Eine Spielfigur steht auf der 3. Zwei Schritte nach rechts führen sie zunächst zur 4 und dann zur 5. Das Startfeld zählt dabei noch nicht als Schritt: Erst die Bewegung zum nächsten Feld ist der erste Schritt. Mit einem Papierstreifen, den Zahlen von 0 bis 10 und einer großen Spielfigur können Sie diesen Weg legen, einen Schritt zurückgehen und die Veränderungen gemeinsam beschreiben. Das Kind kann die Figur bewegen, zeigen oder eine erwachsene Person anleiten. Eine Rechengleichung ist eine mögliche spätere Beschreibung, aber keine Voraussetzung für die erste Runde.

Position und Schritt unterscheiden

In dieser Anleitung besteht der Zahlenweg aus aufeinanderfolgenden Feldern, die mit 0 bis 10 beschriftet sind. Die Figur steht jeweils auf einem Feld. Ein Schritt bedeutet, dass sie auf ein unmittelbar benachbartes Feld bewegt wird. Wir vereinbaren: Nach rechts werden die Zahlen um eins größer, nach links um eins kleiner. Ein sichtbarer Pfeil kann an diese Richtung erinnern.

Die Startposition nennt die Zahl, auf der die Figur vor der Bewegung steht. Ein Schritt beginnt erst, wenn die Figur das Feld wechselt. Von 3 aus führt ein Schritt nach rechts auf 4; ein weiterer führt auf 5. Die besuchten Positionen sind 3, 4 und 5. Zwischen ihnen liegen in diesem Ablauf zwei Bewegungen.

Wenn die Figur auf 5 steht und einen Schritt nach links geht, kommt sie auf 4. Das ist nicht schon die Rückkehr zum ursprünglichen Startfeld 3. Dafür wären von 5 aus zwei Schritte nach links nötig: erst auf 4 und dann auf 3. Ein Schritt zurück nach zwei Schritten vorwärts führt in diesem Beispiel zur 4.

Ein Zahlenweg mit Feldern und ein Zahlenstrahl mit Strichen sind verwandte Darstellungen, aber nicht identisch gezeichnet. Beim Feldweg steht die Figur innerhalb eines Feldes; bei einem Zahlenstrahl markieren die Zahlen Punkte auf einer Linie und die Abstände zwischen benachbarten Markierungen stellen Einheiten dar. Wir beginnen mit dem Feldweg und zeigen den Übergang später gesondert.

Der Papierweg endet bei 10, weil dort unser Blatt endet. Die Zahlen enden nicht bei 10. Ebenso gibt es Zahlen kleiner als null, auch wenn sie auf diesem ersten Weg nicht eingezeichnet sind. Wählen Sie für die Einstiegsrunden Bewegungen, deren Start und Ziel auf dem vorhandenen Material liegen.

Einen gut lesbaren Weg vorbereiten

Zeichnen Sie elf gleich große Felder nebeneinander und beschriften Sie sie von links nach rechts mit 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10. Es sind elf Felder, weil sowohl die 0 als auch die 10 auf dem Weg stehen. Prüfen Sie die Reihenfolge vor der Aktivität. Zwischen 0 und 10 liegen bei einem Schritt pro Feldwechsel zehn Schritte.

Wählen Sie eine große, sichere Spielfigur oder ein geeignetes Papierplättchen. Eine erwachsene Person prüft Material und Größe; kleine verschluckbare Teile sind für ein Kind ungeeignet, das Gegenstände in den Mund nehmen könnte. Die Figur sollte ein Feld markieren, ohne mehrere Zahlen gleichzeitig zu verdecken. Ein transparenter oder neben dem Feld liegender Zeiger kann eine Alternative sein, wenn er für das Kind geeignet ist.

Legen Sie den Papierstreifen auf eine stabile, rutschfeste Unterlage. Ein Pfeil nach rechts kann „Zahlen werden größer“ anzeigen, ein zweiter nach links „Zahlen werden kleiner“. Diese Pfeile sind Orientierungshilfen und keine zusätzlichen Zahlenfelder. Setzen oder positionieren Sie sich möglichst so, dass beide Beteiligten dieselbe Ausrichtung des Streifens sehen.

Wenn elf Felder zu viele sind, bereiten Sie zunächst einen Weg von 0 bis 5 vor. Er enthält sechs Felder und erlaubt den Weg 3–4–5. Später können Sie einen längeren Streifen verwenden. Sagen Sie, wenn das Material gewechselt wird, damit die sichtbaren Grenzen nicht unbemerkt andere werden.

