Eine Person wählt eine Mappe und sagt das Wort, die andere sucht ein weiteres Wort mit demselben Anfangslaut. Gemeinsam sprechen beide ihre Auswahl noch einmal und überprüfen die Verbindung. Dieses Spiel verbindet das Hören von Anlauten mit klaren Rollen: Eine Person gibt ein Wort vor, die andere sucht oder zeigt ein passendes Beispiel. Danach werden die Rollen getauscht. Die Anleitung beschreibt einen konkreten Ablauf mit Mappe, Maus und Tasse, mögliche Antworten und Hilfen, wenn das Benennen oder Abstimmen noch schwerfällt.
Ein gemeinsames Ziel und zwei Aufgaben
Das sprachliche Ziel ist, den ersten Laut eines gesprochenen Wortes wahrzunehmen. „Mappe“ und „Maus“ beginnen mit /m/; „Tasse“ beginnt mit /t/. Die Schrägstriche kennzeichnen in diesem Text Laute. Sie müssen dem Kind diese Schreibweise nicht erklären. Es genügt, die vereinbarten Wörter klar auszusprechen und ihre Anfänge zu vergleichen.
Die erste Person wählt oder zeigt eine Karte und nennt das Wort. Die zweite Person sucht aus sichtbaren Möglichkeiten eine Karte, deren Name mit demselben Laut beginnt. Anschließend sprechen beide die Wörter erneut. Im nächsten Durchgang können sie die Rollen wechseln. Eine erwachsene Person unterstützt den Ablauf, wenn zwei Kinder zusammen spielen.
Das Partnerformat bringt zusätzliche Anforderungen mit sich: warten, die Auswahl des anderen sehen und sich über die Benennung verständigen. Gelingt die Lautaufgabe nicht sofort, prüfen Sie zunächst, ob die Rollen und Wörter klar waren. Die Zusammenarbeit soll das Hören unterstützen und nicht zu einem Wettlauf um die schnellste Antwort werden.
Materialien für die erste Runde
Bereiten Sie gut erkennbare Bilder einer Mappe, einer Maus und einer Tasse vor. Alternativ eignen sich eine echte Mappe, ein Spielzeug oder Bild einer Maus und eine leere, unbeschädigte Tasse. Legen Sie die drei Dinge mit Abstand auf eine freie Fläche, sodass beide Partner sie sehen und anzeigen können.
Zwei größere Papierfelder können als Ablage für ein gefundenes Paar dienen. Eine weitere Karte oder ein Handzeichen kann anzeigen, wer gerade auswählt. Solche Hilfen sind optional; sie sollten die Gegenstände nicht verdecken. Wählen Sie Größe und Material passend zum Alter und zu den Bedürfnissen der beteiligten Kinder.
Halten Sie weitere Bilder zunächst zurück. Drei klare Möglichkeiten reichen für den Anfang. Wenn eine Person mit Blick, Geste oder Kommunikationsgerät antwortet, legen Sie die Bilder so, dass die Auswahl für die andere Person erkennbar ist. Eine erwachsene Person kann die Karten nach dieser Auswahl verschieben.
Gemeinsame Wörter vereinbaren
Zeigen Sie die Mappe und fragen Sie beide Partner, wie sie den Gegenstand nennen. Sagt eine Person „Ordner“, ist das möglicherweise eine passende Bezeichnung. Für den geplanten Vergleich können Sie vereinbaren: „Wir verwenden heute das Wort Mappe.“ Ist das Wort ungewohnt, erklären Sie es oder wählen Sie eine vertraute Alternative.
Zeigen Sie auch Maus und Tasse. Wenn das Kind die Tasse als „Becher“ bezeichnet, beginnt sein gewähltes Wort mit einem anderen Laut. Nehmen Sie diese Antwort ernst und klären Sie, welches Wort Sie in der Runde untersuchen. Ein Bild besitzt keinen Anlaut unabhängig von dem Wort, das dazu gesagt wird.
