Hört die Namen Tasse, Tisch und Ball und sucht zwei Wörter mit demselben Laut am Anfang.

Zwei Wörter mit gleichem Anfang finden

Bei dieser Suche hört ein Kind die deutschen Wörter „Tasse“, „Tisch“ und „Ball“. Es sucht zwei Namen, die mit demselben Laut beginnen. In „Tasse“ und „Tisch“ ist der erste Laut [t]; „Ball“ beginnt mit [b]. Das Kind kann die passenden Bilder zeigen oder seine Wahl auf eine vertraute andere Weise mitteilen.

Die Frage betrifft den Anfang der gesprochenen Wörter, nicht die Farbe der Bilder oder den ersten Buchstaben eines geschriebenen Namens. Eine Tasse und ein Tisch können sich in vielen Eigenschaften unterscheiden und trotzdem denselben Anlaut haben. Das Spiel setzt nicht voraus, dass das Kind lesen oder die Laute einzeln aussprechen kann.

Die Suchaufgabe hat drei Teile: Zuerst verständigt ihr euch auf die Namen der Bilder. Dann hört ihr die Wörter und wählt ein mögliches Paar. Schließlich sprecht ihr die Namen der gewählten Bilder erneut und prüft, ob ihre Anfangslaute zusammenpassen. Diese Reihenfolge kann das Kind selbst mitgestalten.

Es ist keine Aufgabe mit Zeitlimit. Ein Kind darf nach einer Wiederholung fragen, auf ein Bild zeigen oder sagen, dass es unsicher ist. Wie leicht ein Vergleich fällt, hängt unter anderem von den gewählten Wörtern, der Umgebung und dem Kommunikationsweg ab. Eine einzelne Antwort ist keine allgemeine Beurteilung sprachlicher Fähigkeiten.

Bilder und Gegenstände vorbereiten

Nehmt deutliche Bilder einer Tasse, eines Tisches und eines Balls. Wenn ein sicherer Gegenstand bereits vorhanden ist, kann er ein Bild ersetzen. Eine leichte leere Tasse ohne scharfe Kanten ist ein mögliches Beispiel; prüft für die konkrete Person, ob das Material geeignet ist. Heiße Getränke und kleine Teile werden für diese Aufgabe nicht benötigt.

Legt die drei Beispiele so hin, dass das Kind jedes sehen oder auf seine bevorzugte Weise auswählen kann. Fragt vor dem Spiel: „Wie nennst du dieses Bild?“. Bei einer Tasse könnte jemand „Becher“ sagen. Die Bezeichnung muss für die Lautfrage geklärt werden, denn „Tasse“ beginnt mit [t], „Becher“ mit [b].

Für eine deutliche Auswahl können die Bilder jeweils nur einen Hauptgegenstand zeigen. Ein Bild einer Tasse auf einem Tisch enthält mindestens zwei mögliche Namen. Wenn das Kind den Tisch meint, beginnt auch dieses Wort mit [t], aber es beantwortet eine andere Bildfrage. Fragt, welchen Teil der Darstellung es benennt.

Bei einem Bild des Balls können Farbe und Größe auffallen. Diese Merkmale sind für die Lautfrage zunächst nicht entscheidend. Sie können später eine andere Sortieraufgabe bilden. Für die aktuelle Runde nennt ihr das gewählte Wort und hört seinen Anfang.

Ein vertrauter Kommunikationsweg kann bereits bei der Vorbereitung hilfreich sein. Legt die Bilder dort hin, wo die Person sie erreichen oder ansehen kann. Wer ein Gerät verwendet, benötigt gegebenenfalls Zeit, um das jeweilige Wort oder Bild auszuwählen. Prüft, ob die Auswahlsymbole den vereinbarten Namen entsprechen.

Schritt eins: die Namen anhören

Zeigt nacheinander die Tasse, den Tisch und den Ball. Sprecht jedes vereinbarte Wort vollständig und in natürlichem Tempo. Anschließend fragt: „Welche zwei Wörter beginnen gleich?“. Gebt ausreichend Zeit, die Bilder erneut anzusehen und die Namen noch einmal zu hören.

Wenn das Kind ein Bild zeigt, wiederholt den dazu vereinbarten Namen: „Du meinst Tasse“. Wartet auf Bestätigung und fragt erst dann nach einem weiteren Bild. Eine Auswahl kann durch Sprache, Blick, Geste oder ein vertrautes Kommunikationsgerät mitgeteilt werden.