Das Kind kann die Figur selbst bewegen, ein Feld anschauen oder anzeigen oder eine erwachsene Person über eine vertraute Kommunikationsform anleiten. Für taktile Nutzung können erhabene Feldgrenzen und zugängliche Zahlzeichen geeignet sein. Wählen Sie die Unterstützung gemeinsam; eine bestimmte Greifbewegung oder gesprochene Antwort ist für die Zahlenbeziehung nicht vorgeschrieben.

Der erste Weg: 3, 4, 5

Stellen Sie die Figur auf das Feld 3 und sagen Sie: „Hier ist der Start.“ Zeigen Sie, dass die Figur noch stillsteht. Fragen Sie dann: „Auf welchem Feld landet sie nach einem Schritt nach rechts?“ Bewegen Sie die Figur von 3 auf 4. Während der Bewegung können Sie „ein Schritt“ sagen und beim Ankommen die Zahl 4 benennen.

Gehen Sie anschließend einen weiteren Schritt von 4 auf 5. Jetzt wurden insgesamt zwei Schritte ausgeführt. Die Zahlen 4 und 5 benennen die erreichten Felder; die Wörter „eins“ und „zwei“ können die Zahl der Bewegungen zählen. Eine klare Formulierung lautet: „Erster Schritt: zur 4. Zweiter Schritt: zur 5.“

Angenommen, Mia zählt schon das Startfeld 3 als ersten Schritt und landet deshalb nach „zwei“ bei 4. Fragen Sie, wann die Figur das erste Mal ihren Platz gewechselt hat. Stellen Sie sie zurück auf 3 und zählen Sie erst bei der Bewegung zur 4. Diese Klärung unterscheidet drei besuchte Felder von zwei Feldwechseln.

Wenn Mia sofort 5 nennt, kann sie den Weg mit der Figur überprüfen oder erklären, wie sie gedacht hat. Sie könnte von 3 aus weitergezählt oder die Beziehung bereits gekannt haben. Eine bestimmte Erklärung ist nicht verpflichtend. Die gemeinsame Kontrolle zeigt, welche Bewegungen zur Antwort gehören, ohne andere Denkwege auszuschließen.

Möchte das Kind die Ausgangsposition später wiederfinden, legen Sie eine Startmarke neben das Feld 3. Diese Marke ist keine zweite Spielfigur, die ebenfalls Schritte ausführt. Nach den Bewegungen können beide zeigen: Start bei 3, Ziel bei 5, zwei Schritte dazwischen.

Freundliche gezeichnete Figuren lernen beim Spielen
Kleine Schritte. Gute Gewohnheiten.

Ein Schritt zurück und die Rückkehr zum Start

Lassen Sie die Figur auf 5 stehen. Ein Schritt nach links führt auf 4. Fragen Sie: „Wo steht sie jetzt?“ Wenn das Kind auf 4 zeigt, können Sie die Bewegung von 5 zu 4 noch einmal nachvollziehen. Die Zahl des erreichten Feldes ist 4; die Anzahl der zuletzt ausgeführten Schritte ist eins.

Soll die Figur von 5 zum ursprünglichen Start 3 zurückkehren, sind zwei Schritte nach links erforderlich: 5 zu 4, dann 4 zu 3. Der erste Rückschritt allein endet bei 4. Diese Unterscheidung verhindert, dass „zurück“ pauschal als „sofort zum Anfang“ verstanden wird.

Nach dem Weg 3 zu 5 und einem Schritt zurück steht die Figur auf 4. Schreibt ein Erwachsener die beiden Abschnitte auf, kann zunächst 3 + 2 = 5 und danach 5 − 1 = 4 notiert werden. Die zweite Rechnung beginnt bei 5, weil dort der Rückweg startet. Die Zeichen sind eine Beschreibung der Bewegungen und müssen für die erste Runde nicht bekannt sein.

Wenn das Kind nach rechts statt nach links bewegt, prüfen Sie den vereinbarten Pfeil und die Sitzposition. Vielleicht bedeutet „zurück“ für das Kind die Richtung, in die die Figur schaut. Zeigen Sie die Zahlenfolge „5, 4“ und vereinbaren Sie, dass rückwärts auf diesem Weg zu kleineren Zahlen führt. Eine gedrehte Spielfigur ändert die Beschriftung des Weges nicht.

