Eine kurze Geschichte gibt Kindern einen Anlass, die ersten Laute vertrauter Wörter zu vergleichen. Mila wählt zwischen Bildern von Socke, Suppe und Ball: Die vereinbarten Wörter „Socke“ und „Suppe“ beginnen in der üblichen Aussprache mit [z]. Die Anleitung zeigt Gespräche, Hilfen und Varianten, ohne Lesen oder eine gesprochene Antwort vorauszusetzen.
Eine Geschichte mit einer Hörfrage
Mila sammelt Bilder für eine Kiste. Sie sieht eine Socke, eine Suppe und einen Ball. Sie möchte zwei Bilder auswählen, deren vereinbarte Namen mit demselben Laut beginnen. In der üblichen deutschen Aussprache beginnen „Socke“ und „Suppe“ mit [z]; „Ball“ beginnt mit [b].
Das Kind kann Mila bei der Auswahl helfen und mit einer erwachsenen Person die gesprochenen Namen prüfen. Die Bilder bleiben sichtbar. Eine Antwort ist durch Zeigen, Blickwahl, Sprache, ein Kommunikationsgerät oder eine Anweisung an eine Hilfsperson möglich.
Im Mittelpunkt steht der erste hörbare Laut eines Wortes. Die Geschichte gibt der Suche einen Anlass, ersetzt aber das genaue Vergleichen nicht. Den Buchstaben S zu lesen oder zu schreiben ist für die erste Runde nicht erforderlich.
Bilder und eine Kiste vorbereiten
Wählen Sie große, klare Bilder einer Socke, einer Suppe und eines Balls. Geeignete sichere Gegenstände können ebenfalls verwendet werden, falls sie vorhanden sind. Eine auf Papier gezeichnete Kiste reicht als Platz für die ausgewählten Bilder.
Benennen Sie jedes Bild vor der Geschichte gemeinsam: „Socke“, „Suppe“, „Ball“. Ein Bild kann mehrere verständliche Namen haben; der verglichene Laut hängt vom tatsächlich gesprochenen Wort ab. Bei einer unklaren Darstellung wählen Sie ein eindeutigeres Bild.
Eine erwachsene Person prüft die Materialien entsprechend dem Alter und den Bedürfnissen des Kindes. Karten müssen nicht selbst gegriffen werden. Ein Blatt mit drei Bildern erlaubt Zeigen oder das Anweisen einer Hilfsperson.
Die Geschichte erzählen
„Mila fand eine Kiste für Bilder. Auf einem Bild sah sie eine Socke, auf einem anderen eine Suppe und auf dem dritten einen Ball. Sie wollte zwei Bilder hineinlegen, deren Namen mit demselben Laut beginnen.“
Sprechen Sie nacheinander „Socke“, „Suppe“ und „Ball“ und zeigen Sie die Bilder. Fragen Sie: „Welche zwei Namen beginnen gleich?“ Bei den vereinbarten Wörtern sind Socke und Suppe das passende Paar: Beide beginnen üblicherweise mit [z].
Nach der Prüfung kann das Kind entscheiden, was in Milas Geschichte als Nächstes geschieht. Auch der Ball darf darin vorkommen. Die Lautregel betrifft die konkrete Auswahl und verbietet keine anderen Gegenstände in der Erzählung.

Eine Runde in Schritten
Die erste Runde verlangt weder verdeckte Bilder zu merken noch schnell zu antworten. Alle Namen und Bilder bleiben für die Kontrolle zugänglich.
- Zeigen Sie Socke, Suppe und Ball und vereinbaren Sie die Namen.
- Erzählen Sie, dass Mila zwei Wörter mit gleichem Anfangslaut sucht.
- Sprechen Sie jeden Namen und zeigen Sie das passende Bild.
- Lassen Sie das Kind zwei Bilder auf zugängliche Weise wählen.
- Wiederholen Sie die gewählten Wörter und vergleichen Sie die Anfänge.