Sagt zunächst jedes Wort nur als Ganzes: „Tasse“, „Tisch“, „Ball“. Danach könnt ihr die Bilder einzeln zeigen und fragen, ob die Namen bekannt sind. Wenn ein Kind „Becher“ für das erste Bild sagt, klärt den Namen vor dem Vergleich. Ohne diese Absprache wisst ihr nicht, welches gesprochene Wort die Person beurteilt.

Sprecht die Wörter noch einmal, wenn das Kind darum bittet. Eine ruhige Umgebung kann helfen, die Anfangslaute wahrzunehmen. Ändert nicht bei nur einem Wort gleichzeitig die Lautstärke oder die Zeigegeste in einer Weise, die unbeabsichtigt die Wahl verrät. Ein gewünschter Hinweis darf dagegen ausdrücklich gegeben werden.

Wer die Wörter nicht laut wiederholen möchte, kann auf die Bilder reagieren, während eine andere Person spricht. Die erwachsene Person kann die Auswahl bestätigen: „Du zeigst auf den Tisch?“. Wartet auf ein Ja oder eine Korrektur. Aus einer unklaren Bewegung sollte keine Antwort erraten werden.

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Schritt zwei: den Anfang vergleichen

Sprecht „Tasse“ und „Tisch“ erneut und achtet auf den Anfang. Beide beginnen mit [t], obwohl der Rest unterschiedlich klingt. Vergleicht danach „Ball“: Hier steht am Anfang [b]. Das Kind kann hören, welches Paar ihr meint, ohne den Laut selbst isoliert nachsprechen zu müssen.

Ein hilfreicher Satz lautet: „Bei Tasse und Tisch höre ich am Anfang [t]“. Zeigt beim Benennen jeweils auf das passende Bild. Wenn das Kind die Wörter lieber selbst ausspricht, hört seine Version an. Unterschiedliche Teilnahmeformen sind möglich; keine ist für dieses Spiel vorgeschrieben.

Der Laut [t] steht in den gewählten Wörtern jeweils vor weiteren Lauten. Das Kind könnte bemerken, dass „Tasse“ und „Tisch“ nach dem Anfang verschieden klingen. Das ist eine zutreffende Beobachtung. Die Frage lautet dennoch, ob der erste Laut derselbe ist, nicht ob die Wörter vollständig gleich klingen.

Zeigt auf die Tasse und sprecht den Namen, dann auf den Tisch und sprecht dessen Namen. Fragt: „Was hörst du am Anfang?“. Falls das Kind keine Bezeichnung für den Laut verwenden möchte, kann es die zwei Bilder nebeneinander zeigen. Wiederholt auf Wunsch die Namen und klärt, dass ihr den ersten Laut betrachtet.

Schritt drei: die Auswahl prüfen

Hat das Kind Tasse und Tisch gewählt, legt oder zeigt die Bilder nebeneinander. Sprecht beide Namen noch einmal und überprüft den ersten Laut. Hat es Tasse und Ball gewählt, fragt zuerst, welche Namen es verwendet hat. Dann könnt ihr die vereinbarten Wörter erneut hören und vergleichen.

Eine andere Sortierung kann ebenfalls sinnvoll sein: Vielleicht sind Tasse und Ball auf den Bildern beide blau. Sagt zum Beispiel: „Du hast zwei blaue Bilder gefunden. Unsere nächste Frage betrifft den Anfang der Namen“. So wird eine Antwort auf eine andere Frage nicht abgewertet.

Bei einer Wahl von Tisch und Ball könnt ihr zunächst beide Namen in der vereinbarten Reihenfolge sprechen. Fragt, ob das Kind noch einmal hören möchte. Anschließend kann es die Tasse mit dem Tisch vergleichen. Ein Wechsel der Auswahl nach dem Nachhören ist Teil der Überprüfung, keine nachträgliche Bestrafung.

Sollte das Kind nur ein Bild wählen, prüft die Formulierung. Bei der Aufforderung „Zeig ein Wort mit [t]“ kann eine Karte genügen. Bei der Suche nach zwei gleichen Anlauten könnt ihr fragen, ob es noch eine zweite Karte auswählen möchte. Ein bereits passendes erstes Bild bleibt eine sinnvolle Wahl.

