 5 neben die Szene. Die 3 steht für die Fahrgäste, die zu Beginn im Bus waren; die 2 für diejenigen, die eingestiegen sind; die 5 für alle Fahrgäste nach dem Einsteigen. Das Plus verbindet die beiden Anzahlen, das Gleichheitszeichen bezeichnet die Gleichheit des Werts auf beiden Seiten.
Zeigen Sie beim Lesen auf die passende Gruppe. Die Zahl 5 bedeutet nicht, dass nach den drei und zwei noch fünf Figuren zusätzlich einsteigen. Sie beschreibt dieselben fünf Fahrgäste gemeinsam. Wenn die Figuren nach der Bewegung identisch aussehen und nicht markiert wurden, können Sie eine mögliche Aufteilung in drei und zwei zeigen, ohne zu behaupten, jede Figur sei sicher ihrer ursprünglichen Gruppe zugeordnet.
Ein Kind kann die Geschichte mit Figuren verstehen, ohne die Gleichung schreiben zu können. Umgekehrt sagt das Vorlesen der Gleichung allein noch nicht, welche Handlung es ihr zuordnet. Bieten Sie bei Interesse einen Übergang an: „Zeigst du die zwei, die an der Haltestelle warteten?“ Die Antwort kann eine Bewegung, ein Blick, ein Wort oder eine andere vertraute Mitteilung sein.
Die Geschichte zeichnen: vorher und nachher
Teilen Sie ein Blatt in zwei Bereiche. Im ersten zeichnen Sie einen Bus mit drei Punkten innen und zwei Punkten an der Haltestelle. Im zweiten zeigen fünf Punkte im Bus den Zustand nach dem Einsteigen. Beschriften Sie die Szenen mit „vorher“ und „nachher“ oder vereinbaren Sie andere deutliche Zeichen. Das Kind kann zeichnen, auf die Positionen zeigen oder einer helfenden Person Anweisungen geben.
Auf dem gesamten Blatt sind dann zehn Punkte zu sehen, aber sie zeigen nicht zehn verschiedene Fahrgäste in einem einzigen Bus. Dieselben fünf werden in zwei Momenten dargestellt. Im ersten Bild sind drei innen und zwei draußen, im zweiten sind alle fünf innen. Die Trennung der Zeitpunkte verhindert, dass beide Bilder versehentlich als eine gleichzeitige Szene gezählt werden.
Eine einzelne Zeichnung mit fünf Punkten im Bus zeigt das Endergebnis, aber ohne weitere Markierungen nicht unbedingt, welche drei zuerst dort waren und welche zwei neu dazukamen. Eine zusätzliche Beschriftung oder ein Vorherbild kann diese Information bewahren. Die beweglichen Figuren zeigen den Übergang direkt; die Zeichnung hält ausgewählte Informationen fest. Beide Darstellungen haben ihren eigenen Nutzen und ihre Grenzen.
Eine andere Frage zur gleichen Szene
Vor dem Einsteigen können Sie fragen: „Wie viele Figuren stehen an der Haltestelle?“ Die Antwort ist zwei. Danach lautet die Frage: „Wie viele Fahrgäste sind im Bus?“ Die Antwort ist fünf. Das Wort „danach“ und die Angabe des Ortes sind wichtig. Eine Antwort, die zur ersten Frage passt, muss nicht falsch gezählt sein, wenn gerade die zweite Frage gestellt wurde.
Eine weitere Frage lautet: „Wie viele Fahrgäste sind dazugekommen?“ Das sind zwei. „Wie viele sind jetzt insgesamt im Bus?“ ergibt fünf. Zeigen Sie bei Bedarf zunächst die ursprüngliche Dreiergruppe und danach die beiden neuen Figuren. Das Kind kann erklären, worauf es sich bezieht, ohne die beiden Fragen gleichzeitig beantworten zu müssen.
Wenn zwei Mitspielende unterschiedliche Zahlen nennen, lassen Sie beide zeigen, welche Figuren sie gezählt haben. Vielleicht zählt eine Person nur die Wartenden, die andere den gesamten Businhalt. Falls beide denselben Endzustand meinen, kann man die Figuren noch einmal gemeinsam zählen. Ziel ist, den Bezug der Antwort zu klären, nicht möglichst schnell eine Person zum Gewinner zu erklären.