Bei Bedarf kann die erwachsene Person die Figur bewegen, während das Kind jedes Ziel anzeigt. Auch das Zeigen von 4 nach dem Rückschritt ist eine mögliche Beteiligung. Die Beobachtung sollte festhalten, wer die Bewegung ausführte und welche Richtungshilfe sichtbar war.

Typische Antworten gemeinsam prüfen

Ein Kind kann von 3 aus direkt auf 5 springen und dies einen Schritt nennen. Fragen Sie, welche Schrittgröße vereinbart wurde. In dieser Aktivität ist ein Schritt ein Wechsel zum benachbarten Feld; von 3 zu 5 durchläuft die Figur bei dieser Regel zuerst 4. Ein großer Sprung über zwei Einheiten ist als andere Darstellung möglich, aber nicht derselbe einzelne Nachbarschritt.

Nennt das Kind drei, vier und fünf und sagt „drei Schritte“, hat es möglicherweise die drei besuchten Positionen gezählt. Bestätigen Sie, dass drei Zahlen genannt wurden, und zählen Sie anschließend nur die Bewegungen: 3 zu 4, 4 zu 5. Positionen und Schritte sind unterschiedliche Einheiten der Frage.

Wenn die Figur die Ziffer auf dem Feld verdeckt und das Kind das Ziel nicht sieht, verwenden Sie eine kleinere sichere Markierung oder stellen Sie die Figur direkt unter das Feld. Eine schlecht lesbare Zahl kann die Antwort erschweren, ohne etwas über das Verständnis der Bewegung zu zeigen. Der Erwachsene kann die Zahl vorlesen und diese Unterstützung später erwähnen.

Zeigt das Kind auf 6, überprüfen Sie, ob es einen zusätzlichen Schritt gemacht hat oder ob der Weg falsch beschriftet ist. Auch eine Karte des Erwachsenen kann verrutschen. Stellen Sie das Material gemeinsam auf den Start zurück und verfolgen Sie die zwei tatsächlichen Feldwechsel. Die Kontrolle gilt dem Ablauf, nicht einer Bewertung der Person.

Wenn keine Antwort kommt, teilen Sie die Aufgabe: erst die 3 finden, dann einen Schritt zur 4 zeigen. Das Kind kann entscheiden, ob ein zweiter Schritt folgen soll. Die Orientierung auf dem Blatt, die Zahlwörter und die Zahl der Schritte sind getrennte Anforderungen. Eine gemeinsame Handlung kann einen Einstieg bieten, ohne eine Erklärung zu erzwingen.

Die Null als Start oder Ziel

Beginnen Sie bei 0 und gehen Sie drei Schritte nach rechts: zur 1, zur 2, zur 3. Die Figur landet auf 3. Dabei wurden vier Positionen genannt, einschließlich des Startfelds 0, und drei Bewegungen ausgeführt. Die Null ist eine beschriftete Startposition, auch wenn das Zahlwort nicht zum Zählen der Schritte gehört.

Stellen Sie die Figur auf 3 und gehen Sie drei Schritte nach links: 2, 1, 0. Die Figur steht weiterhin auf dem Blatt, nun auf dem Feld 0. Null bezeichnet hier ihre Position auf dem Weg; sie bedeutet nicht, dass die Spielfigur verschwunden ist.

Bei null Schritten von 4 bleibt die Figur auf 4. Weder ein Feldwechsel noch eine andere Startposition ist vereinbart. Wer bereits Gleichungen verwendet, kann dies als 4 + 0 = 4 oder 4 − 0 = 4 notieren. Das Kind kann die ruhende Figur auch einfach zeigen.

Ein Schritt nach links von 0 lässt sich auf diesem vorbereiteten Streifen nicht ausführen, weil dort kein Feld eingezeichnet ist. Daraus folgt nicht, dass es keine kleineren Zahlen gibt. Für die erste Aufgabe können Sie einen anderen Start wählen; eine Erweiterung um negative Zahlen wäre ein neues Material und ein neues Thema.

Zwei Fragen zu demselben Weg

Frage eins: „Die Figur startet bei 3 und geht zwei Schritte nach rechts. Wo landet sie?“ Die Bewegungen führen über 4 zur 5. Hier sind Start und Anzahl der Schritte vorgegeben; gesucht ist das Ziel.