Die erwachsene Person sollte ihre eigene Hilfe erkennbar machen. Wenn sie vor der Wahl „Tasse und Tisch beginnen mit [t]“ gesagt hat, wurde ein direktes Modell angeboten. Eine spätere Notiz kann dies erwähnen. Das Kind entscheidet auch dann, ob es auf die Karten zeigen oder die Runde beenden möchte.

Nach der Kontrolle kann das Kind entscheiden, ob es die Bilder noch einmal verwenden möchte. Wenn es einen anderen Gegenstand vorschlägt, vereinbart zuerst dessen deutschen Namen und hört seinen Anfang. Eine neue Auswahl ist eine neue Aufgabe; sie verändert nicht rückwirkend die Antwort der vorherigen Runde.

Ein Beispiel für das Gespräch

Erwachsene Person: „Hier sind Tasse, Tisch und Ball. Hören wir zuerst die Namen an“. Kind: zeigt auf die Tasse und den Tisch. Erwachsene Person: „Du hast diese beiden gewählt. Soll ich die Namen noch einmal sprechen?“. Das Kind stimmt zu. Beide hören „Tasse“ und „Tisch“ und achten auf [t].

Ein anderes Kind sagt: „Ich weiß nicht“. Bietet an, nur zwei Wörter zu vergleichen oder das Spiel zu beenden. Ihr könnt die Namen erneut sprechen und die Bilder sichtbar lassen. Eine Vermutung ist freiwillig; eine schnelle Antwort ist kein Ziel.

Kind: „Ich habe den Ball und den Baum genommen“. Erwachsene Person: „Verwendest du die Wörter Ball und Baum?“. Kind: „Ja“. Erwachsene Person: „Dann hören wir [b] am Anfang beider Wörter“. Bei einer Auswahl von vier Bildern mit Tasse, Tisch, Ball und Baum ist dies ein zweites passendes Paar.

Kind: „Die Tasse und der Ball sind rund“. Erwachsene Person: „Du hast auf die Form geachtet. Wollen wir auch die Namen anhören?“. Das Kind darf zustimmen oder ablehnen. Eine Formbeobachtung und eine Lautfrage sind unterschiedliche Aufgaben, auch wenn dieselben Bilder verwendet werden.

Gleicher Laut, unterschiedliche Silben

„Tasse“ und „Tisch“ klingen nach ihrem ersten Laut unterschiedlich; die Wörter klingen nicht vollständig gleich. Das gemeinsame Merkmal in dieser Aufgabe ist der erste Laut [t]. Wenn das Kind einen anderen Unterschied hört, könnt ihr ihn anerkennen und anschließend gezielt zum Wortanfang zurückkehren.

Für den Einstieg braucht das Kind keine ausführliche Silbenanalyse. Es genügt, die beiden Wörter zu sprechen und den gemeinsamen Anfang zu vergleichen. Die erwachsene Person sollte nicht behaupten, dass die ganzen Wörter oder die weiteren Laute gleich sind.

Ein Kind kann sagen, dass „Tasse“ und „Tisch“ verschieden sind, weil es die gesamten Wörter vergleicht. Bestätigt zunächst: „Die Wörter sind nicht gleich“. Dann grenzt die Frage ein: „Wie klingt jeweils der erste Laut?“. So bleibt die zutreffende Gesamtbeobachtung erhalten.

Für einen ersten Versuch solltet ihr nicht gleichzeitig nach Anlaut, Endlaut und Wortlänge fragen. Jede dieser Fragen lenkt die Aufmerksamkeit auf etwas anderes. Wenn das Kind eine davon selbst aufbringt, könnt ihr sie aufnehmen und anschließend entscheiden, ob ihr zur ursprünglichen Suche zurückkehren wollt.

Buchstabe und Laut auseinanderhalten

Die geschriebenen Wörter „Tasse“ und „Tisch“ beginnen mit dem Buchstaben T. Im deutschen Alphabet heißt dieser Buchstabe „Te“. Der Anlaut [t] im gesprochenen Wort und der Buchstabenname sind verschiedene Dinge. Das Kind kann den Laut vergleichen, ohne den Buchstabennamen zu kennen.

Wer die Schrift sehen möchte, kann TASSE und TISCH unter die Bilder schreiben und den ersten Buchstaben zeigen. Fragt getrennt: „Welchen Buchstaben siehst du?“ und „Welchen Laut hörst du am Anfang?“. Beide Fragen beziehen sich auf die Beispiele, verlangen aber unterschiedliche Beobachtungen.