Die Reihenfolge der Gruppen verändern
Spielen Sie eine neue Geschichte: Zunächst sitzen zwei Fahrgäste im Bus, an der Haltestelle steigen drei weitere ein, niemand steigt aus. Danach sind ebenfalls fünf Fahrgäste im Bus. Die Gleichung 2 + 3 = 5 beschreibt diese zweite Situation. Sie hat dasselbe Ergebnis wie 3 + 2 = 5, aber die Ausgangsgruppe und die Gruppe der Einsteigenden haben ihre Rollen getauscht.
Stellen Sie für die zweite Geschichte die Figuren neu auf: zwei im Bus, drei an der Haltestelle. Eine Person kann die erste Szene legen, eine andere die zweite. Vergleichen Sie anschließend die Endzustände und prüfen Sie, ob beide fünf Fahrgäste zeigen. Die Figuren dürfen dieselben sein; die beiden Geschichten werden nacheinander gespielt, nicht als zwei gleichzeitige Busse mit insgesamt zehn Menschen.
Ein Kind kann bemerken, dass in beiden Geschichten eine Gruppe aus drei und eine aus zwei vereinigt werden. Diese Beobachtung veranschaulicht an diesem Beispiel, dass die Reihenfolge der beiden Summanden das Ergebnis nicht verändert. Sie bedeutet nicht, dass die zeitliche Erzählung unwichtig wäre: Wer schon im Bus sitzt und wer einsteigt, ist in den beiden Geschichten verschieden.
Eine Haltestelle ohne Einstieg
Beginnen Sie erneut mit drei Fahrgästen im Bus. An der nächsten Haltestelle steigt niemand ein und niemand aus. Danach sind weiterhin drei Fahrgäste im Bus. Die optionale Schreibweise 3 + 0 = 3 beschreibt in diesem Beispiel null neue Fahrgäste. Die Null bezieht sich auf die Zahl der Einsteigenden, nicht auf den Businhalt.
Für eine andere Geschichte beginnt der Bus leer und zwei Fahrgäste steigen ein. Jetzt beschreibt die Null die Anzahl der Fahrgäste zu Beginn; danach sind es zwei. Das kann als 0 + 2 = 2 geschrieben werden. Der leere Bus ist trotzdem ein vorhandenes Spielzeug. Benennen Sie bei jeder Null, welche Personengruppe gerade gezählt wird.
Ist die Haltestelle hinter einem Tuch verborgen, lässt sich aus der fehlenden Sicht allein nicht folgern, dass dort null Figuren warten. Der Inhalt ist zunächst unbekannt. Decken Sie die Stelle auf oder lassen Sie die Person, die sie vorbereitet hat, Auskunft geben. Diese Gedächtnisvariante ist freiwillig; für das Verständnis der leeren Gruppe reichen offen sichtbare Materialien.
Wenn ein Fahrgast wieder aussteigt
Nach dem ersten Einsteigen sitzen fünf Fahrgäste im Bus. Steigt an einer späteren Haltestelle eine Person aus und niemand ein, bleiben vier im Bus. Stellen Sie die ausgestiegene Figur sichtbar außerhalb ab. Insgesamt befinden sich weiterhin fünf Fahrgastfiguren auf dem Spieltisch, aber nur vier innerhalb des Busbereichs.
Der Ausdruck 5 − 1 = 4 kann den zweiten Schritt festhalten. Er ersetzt die erste Handlung nicht: Zuerst wurden drei und zwei zusammengeführt, anschließend wurde eine Figur aus dem Busbereich genommen. Ein Bild mit zwei zeitlich getrennten Szenen kann zeigen, was vor und nach dem Aussteigen im Bus war.
Vermeiden Sie die Frage „Wie viele bleiben?“ direkt nach dem bloßen Einsteigen, wenn noch niemand ausgestiegen ist und eigentlich die neue Gesamtzahl gemeint ist. „Wie viele sind jetzt im Bus?“ bezeichnet die erste Aufgabe klarer. Nach einem Ausstieg passt „Wie viele bleiben im Bus?“ zur Handlung, sofern deutlich ist, welche Gruppe betrachtet wird.