- Setzen Sie die Geschichte bei Wunsch fort oder beenden Sie die Runde.
Ein Beispielgespräch
Erwachsene Person: „Hier sind Socke, Suppe und Ball. Höre die Namen an. Welche zwei beginnen gleich?“ Das Kind zeigt Socke und Suppe. Erwachsene Person: „Wir prüfen es: Socke, Suppe. Am Anfang hören wir bei beiden [z].“
Kind: „Mila stellt die Suppe neben die Socke.“ Erwachsene Person: „So kann deine Geschichte weitergehen. Außerdem haben wir denselben Anfangslaut gefunden.“ Eine Verbindung in der Geschichte und eine Gemeinsamkeit der Laute sind unterschiedliche Beobachtungen.
Zeigt das Kind erst ein Bild, bestätigen Sie diese Wahl und fragen Sie, ob es ein zweites finden möchte. Eine vollständige Paarwahl sollte nicht unterstellt werden, bevor das zweite Bild bezeichnet ist.
Wenn Socke und Ball gewählt werden
Fragen Sie zuerst, wie das Kind die Bilder genannt hat. Bei „Socke“ und „Ball“ sprechen Sie beide Wörter erneut und vergleichen [z] mit [b]. Danach können Sie „Socke“ und „Suppe“ gegenüberstellen und noch einmal hinhören.
Vielleicht wurden Socke und Ball nach Farbe oder Lage gewählt. Erkennen Sie diese Beobachtung an: „Beide Bilder sind rot. Jetzt vergleichen wir die Laute am Anfang der Namen.“ Eine Wahl nach einem anderen Merkmal kann sinnvoll sein und dennoch eine andere Frage beantworten.
Geben Sie bei Interesse eine Gelegenheit zur neuen Wahl oder beenden Sie die Runde. Wenn andere Namen verwendet wurden, untersuchen Sie zuerst deren tatsächlichen Klang.
Verschiedene Bildnamen
Ein rundes Spielzeug kann als „Ball“ oder „Kugel“ bezeichnet werden. Die Wörter beginnen mit [b] beziehungsweise [k]. Fragen Sie, welches Wort das Kind für das Bild verwendet, statt einen nicht ausgesprochenen Namen vorauszusetzen.
Sie können sich für diese Runde auf „Ball“ einigen, wenn die Bezeichnung für alle passt. Bleibt die Vereinbarung unnatürlich oder das Bild mehrdeutig, wählen Sie ein anderes Beispiel oder suchen Sie ein Paar zu dem Wort des Kindes.
Der Anfangslaut gehört zum gesprochenen Wort. Das Bild besitzt nicht unabhängig von seiner Benennung einen einzigen verpflichtenden Laut.

Den Laut am Anfang hören
Sprechen Sie „Socke“ und „Suppe“ klar und vollständig aus. In der üblichen Aussprache hören Sie am Anfang beider Wörter den stimmhaften Laut [z]. Zeigen Sie beim Sprechen auf das jeweilige Bild und wiederholen Sie die Wörter bei Bedarf.
Die Anfangssilben „So“ und „Su“ sind nicht gleich, obwohl der erste Laut übereinstimmt. Nennen Sie nicht eine ganze Silbe einen einzelnen Laut. Das Kind muss keine Lautschrift lesen, um die Bilder zu vergleichen.
Wenn eine regionale Aussprache die Beispiele anders klingen lässt, orientieren Sie sich an den tatsächlich gesprochenen Wörtern und wählen Sie bei Bedarf eine andere klare Paarung.
Laut und Buchstabe
Ein Laut wird in einem gesprochenen Wort gehört. Ein Buchstabe ist ein geschriebenes Zeichen. Bei „Socke“ und „Suppe“ wird der übliche Anfangslaut [z] mit S geschrieben; das schriftliche S ist für die erste Hörfrage nicht nötig.