Ein großes T auf Papier kann als sichtbare Erinnerung dienen. Die erwachsene Person nennt den Buchstaben „Te“ und zeigt ihn in „Tasse“. Beim Hören des Wortes wird dagegen der Laut [t] betrachtet. Die Karte wird nicht als Ersatz für die gemeinsame Aussprache der vereinbarten Wörter ausgegeben.

Wenn das Kind die Karte T zu beiden Bildern legt, fragt, ob es den gleichen Anfangsbuchstaben darstellen möchte. Wenn es lieber nur die Bilder auswählt, ist das für die Lautsuche ausreichend. Eine schriftliche Erweiterung sollte als neue Frage angekündigt werden.

Wenn ein Bild mehrere Namen hat

Ein Trinkgefäß kann als Tasse oder Becher bezeichnet werden. Für das Wort „Tasse“ vergleicht ihr den Anlaut [t], für „Becher“ den Anlaut [b]. Fragt das Kind, welchen Namen es meint, und einigt euch vor der Runde auf ein Wort. Die andere Bezeichnung ist dadurch nicht falsch.

Auch ein Tischbild kann zusätzliche Gegenstände zeigen. Wenn das Kind den darauf abgebildeten Teller meint, sagt es ein anderes Wort, das ebenfalls mit [t] beginnt. Bestätigt, welchen Gegenstand es benennt. Eine richtige Antwort kann anders aussehen als die erste Planung des Erwachsenen.

Zeigt ein Bild mit einer Tasse auf einem Tisch und fragt: „Welchen Gegenstand möchtest du benennen?“. Das Kind kann „Tasse“ oder „Tisch“ sagen. Beide Wörter beginnen in diesen Beispielen mit [t], bezeichnen aber verschiedene Gegenstände. Die Auswahl eines Gegenstands sollte vor der Lautfrage eindeutig sein.

Verwendet das Kind ein eigenes vertrautes Wort, fragt nach seiner Bedeutung. Falls die erwachsene Person den Anfang des Wortes nicht sicher beurteilen kann, sollte sie nach einer verlässlichen Klärung suchen oder ein gemeinsam bekanntes Beispiel wählen. Eine unbekannte Aussprache wird nicht durch Raten bewertet.

Eine einfachere Suche

Beginnt mit den zwei Bildern Tasse und Tisch. Nennt beide Wörter und erklärt: „Am Anfang hören wir jeweils [t]“. Das Kind kann zuhören oder die Bilder zeigen. Erst wenn es möchte, kommt der Ball als Kontrast hinzu. Die offene Suche nach einem Paar ist nicht der einzige mögliche Einstieg.

Wenn das Bildmaterial unklar ist, ersetzt es durch deutlichere Abbildungen oder passende Gegenstände. Die Namen werden erneut vereinbart. Das Kind muss nicht immer neue Karten auswählen; eine kurze Betrachtung kann genügen.

Legt Tasse und Tisch getrennt auf die Unterlage. Die erwachsene Person spricht „Tasse“ und zeigt das zugehörige Bild, dann „Tisch“ und das andere. Das Kind kann die Zuordnung bestätigen oder korrigieren. Erst danach wird der gemeinsame Anfang angesprochen.

Für eine Person, die lange sprachliche Fragen schwer verarbeiten kann, könnt ihr die Bedingung kurz halten: „Diese Wörter beginnen beide mit [t]“. Zeigt die Bilder und wartet. Eine alternative Form der Kommunikation oder ein gewünschter Hinweis kann die Teilnahme unterstützen.

Eine Erweiterung mit zwei möglichen Paaren

Legt vier Bilder bereit: Tasse, Tisch, Ball und Baum. Vereinbart diese Namen. Tasse und Tisch beginnen mit [t], Ball und Baum mit [b]. Fragt ihr nach einem Paar mit gleichem Anlaut, sind zwei Antworten möglich. Fragt ihr nach allen Paaren, überprüft beide nacheinander.

Wenn ihr speziell [t] sucht, nennt diese Bedingung vor der Wahl. Ein Kind, das Ball und Baum gefunden hat, hat beim allgemeineren Auftrag ein passendes Paar gewählt. Die Regel darf nicht erst nach seiner Antwort eingeschränkt werden.

Die vier Bilder können zunächst ungeordnet liegen. Nachdem ein Paar gefunden wurde, überprüft die verbleibenden zwei Namen. Bei Ball und Baum hört ihr [b]. Wenn das Kind zuerst dieses Paar auswählt, beginnt mit seiner Wahl und betrachtet Tasse und Tisch danach nur bei Interesse.