Eine unbekannte Gruppe finden
Stellen Sie drei Figuren in den Bus und zeigen Sie danach einen Zustand mit fünf Fahrgästen. Erzählen Sie: „An der Haltestelle sind weitere eingestiegen; niemand ist ausgestiegen.“ Wie viele kamen dazu? Das Kind kann zwei Figuren hinzufügen, um von drei auf fünf zu gelangen, und die hinzugefügten Figuren zählen. Die Lücke in 3 + □ = 5 steht für diese gesuchte Anzahl.
Diese Frage unterscheidet sich von der ersten Geschichte. Dort waren drei und zwei bekannt und das Ergebnis gesucht. Hier sind Anfang und Ergebnis bekannt, die Anzahl der Einsteigenden ist gesucht. Ein sichtbares Vorher- und Nachherbild oder ein tatsächliches Ergänzen mit Figuren kann helfen, den Unterschied zu erkennen. Das Kind muss die symbolische Lücke nicht verwenden, wenn die Handlung verständlicher ist.
Die Bedingung, dass niemand aussteigt, macht die einfache Frage eindeutig. Bei unbekannten Ein- und Ausstiegen könnten verschiedene Handlungsfolgen zum selben Ergebnis fünf führen. Aus den beiden Endzuständen allein ließe sich dann die Zahl der Eingestiegenen nicht sicher bestimmen. Benennen Sie die zusätzliche Information oder betrachten Sie die Aufgabe ausdrücklich als offen.
Was, wenn der Bus weniger Platz hat?
Die Ausgangsgeschichte setzt voraus, dass alle fünf Fahrgäste mitfahren können. Nun können Sie eine neue Regel vereinbaren: Es gibt insgesamt vier Plätze, drei sind bereits besetzt, und Stehen ist in diesem Spiel nicht vorgesehen. Dann ist ein Platz frei. Von den zwei Wartenden kann unter dieser Bedingung eine Person einsteigen; danach sitzen vier im Bus und eine wartet noch.
Das ist nicht dieselbe Handlung wie „zwei steigen ein“. Deshalb passt für den tatsächlichen Businhalt in dieser Variante 3 + 1 = 4. Die Zahl der wartenden Personen vor dem Einsteigen war trotzdem zwei. Zeigen Sie die freien und besetzten Plätze mit ausreichend großen Markierungen und prüfen Sie, welche Figuren tatsächlich bewegt wurden.
Andere Regeln sind möglich: Wenn ein weiterer sicherer Platz vorgesehen ist oder Stehen erlaubt wird, können beide einsteigen und das Ergebnis lautet fünf. Das Kind kann die Bedingungen für seine Geschichte wählen. Wichtig ist, die Kapazität nicht mitten in der Rechnung stillschweigend zu ändern oder den bekannten Ausgang als Antwort auf eine andere Situation zu übernehmen.
Wen zählt die Geschichte?
Ein Bus kann eine Fahrerin, Fahrgäste und ein Stofftier enthalten. Wird nach Fahrgästen gefragt, legen Sie vorher fest, welche Figuren zu dieser Gruppe gehören. Wird nach allen Personen gefragt, kann die Fahrerin mitzählen. Ein Stofftier wird nicht automatisch eine Person, nur weil es im Bus liegt; in einer Fantasiegeschichte kann das Kind aber vereinbaren, dass es einen Fahrgast darstellt.
Nehmen wir drei Fahrgastfiguren und eine separate Fahrerfigur im Bus. Nach dem Einsteigen zweier weiterer Fahrgäste sind fünf Fahrgäste und zusätzlich eine Fahrerin im Bus, also sechs dargestellte Personen, wenn die Fahrerfigur als Person zählt. Die Antwort fünf bleibt richtig für die vereinbarte Frage nach Fahrgästen. Diese Variante sollte erst kommen, wenn die einfachere Gruppe klar ist.
Wenn ein Kind eine andere Zahl nennt, fragen Sie, welche Figuren es einbezogen hat. Vielleicht wurde der Fahrer mitgezählt oder eine wartende Figur schon vor dem Einsteigen zur Busgruppe gerechnet. Zeigen Sie die Grenze und die ausgewählte Kategorie. So unterscheiden Sie eine andere Interpretation von einem Zählfehler.