Frage zwei: „Die Figur startet bei 3 und soll zur 5. Wie viele Nachbarschritte sind nötig?“ Jetzt sind Start und Ziel bekannt, und die Zahl der Bewegungen wird gesucht. Mit den Bewegungen 3 zu 4 und 4 zu 5 ergibt sich zwei. Die gleichen Felder beantworten unterschiedliche Fragen.

Sie können die Schritte bei der zweiten Frage mit zwei großen Markierungen neben dem Weg festhalten: eine für 3 zu 4, eine für 4 zu 5. Diese Markierungen zählen Bewegungen und stehen nicht auf zusätzlichen Zahlenfeldern. Die Figur bleibt auf dem Weg, während die beiden Zählhilfen danebenliegen.

Wenn Start und Ziel identisch sind, etwa 4 und 4, sind bei direkter Betrachtung null Schritte nötig. Eine Person könnte freiwillig weg- und zurückgehen; dann wäre sie einen längeren Weg gegangen, obwohl Start und Ziel gleich sind. Vereinbaren Sie, ob nach dem direkten Abstand oder nach einem tatsächlich gewählten Weg gefragt wird.

Für 2 bis 6 beträgt die direkte Zahl der Nachbarschritte vier: 2 zu 3, 3 zu 4, 4 zu 5, 5 zu 6. Zählen Sie die Bewegungen, nicht nur die sichtbaren Zahlenschilder. Das Kind kann jeden Übergang zeigen oder einen Erwachsenen anleiten.

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Kleine Schritte. Gute Gewohnheiten.

Eine Geschichte mit einem Ziel

Erfinden Sie eine kleine Figur namens Frosch, die auf Feld 3 startet und zwei Felder nach rechts zu einer gezeichneten Pfütze auf Feld 5 geht. Der Frosch besucht nacheinander 4 und 5. Die Geschichte ist ein Modell für Positionen; die Zahl 5 bedeutet hier nicht, dass fünf Frösche vorhanden sind.

Lassen Sie das Kind entscheiden, ob die Figur nach dem ersten Weg einen Schritt zurückgehen möchte. Wenn ja, bewegt sie sich von 5 auf 4. Möchte das Kind zu 3 zurück, zählen Sie zwei Rückschritte. Benennen Sie vor jeder Bewegung Start, Richtung und Anzahl, damit die Geschichte kontrollierbar bleibt.

Ein anderes Kind kann eine eigene Startposition und ein erreichbares Ziel wählen. Ein Erwachsener prüft, ob der vorhandene Streifen den gewählten Weg enthält. Beginnt die Figur bei 7 und soll drei Schritte nach rechts gehen, führt der Weg über 8 und 9 zur 10. Ein vierter Schritt bräuchte ein zusätzliches Feld.

Bei zwei Beteiligten kann eine Person das Ziel nennen und die andere die Figur bewegen oder eine erwachsene Person anleiten. Danach werden die Rollen auf Wunsch getauscht. Unterschiedliche Kommunikations- und Bewegungsweisen sind möglich; niemand muss dieselbe Handlung ausführen oder schneller sein als der andere.

Wenn das Kind lieber eine andere Geschichte erzählt, etwa von einem Zug auf nummerierten Stationen, prüfen Sie, dass eine Bewegung weiterhin dem vereinbarten Feldwechsel entspricht. Ein fantasievoller Zug kann an jeder Station halten; die Rechnung ergibt sich aus den tatsächlich vereinbarten Bewegungen, nicht allein aus dem Namen der Geschichte.

Vom Feldweg zum Zahlenstrahl

Zeichnen Sie für eine Erweiterung eine waagerechte Linie mit gleichmäßig verteilten Markierungen und schreiben Sie 0 bis 6 an diese Markierungen. Setzen Sie einen Zeiger bei 3. Ein Schritt von einer Einheit führt zur Markierung 4, ein weiterer zur 5. Hier liegen die Zahlen an Punkten; die Abstände dazwischen zeigen die Einheiten.

Zeichnen Sie über der Linie zwei Bögen: einen von 3 zu 4 und einen von 4 zu 5. Nun sind drei Markierungen sichtbar, aber zwei Bögen. Das entspricht den zwei Feldwechseln unseres ersten Weges. Ein Bogen direkt von 3 zu 5 kann später ebenfalls eine Veränderung um zwei darstellen; er ist dann ein gezeichneter Sprung über zwei Einheiten, nicht zwei einzelne Bögen.