Fragt das Kind nach dem Buchstaben, können Sie S groß zeigen und die Beziehung erklären. Machen Sie deutlich, dass nun zusätzlich die Schreibweise betrachtet wird. Der Buchstabenname ist nicht dieselbe gesprochene Einheit wie ein einzelner Laut.
Ein Kind ohne Buchstabenkenntnis kann anhand der Bilder und gesprochenen Wörter teilnehmen. Aus der Lautsuche sollte nicht unerwartet eine Leseprüfung werden.
Nicht jedes S klingt gleich
Die geschriebene Anfangsfolge allein reicht nicht aus, um dieselben Laute vorauszusetzen. „Socke“ beginnt in der üblichen Aussprache mit [z], „Schuh“ dagegen mit [ʃ]. Obwohl beide Schreibungen mit S anfangen, unterscheiden sich die hörbaren Anfänge.
Für eine erste klare Gruppe eignen sich Socke, Suppe und Sonne, wenn diese Wörter in der gemeinsamen Aussprache mit [z] beginnen. Sprechen Sie die Namen aus, statt nur den Buchstaben zu zeigen.
Das Kind muss die phonetischen Zeichen nicht lernen. Sie helfen der erwachsenen Person, die Beispiele sorgfältig auszuwählen und auf den tatsächlichen Klang zu achten.
Mit zwei Bildern beginnen
Zeigen Sie nur Socke und Suppe. Benennen Sie beide und sagen Sie: „Am Anfang höre ich bei beiden [z].“ Das Kind kann jedes Bild zeigen, wenn der Name gesprochen wird, ohne schon ein Paar aus drei Optionen finden zu müssen.
Fügen Sie später den Ball hinzu und erklären Sie, dass sein Name anders beginnt. Bitten Sie zunächst um ein Bild mit [z], dann um das zweite. Die Bilder bleiben sichtbar und die Wörter dürfen wiederholt werden.
Nutzen Sie bei Bedarf Blickwahl, ein Gerät oder eine Hilfsperson. Vor dem Verschieben eines Bildes wird die Auswahl auf die vereinbarte Weise bestätigt.
Ein weiteres passendes Wort
Ergänzen Sie ein klares Bild der Sonne und einigen Sie sich auf das Wort „Sonne“. In der üblichen Aussprache beginnen Socke, Suppe und Sonne mit [z]; Ball bietet einen anderen Anfang.
Bei „Finde zwei Wörter mit [z]“ ist jede Zweierauswahl aus den drei Beispielen passend. Bei „Finde alle“ werden alle drei überprüft. Sagen Sie vor der Antwort, wie viele Beispiele gesucht werden.
Mehr Bilder erhöhen die Anforderungen an Überblick und Auswahl. Wenn das zu schwierig ist, kehren Sie zur kleineren Gruppe zurück und behalten Sie dieselbe Lautfrage bei.
Wenn kein Paar passt
Zeigen Sie Bilder mit den vereinbarten Namen „Ball“, „Tasse“ und „Kamm“. Ihre Anfangslaute sind [b], [t] und [k]. In dieser Auswahl gibt es kein Paar mit demselben ersten Laut.
Die Antwort „kein Paar“ ist für diese Gruppe passend. Sprechen Sie die Namen noch einmal und prüfen Sie die Anfänge. Fügen Sie später „Baum“ hinzu, entsteht mit Ball ein Paar mit [b].
Die Antwort ändert sich, weil sich die Auswahl verändert hat. Zwingen Sie das Kind nicht, zwei unpassende Bilder zu wählen. Eine „keines“-Option kann auch auf einer Kommunikationstafel angeboten werden.
Zwei mögliche Paare
Legen Sie Socke, Suppe, Ball und Baum bereit und vereinbaren Sie diese Namen. Die ersten beiden beginnen üblicherweise mit [z], die letzten beiden mit [b]. Bei „Finde ein Paar mit gleichem Anfangslaut“ sind beide Paare möglich.