Die Anordnung ändern, nicht die Anzahl
Nach der Ankunft können die fünf Figuren in einer Reihe, als Dreier- und Zweiergruppe oder verteilt im Bus stehen. Solange keine Figur hinzukommt, aussteigt oder außerhalb des vereinbarten Bereichs abgelegt wird, bleibt die Anzahl fünf. Eine lange Reihe enthält nicht automatisch mehr Personen als eine kurze; der Abstand zwischen Figuren kann unterschiedlich sein.
Bei einer Zeichnung kann man jeden Punkt einer Figur zuordnen. Wenn fünf Figuren und fünf Punkte vorhanden sind und jede Figur einem einzigen Punkt entspricht, stellen beide dieselbe Anzahl dar, auch wenn sie anders angeordnet sind. Eine Person kann die Paare zeigen, eine andere die Punkte zählen. Die Aufgabe verlangt keine perfekte zeichnerische Ähnlichkeit der Figuren.
Falls nach dem Umstellen nur vier Punkte auf dem Blatt zu sehen sind, fragen Sie, ob einer übersehen, verdeckt oder ausgelassen wurde. Vielleicht zeigt das Bild eine andere Phase der Geschichte. Bevor Sie es ändern, lassen Sie das Kind erklären, was es darstellen wollte. Ein anderes Bild ist nicht automatisch eine misslungene Kopie, kann aber für eine andere Frage stehen.
Zu zweit mit wechselnden Aufgaben
Eine Person stellt die drei Fahrgäste in den Bus, die andere bereitet die zwei an der Haltestelle vor. Vor dem Bewegen bestätigen beide die Ausgangsgruppen. Danach kann eine Person das Einsteigen zeigen und die andere zählen oder auf die Figuren deuten. Bei einer weiteren Runde können die Aufgaben wechseln, sofern beide das möchten.
Eine dritte Person kann das Vorherbild zeichnen oder eine Frage stellen, muss aber nicht dauerhaft die kontrollierende Rolle übernehmen. Ein älteres Geschwisterkind ist nicht automatisch für Unterricht oder Sicherheit verantwortlich; ein Erwachsener bleibt für geeignete Materialien und den Rahmen zuständig. Jede Person kann auch beobachten oder eine Pause wählen.
Wenn die Antworten verschieden sind, prüfen Sie zuerst, ob dieselbe Szene betrachtet wird. Eine Person kann die beiden Wartenden vor dem Einsteigen nennen, während die andere die fünf Fahrgäste danach zählt. Stimmen Zeitpunkt und Bereich überein, zählen Sie die sichtbaren Figuren bei Bedarf gemeinsam nach. Eine Rangliste nach Geschwindigkeit ist für diese Untersuchung nicht nötig.
Ein Bild zurück in eine Handlung übersetzen
Zeigen Sie ein Vorherbild mit drei Punkten im Bus und zwei an der Haltestelle. Fragen Sie, was die Punkte darstellen und wo sie sich befinden. Anschließend kann das Kind eine Person anweisen, die Figuren passend aufzustellen. Wenn das Bild keine Handlungspfeile enthält, ist noch nicht sicher, ob die beiden Wartenden einsteigen sollen; besprechen Sie die Geschichte, bevor Sie eine Endzahl verlangen.
Kommt die vereinbarte Handlung hinzu, werden die zwei wartenden Figuren in den Bus bewegt. Vergleichen Sie das Ergebnis mit einem Nachherbild: Sind dort fünf Fahrgäste innerhalb des markierten Bereichs? Das Kind kann auf Punkte deuten oder beschreiben, was die andere Person ändern soll. Die Übersetzung ist eine gemeinsame Kontrolle, kein Test der Zeichenfertigkeit.
Ein einzelnes Bild mit fünf Punkten erlaubt mehrere Geschichten. Vielleicht waren bereits alle fünf im Bus; vielleicht sind drei und zwei nacheinander eingestiegen. Ohne zusätzliche Information lässt sich der Ablauf nicht eindeutig rekonstruieren. Kinder können verschiedene passende Geschichten erfinden und mit Figuren überprüfen.
Material und Beteiligung anpassen
Ein offener, niedriger Karton oder ein großer markierter Tischbereich kann den Unterschied zwischen innen und außen deutlicher machen als ein kleiner Spielzeugbus. Für andere Kinder sind eine kontrastreiche Zeichnung, sichere tastbare Markierungen oder eine vertraute Kommunikationshilfe geeignet. Stimmen Sie die Gestaltung mit dem Kind und bei Bedarf seinen Bezugspersonen ab.