Verändert ihr eines der Bilder, entsteht eine neue Auswahl. Ersetzt ihr Baum durch Maus, bleibt Ball ohne passendes [b]-Paar, während Tasse und Tisch weiterhin [t] teilen. Nennt das neue Wort und prüft es gemeinsam, bevor ihr nach den Paaren fragt.

Eine Auswahl ohne passendes Paar

Mit den Wörtern „Tasse“, „Ball“ und „Maus“ beginnen die vereinbarten Namen in diesem Beispiel mit [t], [b] und [m]. Auf die Frage nach zwei gleichen Anlauten ist „kein Paar“ eine passende Antwort. Sprecht die Wörter bei Bedarf erneut und prüft die drei Anfänge.

Bietet auch „nicht sicher“ als Antwort an. Ein Kind kann diese Möglichkeit durch eine Karte oder ein anderes Signal ausdrücken. Danach könnt ihr gemeinsam nachhören oder die Runde beenden. Niemand muss zwei unpassende Bilder wählen, nur weil zwei erwartet werden.

Bei Tasse, Ball und Maus gibt es für die vereinbarten Namen drei unterschiedliche Anlaute. Das Kind kann die Antwort „keines“ auswählen oder auf andere Weise mitteilen, dass es kein Paar sieht. Eine entsprechende Karte darf bereitliegen, wenn sie verstanden und gewünscht wird.

Fügt ihr später Tisch hinzu, entsteht ein Paar mit Tasse. Erklärt: „Die Auswahl hat sich geändert“. Eine frühere Antwort „kein Paar“ war für die vorherige Auswahl passend. Das Ergebnis darf sich ändern, wenn die Bedingungen geändert wurden.

Ein Beispielgespräch: Erwachsene Person: „Wir hören Tasse, Ball und Maus. Gibt es zwei Wörter mit gleichem Anfang?“. Kind: „Keins“. Erwachsene Person: „Lass uns nachhören, wenn du möchtest“. Sie sprechen die drei Wörter und prüfen [t], [b] und [m]. Die Antwort beschreibt diese Auswahl, nicht alle möglichen Wörter.

Bei einem anderen Satz von Bildnamen kann es wieder ein Paar geben. Deshalb werden die Namen zu Beginn jeder Runde genannt. Ein Kind muss sich nicht merken, dass bei einer früheren Auswahl kein Paar vorhanden war, wenn inzwischen Karten ausgetauscht wurden.

Mehrsprachige Wörter und regionale Gewohnheiten

In einer mehrsprachigen Familie kann ein Bild verschiedene vertraute Namen haben. Für eine Runde mit deutschen Wörtern vereinbart ihr die tatsächlich verwendeten Namen und hört sie gemeinsam an. Eine Übersetzung in eine andere Sprache muss nicht denselben Anfang haben. Fragt nach, bevor ihr eine Antwort bewertet.

Auch innerhalb des Deutschen sind mehrere Bezeichnungen für Gegenstände möglich. Wenn das Kind für ein Trinkgefäß „Becher“ sagt, berücksichtigt dieses Wort oder sucht ein eindeutiges Tassenbild. Die Wahl der Wörter folgt dem Sprachgebrauch der Beteiligten, nicht einer Annahme über jede Familie.

Eine Familie kann das Bild einer Tasse in einer Sprache anders nennen als in der anderen. Für den deutschen Vergleich könnt ihr „Tasse“ vereinbaren; für ein Spiel in einer anderen Sprache werden die entsprechenden Wörter separat geprüft. Ein anderes Wort muss nicht denselben Anfangslaut haben.

Falls ein Kind lieber ein vertrautes deutsches Wort wie „Becher“ verwendet, könnt ihr eine neue Gruppe zusammenstellen und ihren Lautvergleich entsprechend ändern. Wichtig ist, dass die tatsächlich gesprochenen Wörter zur Frage passen. Das Kind muss seine gewöhnliche Bezeichnung nicht aufgeben.

Zu zweit spielen

Eine Person nennt die Bilder, die andere sucht ein Paar. Danach könnt ihr die Rollen wechseln, wenn beide möchten. Das Kind kann die Auswahl selbst bewegen oder eine helfende Person anweisen. Diese bestätigt die gemeinte Karte, bevor sie sie verschiebt.