Soll speziell das [b]-Paar gefunden werden, nennen Sie diesen Laut vor der Wahl. Bei „Finde alle Paare“ prüfen Sie beide Gruppen getrennt. Ein verstecktes bevorzugtes Paar macht eine zuvor offene Frage unnötig unklar.
Vier Bilder verlangen mehr Überblick als drei. Halten Sie die Namen zugänglich und kehren Sie zu weniger Optionen zurück, wenn zusätzliche Unterstützung nötig ist.
Bedeutung und Klang getrennt betrachten
Ein Kind kann Socke und Ball in einer Geschichte verbinden: Mila spielt mit dem Ball und trägt eine Socke. Diese Verbindung ist sinnvoll, doch die vereinbarten Namen beginnen mit unterschiedlichen Lauten.
Sagen Sie: „In deiner Geschichte gehören sie zusammen. Hören wir jetzt auf den Anfang von ‚Socke‘ und ‚Ball‘.“ Vergleichen Sie danach „Socke“ mit „Suppe“. Dieselben Bilder können nach verschiedenen Kriterien gruppiert werden.
Die Erzählidee muss nicht verworfen werden. Wichtig ist, vor jeder Auswahl zu sagen, welche Frage gerade beantwortet wird.
Die Kiste gibt keine geheime Antwort vor
Legen Sie die drei Bilder zunächst neben die gezeichnete Kiste. Erklären Sie Milas Suchregel. Das Kind kann die beiden Bilder zeigen; eine Hilfsperson legt sie nach bestätigter Auswahl in den Kistenbereich.
Hat eine erwachsene Person Socke und Suppe bereits hineingelegt, kann die Position die Antwort verraten. Für eine erste eigene Wahl sollen alle Optionen gleich zugänglich sein und das Kriterium vorab bekannt sein.
Nach der Auswahl prüfen Sie die Namen hörbar. Passt die Paarung nicht zur Regel, ermöglichen Sie eine erneute Wahl, ohne die Bilder heimlich zu ändern.
Ohne gesprochene Antwort teilnehmen
Das Kind kann zeigen, mit dem Blick wählen, vertraute Zeichen verwenden oder ein Kommunikationsgerät nutzen. Vereinbaren Sie, wie die erste und zweite Wahl bestätigt werden. Eine Hilfsperson verschiebt ein Bild nicht allein aufgrund ihrer eigenen Vermutung.
Eine Tafel kann Optionen wie „noch einmal“, „kein Paar“ und „aufhören“ enthalten, wenn sie für das Kind nützlich sind. Erklären Sie die Symbole und prüfen Sie ihren Zugang.
Menschen nehmen Sprache unterschiedlich wahr und kommunizieren auf verschiedenen Wegen. Passen Sie die Aufgabe an die Person an und beziehen Sie bei Bedarf Fachpersonen ein, die ihre Kommunikationsform kennen.
Wenn das Kind „Ich weiß nicht“ sagt
Antworten Sie: „Wir hören gemeinsam.“ Zeigen Sie Socke und Suppe, sprechen Sie die Namen aus und geben Sie das Modell: „Ich höre [z] am Anfang beider Wörter.“ Danach kann das Kind ein passendes Bild zeigen, wenn es möchte.
Dies ist eine Runde mit Hinweis und eine gültige Form der Teilnahme. Halten Sie in einer freiwilligen Notiz fest, dass die erwachsene Person den gemeinsamen Laut genannt hat. Ein späteres Paar kann mit der benötigten Unterstützung geprüft werden.
Möchte das Kind nicht wählen, beenden Sie das Spiel oder kommen Sie später zurück. Ein Ergebnis ohne Hilfe ist keine Voraussetzung für einen guten Abschluss.
Nach dem Laut statt nach den Bildern fragen
Nach der Wahl von Socke und Suppe können Sie fragen: „Welchen Anfangslaut hören wir in beiden Wörtern?“ Das ist eine andere Frage als die Bitte, zwei Bilder zu zeigen. Kündigen Sie den Wechsel an.