Wenn ein Kind eine Figur nicht selbst bewegen möchte oder kann, kann es auswählen, welche Figur wohin gehört, und eine andere Person bitten, sie zu bewegen. Die helfende Person wartet auf diese Auswahl und prüft nach, statt die gesamte Geschichte ungefragt zu übernehmen. Eine Antwort kann durch Zeigen, Worte, Gesten oder ein Gerät erfolgen.
Bei Bedarf beginnen Sie mit einem Fahrgast im Bus und einer weiteren Figur an der Haltestelle. Nach dem Einsteigen sind es zwei, sofern niemand aussteigt. Diese einfachere Szene erhält die Idee des Zusammenführens. Die Geschichte mit drei und zwei kann später wieder angeboten werden; es gibt keinen verpflichtenden Zeitplan.
Was ein kurzer Rückblick zeigen kann
Nach dem Spielen können Sie fragen: „Welche drei waren zu Beginn im Bus?“ und „Welche zwei kamen dazu?“ Sind die Figuren nicht mehr unterscheidbar, kann das Kind eine mögliche Dreier- und Zweiergruppe bilden. Es muss nicht vorgeben, die ursprünglichen Identitäten zu kennen. Zusammen ergeben die beiden Gruppen fünf Figuren.
Eine hilfreiche Notiz wäre konkret: „Zeigte mit sichtbaren Figuren drei im Bus und leitete das Einsteigen von zwei weiteren an.“ Sie beschreibt eine Situation und die verfügbare Unterstützung; sie ist keine umfassende Beurteilung mathematischer Fähigkeiten. Wenn eine Notiz für die Familie keinen Zweck erfüllt, darf sie entfallen.
Die Geschichte kann nach einer Haltestelle enden. Oder das Kind erfindet eine weitere, klar beschriebene Handlung: Ein Fahrgast steigt aus, niemand steigt ein, und vier bleiben im Bus. Vor jeder neuen Frage helfen sichtbare Figuren und ein genauer Zeitpunkt dabei, den Zusammenhang zwischen Erzählung und Anzahl zu bewahren.
Drei Fragen zum Überprüfen der Ausgangsszene
Fragen Sie zuerst: „Wie viele Fahrgäste waren vor der Haltestelle im Bus?“ Drei Figuren zeigen die Ausgangsgruppe. Danach: „Wie viele sind eingestiegen?“ Zwei Figuren wurden von der Haltestelle in den Bus bewegt. Schließlich: „Wie viele fahren jetzt mit?“ Die fünf Figuren im Bus zeigen das Ergebnis. Jede Frage bezieht sich auf einen anderen Teil der Geschichte.
Wenn das Kind auf die zwei Figuren deutet, kann dies eine passende Antwort auf die Frage nach den Eingestiegenen sein. Für die Frage nach allen Fahrgästen muss die ursprüngliche Dreiergruppe ebenfalls berücksichtigt werden. Das gemeinsame Zeigen der Gruppen macht sichtbar, was gezählt wurde, ohne eine mündliche Erklärung zu erzwingen.
Die Geschichte muss nicht jedes Mal in derselben Reihenfolge nacherzählt werden. Ein Kind kann mit dem Ergebnis beginnen und dann zeigen, wie es entstanden ist. Die drei Ausgangsfiguren und die zwei hinzugefügten Figuren müssen dabei als Gruppen nachvollziehbar bleiben. Ist ihre Identität nach dem Mischen unklar, lässt sich eine passende Aufteilung herstellen und als solche kennzeichnen.
Hilfreiche Antworten
Muss das Kind die Gleichung schreiben?
Nein. Es kann das Einsteigen mit Figuren zeigen, eine Person anleiten oder eine Zeichnung verwenden. Die Gleichung ist eine zusätzliche Darstellung.
Warum zeigen Vorher- und Nachherbild zusammen zehn Punkte?
Die Bilder stellen dieselben fünf Figuren zu zwei Zeitpunkten dar. Sie beschreiben nicht zehn verschiedene Fahrgäste in einem Bus.