Sprechen Sie die vereinbarten Wörter nacheinander und zeigen Sie jeweils auf das Bild: „Mappe, Maus, Tasse.“ Beide Partner erhalten dieselbe Information. Erst danach beginnt die Suche nach einem passenden Anfangslaut.

Die Rollen sichtbar machen
In der ersten Runde ist Person A die Wortgeberin oder der Wortgeber: Sie wählt eine Karte und nennt das vereinbarte Wort. Person B sucht unter den verbleibenden Karten ein Wort mit demselben Anfang. Beide prüfen die Wahl, indem sie die Wörter noch einmal hören.
Eine Karte mit einem Punkt kann bei Person A liegen. Nach der Prüfung wandert sie zu Person B; damit ist sichtbar, dass jetzt die andere Person das Ausgangswort wählt. Die Punktkarte ist keine Bildkarte und gehört nicht zu den Suchmöglichkeiten. Wenn das Zeichen eher ablenkt, reicht eine gesprochene Ankündigung des Rollenwechsels.
Es ist nicht erforderlich, dass beide Personen die gleichen Bewegungen oder dieselbe Antwortform verwenden. Ein Partner kann sprechen, der andere zeigen. Ein Erwachsener kann ein Wort aussprechen, das ein Kind über ein Symbol ausgewählt hat. Wichtig ist, dass die Auswahl und die Reihenfolge für beide nachvollziehbar bleiben.
Erster Durchgang mit Mappe und Maus
Person A nimmt die Mappe und sagt „Mappe“. Die erwachsene Person kann ergänzen: „Am Anfang höre ich /m/.“ Person B betrachtet Maus und Tasse und wählt Maus. Sprechen Sie beide Wörter: „Mappe, Maus.“ Bei beiden ist am Anfang /m/ zu hören. Legen Sie die Karten als Paar nebeneinander.
Fragen Sie Person B, worauf sie geachtet hat, wenn sie das erklären möchte. Eine Antwort wie „Maus“ oder das Zeigen der Karte genügt zunächst. Ein längerer Satz ist keine Voraussetzung für die Zuordnung. Beschreiben Sie den gemeinsamen Befund: „Wir haben zwei Wörter mit /m/ am Anfang gefunden.“
Wenn Person B Tasse wählt, vergleichen Sie „Mappe“ und „Tasse“: /m/ und /t/ am Anfang. Legen Sie die Tasse zunächst offen zurück und hören Sie „Maus“ an. Beide Partner dürfen die Auswahl gemeinsam ändern. Niemand muss für die erste Wahl eine Strafrunde ausführen.
Ein mögliches Gespräch
Person A: „Ich nehme die Mappe. Mappe beginnt mit /m/.“ Person B: „Ich nehme die Maus.“ Erwachsene Person: „Sprechen wir beide Wörter: Mappe, Maus. Was hören wir zuerst?“ Person A oder B: „/m/.“ Erwachsene Person: „Beide beginnen mit /m/. Jetzt kann die andere Person ein Wort vorgeben.“
Ein anderer Verlauf: Person B zeigt die Tasse und sagt „Tasse“. Die erwachsene Person antwortet: „Wir hören /t/ bei Tasse. Bei Mappe hören wir /m/. Welche andere Karte möchten wir anhören?“ Wenn die Maus gewählt wird, prüfen beide erneut. Die Rückmeldung nennt die konkreten Wörter und Laute.
Wenn ein Partner „Ordner“ zur Mappe sagt, halten Sie kurz inne. „Mit Ordner beginnt dein Wort anders. Sollen wir für diese Runde Mappe sagen oder mit Ordner ein anderes Paar suchen?“ Eine andere Bezeichnung verändert die Lautfrage. Es ist fair, dies vor der Bewertung zu klären.