Falls zugänglich, kann die erwachsene Person zwei gehörte Alternativen anbieten, etwa [z] und [b]. Das Kind wählt auf vertraute Weise; die Wörter werden für die Kontrolle noch einmal gesprochen. Die Bilder bleiben sichtbar.
Ist die Lautauswahl zu schwierig, kehren Sie zum Zeigen der Bilder und zum gemeinsamen Hörmodell zurück. Phonetische Schriftzeichen müssen für die Antwort nicht gelesen werden.
Bilder sichtbar umlegen
Tauschen Sie nach einer Runde die Plätze von Socke und Ball vor den Augen des Kindes. Benennen Sie alle drei Bilder erneut und fragen Sie nach einem Paar mit gleichem Anfangslaut. Die gesprochenen Namen ändern ihren Anfang nicht durch die neue Position.
Zeigt das Kind auf den früheren Platz der Socke, nennen Sie das Bild, das jetzt dort liegt, und vergleichen Sie dessen Klang. Bewerten Sie die Antwort nicht anhand einer heimlich gemerkten alten Position.
Erschwert das Umlegen den Zugang, lassen Sie die Bilder an ihrem Platz. Eine Positionsänderung ist eine optionale Erweiterung, keine Bedingung der ersten Runde.
Eine Geschichte zu zweit
Eine Person stellt Milas Frage, die andere wählt zwei Bilder. Danach hören beide die Namen an und wechseln bei Wunsch die Rollen. Eine erwachsene Person hilft bei sicheren Materialien und einer klaren Formulierung.
Hat eine Person nach Farbe und die andere nach Klang gewählt, besprechen Sie beide Merkmale und kehren Sie zum Kriterium der Runde zurück. Die schnellere Antwort braucht keinen Preis.
Ein Kind kann mit dem Blick wählen, während ein anderes das bestätigte Bild bewegt. Die helfende Person ersetzt die Entscheidung des auswählenden Kindes nicht.
Eine neue Geschichte mit [b]
In einer weiteren Runde sammelt Mila Bilder von Ball, Baum und Tasse. Vereinbaren Sie diese Namen. „Ball“ und „Baum“ beginnen mit [b], „Tasse“ mit [t].
Fragen Sie nach dem passenden Paar und sprechen Sie die gewählten Namen zur Kontrolle aus. Verwendet das Kind einen anderen Namen für ein Bild, hören Sie dieses Wort an oder ersetzen Sie das Bild durch ein klareres.
Die neue Geschichte nutzt denselben Vergleichsweg mit einem anderen Laut. Viele neue Figuren und lange Handlungsfolgen sind dafür nicht nötig.
Ein Bild nach Wunsch zeichnen
Das Kind kann eine Sonne als Ergänzung zeichnen oder eine erwachsene Person darum bitten. Vereinbaren Sie zuerst, was dargestellt wird und wie es heißt. Sprechen Sie dann „Sonne“ und vergleichen Sie den Anfang mit „Socke“.
Die Zeichnung muss nicht detailliert sein. Erkennt eine weitere Person das Bild nicht, kann das Kind den Namen erläutern und die erwachsene Person ihn auf Wunsch dazuschreiben. Die Beschriftung ersetzt das Anhören des Wortes nicht.
Zeichnen ist ein zusätzlicher Weg zur Teilnahme. Ein vorhandenes Bild erfüllt denselben Zweck, wenn das Kind nicht zeichnen möchte.
Die Auswahl nacherzählen
Lassen Sie nach der Runde die Bilder sichtbar und laden Sie das Kind ein zu zeigen oder zu erzählen, welche Mila gewählt hat. Es kann ein Bild nennen, beide zeigen oder eine Hilfsperson zu einem Satz anweisen.
Taucht beim Nacherzählen ein neuer Gegenstand auf, fragen Sie, ob er zur ursprünglichen Szene oder zur Fortsetzung gehört. Beide Versionen können bestehen, ohne dem neuen Gegenstand nachträglich einen Platz in der ersten Auswahl zuzuschreiben.