Wenn zwei Personen verschiedene Paare nennen, prüft zuerst, ob die Auswahl mehr als ein passendes Paar enthält. Bei Tasse, Tisch, Ball und Baum ist das der Fall. Beide Antworten können stimmen. Die gemeinsame Kontrolle soll die Bedingung klären, keinen Sieger bestimmen.

Das Kind kann der erwachsenen Person drei Bilder anbieten und sie bitten, gleiche Anlaute zu suchen. Vorher nennt es die Wörter selbst oder lässt sie vorlesen. Nach der Wahl überprüft ihr die Namen gemeinsam. Die erwachsene Person darf eine Antwort nach dem Anhören ändern.

Wenn ein Partner die Karten bewegen soll, fragt er: „Soll ich Tasse und Tisch zusammenlegen?“. Nach der Bestätigung verschiebt er sie. Die physische Handlung und die Auswahl können bei verschiedenen Personen liegen. Fragt, welche Unterstützung gerade erwünscht ist.

Zugänglichkeit und freiwillige Notiz

Klare Bilder, genügend Abstand und eine ruhige Umgebung können die Auswahl erleichtern. Ein Kind darf auf Bilder zeigen, ein Gerät nutzen oder zuhören. Falls der Vergleich gesprochener Laute nicht zugänglich ist, verwendet vertraute Unterstützungen und passt das Ziel entsprechend an. Diese Aktivität ist keine Hör- oder Sprachdiagnostik.

Eine optionale Notiz könnte lauten: „Nach erneutem Vorsprechen zeigte das Kind auf Tasse und Tisch“. Nennt verwendete Hilfe, wenn sie für die Familie relevant ist. Eine einzelne Runde beschreibt keine allgemeinen sprachlichen Fähigkeiten. Ein Name oder Foto ist für die Notiz nicht erforderlich.

Ein Kind kann auf einen Anlautvergleich reagieren, ohne die Laute selbst hörbar zu sprechen. Zeigen, Blickauswahl und ein vertrautes Gerät sind mögliche Wege, die Wahl mitzuteilen. Eine helfende Person wiederholt die verstandene Auswahl und wartet auf Bestätigung. Bei Fragen zu passenden Hör- oder Kommunikationshilfen kann die Familie fachliche Unterstützung nutzen.

Wenn die Karten zu klein sind, verwendet größere Bilder oder einzelne Gegenstände. Wenn mehrere Personen die Wörter sprechen, sprecht jeweils den vereinbarten Namen und achtet auf eine angenehme Umgebung. Die Aufgabe soll ein konkretes Wortpaar vergleichen, nicht Unterschiede zwischen Sprechweisen bewerten.

Auf BrainHunters weiterüben

Wenn das Kind Schriftzeichen entdecken möchte, könnt ihr die Buchstabenaktivitäten auf BrainHunters ansehen. Lest die konkrete Aufgabe und prüft, ob Sprache und Antwortweise passen. Das Erkennen eines geschriebenen Zeichens und das Hören eines Anlauts sind verschiedene, verbundene Aufgaben.

Die Bildsuche ist auch ohne Bildschirm abgeschlossen. Zwei Namen anhören, eine Wahl zeigen und die Bedingung überprüfen genügen für eine Runde. Eine weitere Runde ist freiwillig.

Vor einer digitalen Fortsetzung fragt, ob das Kind noch eine Aufgabe möchte. Die Antwort kann auch Nein sein. Wenn ihr ein Angebot auswählt, lest dessen Anweisung zunächst gemeinsam und beachtet, dass andere Bilder andere Namen und Anlaute haben können.

WAS DU VIELLEICHT WISSEN MÖCHTEST

Hilfreiche Antworten

Welche Wörter im Beispiel beginnen mit [t]?

Tasse und Tisch beginnen im gewählten deutschen Beispiel mit [t].

Ist die Bezeichnung „Becher“ für das Gefäß falsch?

Nein. Sie ist eine mögliche Bezeichnung, beginnt aber mit einem anderen Laut als „Tasse“.

Muss das Kind lesen oder Laute einzeln sprechen?

Nein. Es kann die Bilder zeigen oder einen vertrauten Kommunikationsweg nutzen.

Mach aus einer kleinen Idee ein Abenteuer.

Probiert gemeinsam eine kurze Aktivität aus und nehmt die Entdeckung mit in euren Alltag.

Buchstaben und Wörter