Die Rollen wechseln
Nach dem ersten Paar legt Person B die Karten zurück und wird zur Wortgeberin oder zum Wortgeber. Sie kann „Tasse“ wählen. Person A hat nun die Aufgabe, ein zweites Wort mit /t/ zu suchen. Ist unter den vorhandenen Karten keines vorhanden, sagen Sie offen, dass die Auswahl für diese Aufgabe ergänzt werden muss.
Fügen Sie zum Beispiel ein gut erkennbares Bild einer Tomate hinzu und vereinbaren Sie das Wort „Tomate“. Dann kann Person A „Tasse“ und „Tomate“ vergleichen: Beide beginnen mit /t/. Es wäre irreführend, ein nicht passendes Wort nur deshalb zu akzeptieren, weil es bereits auf dem Tisch liegt.
Wenn die neue Karte unbekannt ist, benennen Sie sie vor der Suche gemeinsam. Die zweite Person muss die Wortwahl verstehen, bevor sie den Laut vergleichen kann. Nach dem Prüfen können beide Partner entscheiden, ob sie noch eine Runde machen oder die Materialien wegräumen.

Wenn beide gleichzeitig auswählen wollen
Legen Sie vor Beginn fest, wer die erste Karte nimmt und wer das passende Wort sucht. Wenn beide dieselbe Rolle möchten, spielen Sie zwei kurze Durchgänge und tauschen anschließend. Eine sichtbare Rollenkarte kann helfen; sie ist ein Hinweis auf den Ablauf und kein Preis für eine Person.
Greift ein Kind vorzeitig nach der Suchkarte, halten Sie die Auswahl freundlich an und benennen Sie den nächsten Schritt: „Zuerst wählt Mia das Ausgangswort, danach suchst du ein Wort dazu.“ Verwenden Sie die tatsächlichen Namen der Beteiligten oder zeigen Sie auf die jeweilige Person. Eine verständliche Reihenfolge ist wichtiger als absolute Stille.
Wenn das Warten schwerfällt, darf der suchende Partner schon auf die möglichen Karten schauen oder eine Auswahl im Kopf treffen. Er legt sie erst hin, nachdem das Ausgangswort ausgesprochen wurde. Ist selbst diese Wartezeit schwierig, übernehmen Sie zunächst eine Rolle als erwachsene Person und halten die Runde sehr kurz.
Wenn ein Partner für den anderen antwortet
Ein Kind, das die Lautverbindung bereits kennt, kann die Maus sofort zur Mappe legen. Erinnern Sie an die Rollen: „Du hast das Wort Mappe gewählt. Jetzt darf dein Partner eine passende Karte aussuchen.“ Die wissende Person kann die Wörter später gemeinsam mit dem Partner prüfen.
Falls der suchende Partner Unterstützung möchte, bieten Sie eine konkrete Hilfe an: „Soll ich beide Wörter noch einmal sagen?“ Die andere Person kann „Maus, Tasse“ aussprechen und dabei auf die Karten zeigen. Das ist eine Hilfestellung, während das Vorwegnehmen der Karte die Auswahl ersetzt.
Tauschen Sie nach dem Durchgang die Rollen. So kann jedes Kind sowohl ein Wort vorgeben als auch eine Verbindung suchen. Unterschiede im Vorwissen machen die Zusammenarbeit nicht unmöglich; sie verlangen eine klare Absprache darüber, wann Unterstützung erwünscht ist.
Wenn die Partner unterschiedliche Namen verwenden
Eine Person sagt „Mappe“, die andere „Ordner“. Bevor Sie über den passenden Laut sprechen, fragen Sie: „Welches Wort vergleichen wir in dieser Runde?“ Die Gruppe kann sich auf „Mappe“ einigen und /m/ suchen. Sie kann auch „Ordner“ wählen und eine andere Karte mit passendem Anfang vorbereiten.