Für die Lautfrage sprechen Sie die Namen des gewählten Paares noch einmal. Nacherzählen und Lautvergleich unterstützen sich, bleiben aber verschiedene Aufgaben.
Eine Beobachtung notieren
Eine konkrete Notiz könnte lauten: „Bei sichtbaren Bildern zeigte das Kind auf Socke und Suppe, nachdem eine erwachsene Person die Namen wiederholt hatte.“ Ergänzen Sie, ob der gemeinsame Laut als Hinweis genannt wurde und wie die Wahl bestätigt wurde.
Das Ergebnis bezieht sich auf diese Wörter und Bedingungen. Es beweist weder das Erkennen aller Anfangslaute noch allgemeine Lesefähigkeit. Bei einer späteren Runde können andere klare Wörter und die jeweilige Hilfe festgehalten werden.
Das Spiel ist kein diagnostischer Test. Bei anhaltenden Fragen zu Hören, Sprache oder Kommunikation können konkrete Beobachtungen mit einer geeigneten Fachperson besprochen werden.
Mila stellt die Frage selbst
Die erwachsene Person kann für Mila sprechen: „Hilfst du mir, ein Wort zu finden, das wie Socke beginnt?“ Zeigen Sie die Socke und bieten Sie Suppe und Ball als Auswahl an.
Wählt das Kind Suppe, hören alle beide Namen an. Wählt es Ball, vergleichen Sie die Anfänge und bieten eine neue Wahl an. Die Figur muss keine geheime Antwort verstecken oder das Kind schimpfen.
Wenn die Rollenstimme ablenkt, stellen Sie dieselbe Frage direkt. Die Geschichte ist ein Angebot; die überprüfbare Lautfrage bleibt der Kern.
Eine Antwort oder alle passenden Bilder
Bei Socke, Suppe und Sonne kann die Frage nach einem Wort mit [z] durch jedes einzelne beantwortet werden. Bei der Frage nach allen passenden Wörtern werden alle drei Bilder geprüft.
Zeigt das Kind zuerst die Socke, bestätigen Sie diese passende Auswahl. Ist die Regel „alle“ vorher genannt worden, fragen Sie anschließend nach weiteren Beispielen. Die erste richtige Wahl wird dadurch nicht falsch.
Sagen Sie die gewünschte Zahl der Antworten vor dem Beginn. Das ist besonders bei Blickwahl oder einem Gerät wichtig, wenn jede Auswahl einzeln bestätigt werden muss.
Wenn ein Bild mehrere Dinge enthält
Ein Bild einer Suppentasse kann „Suppe“, „Tasse“ oder „Schüssel“ genannt werden. Zeigen Sie, welcher Teil gemeint ist, und fragen Sie nach dem verwendeten Wort, bevor Sie den Anfangslaut vergleichen.
Sagt das Kind „Tasse“, untersuchen Sie den Anfang dieses Wortes. Korrigieren Sie es nicht dafür, dass die erwachsene Person an „Suppe“ gedacht hat. Ein eindeutigeres Einzelbild kann die Aufgabe vereinfachen.
Die gemeinsame Benennung macht die spätere Prüfung nachvollziehbar. Bildinhalt, Wort und Sortierregel müssen nicht gleichzeitig erraten werden.
Eine Wahl nach der Prüfung offenlassen
Lassen Sie die ausgewählten Bilder nach der Antwort sichtbar. Sprechen Sie die Namen in der vom Kind gewählten Reihenfolge und zeigen Sie jeweils auf das Bild. So lässt sich die gehörte Gemeinsamkeit mit der Auswahl verbinden.
Verwendet die erwachsene Person versehentlich einen anderen Namen, halten Sie an und klären Sie die Bedingung. „Ball“ und „Kugel“ können sich auf ein ähnliches Bild beziehen, haben aber unterschiedliche Anfangslaute.