Vergleichen Sie den neuen Zahlenstrahl mit dem Feldweg. Auf dem Feldweg steht die Figur innerhalb eines Feldes; auf der Linie zeigt der Zeiger auf eine Markierung. Die Zahl der Einheiten zwischen 3 und 5 ist in beiden Darstellungen zwei. Die räumliche Gestaltung unterscheidet sich, weshalb eine kurze Einführung sinnvoll ist.

Wenn der Feldweg zugänglicher ist, bleiben Sie dabei. Kleine Markierungen auf einer Linie können schwer zu sehen oder zu treffen sein. Größere Abstände, taktile Markierungen oder eine erwachsene Person, die nach Anweisung zeigt, können helfen. Ein Darstellungswechsel ist kein verpflichtender Nachweis für das Verständnis des ersten Spiels.

Passende Vereinfachungen und Erweiterungen

Für eine einfache Runde stellen Sie die Figur auf 2 und zeigen nur einen Schritt zur 3. Das Kind kann den Pfeil sehen und das Zielfeld anzeigen. Erst wenn beide möchten, kommt ein zweiter Schritt hinzu. Ein vorbereiteter Weg von 0 bis 5 reicht für dieses Beispiel.

Bei zwei Auswahlmöglichkeiten können Karten mit 4 und 5 neben dem Weg liegen. Fragen Sie nach dem Ziel von 3 aus bei zwei Schritten und bewegen Sie die Figur gemeinsam. Das Kind zeigt die passende Karte oder nutzt seine vertraute Antwortform. Die sichtbaren Optionen sind eine Hilfe und sollten in einer Beobachtung genannt werden.

Als Erweiterung beginnt die Figur auf 7 und geht drei Schritte nach rechts: 8, 9, 10. Der vorhandene Weg enthält das Ziel genau. Wenn vier Schritte gewünscht sind, fehlt auf dem Streifen ein Feld für 11; ergänzen Sie das Material oder wählen Sie eine andere Aufgabe. Der Rand des Papiers verändert nicht die Zahlenfolge.

Eine weitere Frage lautet: „Von 6 aus zwei Schritte nach links — wo endet die Figur?“ Sie besucht 5 und dann 4. Vergleichen Sie dies mit „von 4 aus zwei Schritte nach rechts“, das über 5 zu 6 führt. Die Umkehrung wird an diesen konkreten Bewegungen gezeigt und nicht vorausgesetzt.

Ein Kind kann selbst eine Startzahl und eine Schrittzahl wählen, solange das Ziel auf dem vorhandenen Weg liegt. Ein Erwachsener kann vorher mit ihm prüfen, ob genügend Felder vorhanden sind. Das Kind darf die Figur bewegen oder die erwachsene Person anweisen. Kein bestimmter Zeitrahmen oder Bewegungsstil ist für die Lösung vorgeschrieben.

Was in einer Notiz stehen kann

Eine konkrete Beobachtung lautet etwa: „Mit sichtbarem Richtungspfeil zeigte Mia von Start 3 die Felder 4 und 5. Der Erwachsene bewegte die Figur nach ihrer bestätigten Geste.“ Sie nennt Aufgabe, Antwort und Unterstützung. Sie beweist nicht, dass Mia alle Additionen oder Zahlenstrahlen ohne Hilfe beherrscht.

Wenn der Erwachsene die Zahlen bei jedem Schritt vorlas, gehört das zur Bedingung. Ebenso ist ein Weg mit zwei vorgegebenen Zielkarten anders als eine offene Antwort ohne Auswahl. Vergleichen Sie spätere Beobachtungen nur unter Berücksichtigung solcher Unterschiede. Eine schriftliche Notiz ist freiwillig und kein Punktesystem.

Ein falsches oder ausbleibendes Ergebnis kann verschiedene Ursachen haben: eine verdeckte Ziffer, eine unklare Richtung, eine neue Regel oder eine unzugängliche Antwortform. Prüfen Sie die konkrete Situation, bevor Sie einen allgemeinen Schluss ziehen. Eine einzelne Spielrunde ist keine umfassende Beurteilung mathematischer Fähigkeiten.