Nach der Kontrolle entscheidet das Kind, ob es die Geschichte fortsetzen möchte. Ein überprüftes Paar kann die eigentliche Aufgabe bereits abschließen.
Die Rolle mit einer erwachsenen Person tauschen
Das Kind wählt zwei vorbereitete Bilder und bittet die erwachsene Person, den gemeinsamen Anfang zu suchen. Diese spricht die vereinbarten Namen aus; das Kind kann bestätigen, ob die Bilder richtig verstanden wurden.
Irrt sich die erwachsene Person, prüfen alle die Wörter gemeinsam und korrigieren die Antwort. Namen heimlich zu ändern oder das Kind absichtlich zu verwirren ist dafür nicht nötig.
Die prüfende Rolle kann durch Zeigen, Blickwahl oder ein Gerät ausgeübt werden. Eine Hilfsperson bestätigt die Bildauswahl, bevor sie die Namen spricht.
Eine zweite Begegnung
Kommen Sie später zu denselben Bildern zurück, benennen Sie sie erneut und erklären Sie die aktuelle Regel. Die Bilder bleiben offen; die Aufgabe muss nicht zu einer zusätzlichen Gedächtnisprüfung werden.
Fällt die Antwort anders aus, prüfen Sie, ob Name, Lage oder Unterstützung verändert wurden. Ein Vergleich zwischen Runden ist nur sinnvoll, wenn solche Bedingungen berücksichtigt werden.
Eine Notiz kann festhalten, dass die erwachsene Person die Wörter wiederholt oder den Laut vorgemacht hat. So bleibt erkennbar, welche Hilfe zur Auswahl gehörte.
Ein Beispiel im Raum finden
Das Kind bemerkt vielleicht eine Sonne auf einem Bild und möchte sie in Milas Geschichte aufnehmen. Fragen Sie, wie es das Bild nennt. Bei „Sonne“ kann der übliche Anfang [z] mit „Socke“ verglichen werden.
Das Bild muss nicht abgenommen oder berührt werden. Die erwachsene Person achtet auf einen sicheren und zugänglichen Standort. Ein Zeigen aus passender Entfernung genügt.
Beginnt ein anderes gewähltes Wort anders, darf der Gegenstand trotzdem in der Geschichte vorkommen. Die Lautgruppe und die Handlung folgen unterschiedlichen Regeln.
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Für weitere Beispiele siehe Anlautspiele mit Gegenständen aus dem Haushalt. Vereinbaren Sie vor jedem Vergleich die Namen und sprechen Sie die Wörter aus.
Die Buchstabenaktivitäten sind eine optionale digitale Fortsetzung. Prüfen Sie die konkrete Anweisung: Einen geschriebenen Buchstaben erkennen und den Anfangslaut eines gesprochenen Wortes hören sind verbunden, aber nicht identisch.
Möchte das Kind Milas Geschichte behalten, schreiben Sie seinen gewählten Satz auf oder bewahren Sie die Zeichnung auf. Eine überprüfte Paarung genügt als Abschluss der ersten Runde.
Hilfreiche Antworten
Warum bilden Socke und Suppe ein Paar?
In der üblichen deutschen Aussprache beginnen beide vereinbarten Wörter mit dem stimmhaften Laut [z].
Muss das Kind den Buchstaben S kennen?
Nein. Die erste Runde vergleicht gehörte Wortanfänge mit Hilfe von Bildern.
Was tun bei einem anderen Bildnamen?
Hören Sie das verwendete Wort an und vereinbaren Sie einen Namen oder wählen Sie ein klareres Bild.
Kann es mehrere richtige Paare geben?
Ja. Das hängt von den angebotenen Wörtern und der vorab genannten Regel ab.
Ist eine gesprochene Antwort erforderlich?
Nein. Das Kind kann zeigen, Blickwahl oder ein Gerät nutzen oder eine Hilfsperson anweisen.