Weiter mit Zahlen auf BrainHunters

Wenn das Kind eine digitale Aufgabe wählen möchte, öffnen Sie gemeinsam den Bereich Zahlen und Zählen auf BrainHunters und lesen Sie die verfügbare Anweisung. Eine Zahl erkennen, Gegenstände zählen und Schritte auf einem Weg darstellen sind verwandte, aber unterschiedliche Tätigkeiten. Der Papierweg kann als Hilfe danebenliegen, wenn er zum gewählten Auftrag passt.

Zum Abschluss genügt eine kurze Rückschau: „Wir starteten bei 3, gingen zur 4 und zur 5.“ Das Kind kann auf die Felder zeigen, eine Bewegung anleiten oder die Materialien wegräumen. Alle Erweiterungen müssen nicht in derselben Sitzung stattfinden.

Zwei Wege prüfen und eine Entscheidung begründen

Für eine kleine Planungsaufgabe liegt die Figur auf der 3 und soll zur 5. Das Kind bekommt zwei Vorschläge: zweimal vorwärts oder dreimal vorwärts und einmal zurück. Es probiert beide Wege mit derselben Figur auf demselben Zahlenweg aus. Der erste Weg führt über die 4 direkt zur 5. Beim zweiten geht die Figur von 3 über 4 und 5 zur 6 und kehrt dann zur 5 zurück. Beide erreichen das Ziel, aber sie bestehen aus unterschiedlich vielen Bewegungen. Die Umkehr ist eine zusätzliche Bewegung und darf nicht einfach verschwinden, nur weil sie einen vorherigen Schritt rückgängig macht.

Nun kann das Kind beschreiben, welcher Weg kürzer ist: zwei Schritte statt vier. Es muss dafür noch keine Regel über kürzeste Wege formulieren. Die Figur liefert die sichtbare Kontrolle. Wer die Wege auf Papier festhalten möchte, zeichnet für jede Bewegung einen Pfeil zwischen benachbarten Feldern. Zwei Pfeile nach rechts und vier Pfeile in wechselnder Richtung zeigen etwas anderes als die Zahl der Felder, auf denen die Figur am Ende steht. Falls das Kind mehrere Wege erfindet, wird jeder einzeln ausprobiert, bevor seine Länge verglichen wird.

Eine andere Frage macht deutlich, dass Anfang und Ziel allein die Richtung nicht ersetzen: Von 5 zur 3 führt der direkte Weg zweimal rückwärts. Dieselben beiden Zahlen tauchen auf, aber ihre Rolle hat sich vertauscht. Das Kind kann Start und Ziel mit verschiedenfarbigen Markern kennzeichnen oder die Plätze benennen, wenn Farben schwer zu unterscheiden sind. Erst nach der Bewegung werden die Marker abgenommen. So bleibt nachvollziehbar, worüber gerade gesprochen wird.

Zum Abschluss kann eine Person die Figur verdeckt auf ein Feld setzen das Startfeld nennen und danach nur die Bewegungen ansagen, während die andere auf einem zweiten Zahlenweg mitgeht. Danach vergleichen beide die Endfelder. Stimmen sie nicht überein, legen sie die Wege noch einmal offen nebeneinander und suchen die erste unterschiedliche Bewegung. Vielleicht wurde ein Schritt ausgelassen oder die Richtung beim Wechsel überhört. Mit einem bekannten Startfeld und wenigen Zügen bleibt die Aufgabe überprüfbar; ein unbekannter Start wäre eine andere, deutlich schwierigere Frage.

WAS DU VIELLEICHT WISSEN MÖCHTEST

Hilfreiche Antworten

Zählt das Startfeld als erster Schritt?

Nein. Steht die Figur auf 3, ist die Bewegung zur benachbarten 4 der erste Schritt. Der zweite führt von 4 zur 5.

Warum hat der Weg von 0 bis 10 elf Felder?

Er enthält beide Endzahlen, 0 und 10. Zwischen diesen elf aufeinanderfolgenden Positionen liegen zehn Nachbarschritte.

Was passiert nach zwei Schritten vorwärts und einem zurück von 3?

Zwei Schritte führen über 4 zur 5; ein Schritt zurück führt zur 4. Für die Rückkehr zur 3 wären von der 5 aus zwei Rückschritte nötig.

Mach aus einer kleinen Idee ein Abenteuer.

Probiert gemeinsam eine kurze Aktivität aus und nehmt die Entdeckung mit in euren Alltag.

Zahlen und Zählen