Das gilt auch bei einer abgebildeten Tasse, die jemand „Becher“ nennt. Solange die gewählte Bezeichnung plausibel ist, sollten Sie sie nicht allein wegen des Spiels als falsch abwerten. Die Folge für die Aufgabe wird durch das gesprochene Wort bestimmt: „Tasse“ und „Tomate“ beginnen anders als „Becher“.
Wenn beide verschiedene Wörter verwenden möchten, führen Sie zwei getrennte Vergleiche durch. Ein Partner sucht ein Wort zu „Tasse“, der andere später eines zu „Becher“. So wird die Variation der Benennung selbst zu einer Beobachtung, ohne die erste Aufgabe unklar zu lassen.
Gleicher Laut oder ähnliche Bedeutung?
Mappe und Maus haben unterschiedliche Bedeutungen, beginnen aber beide mit /m/. Eine Tasse und ein Teller können gemeinsam auf dem Tisch stehen; das ist eine Beziehung zwischen Dingen. Für die Anlautfrage sprechen Sie die gewählten Wörter aus und hören auf ihren Anfang.
Wenn ein Kind Tasse und Teller wegen ihrer Verwendung zusammenlegt, erkennen Sie diese Verbindung an. Danach können Sie prüfen, ob die Wörter zusätzlich gleich beginnen. Bei „Tasse“ und „Teller“ hören wir am Anfang /t/, sodass beide Beziehungen hier zutreffen. Wählen Sie für einen klaren Gegensatz zum Beispiel Tasse und Becher: Sie können beide zum Trinken dienen, beginnen aber mit unterschiedlichen Lauten.
Fragen Sie bei einer unerwarteten Wahl: „Was war für dich gleich?“ Die Antwort kann eine sinnvolle andere Regel offenlegen. Wiederholen Sie dann den Auftrag über den ersten Laut und sprechen Sie die Wörter. Eine Sortierung nach Bedeutung ist nicht unsinnig; sie beantwortet nur eine andere Frage.
Gleicher Buchstabe oder gleicher Laut?
Für das erste Beispiel passen „Mappe“ und „Maus“ gut, weil beide gesprochenen Wörter mit /m/ beginnen. Ein geschriebener Anfangsbuchstabe ist jedoch nicht in jedem Fall eine ausreichende Prüfung des Lautes. Im Deutschen kann der Buchstabe S je nach Wort und Aussprache unterschiedlich klingen.
In der üblichen standarddeutschen Aussprache beginnen „Socke“ und „Suppe“ beide mit stimmhaftem /z/. „Sonne“ gehört in derselben Aussprache ebenfalls zu dieser Gruppe. In einzelnen regionalen Aussprachen kann die Realisierung abweichen. Wenn Sie ein neues Paar wählen, orientieren Sie sich daran, wie die Beteiligten die Wörter tatsächlich sprechen.
Für die erste Partnerrunde müssen diese Unterschiede nicht ausführlich besprochen werden. Nutzen Sie klare vertraute Beispiele wie Mappe und Maus oder Tasse und Tomate. Buchstabenkarten können später hinzukommen, nachdem die gesprochene Lautverbindung verständlich ist.
Eine Auswahl mit nur zwei Karten
Legen Sie Mappe und Tasse bereit. Die erwachsene Person nennt „Maus“ und sagt: „Maus beginnt mit /m/. Welche Karte beginnt auch mit /m/?“ Der suchende Partner wählt zwischen zwei sichtbaren Möglichkeiten. Nach der Antwort sprechen Sie „Maus“ und das gewählte Wort noch einmal.
Wenn beide Partner noch Hilfe beim Benennen brauchen, kann die erwachsene Person die Wörter für die ausgewählten Bilder sprechen. Ein Kind zeigt die Ausgangskarte, das andere die passende. Die Kinder übernehmen weiterhin die Auswahl, während die Aussprache als Unterstützung angeboten wird.
Bei Bedarf zeigen Sie zunächst nur die Mappe und modellieren die Verbindung „Maus, Mappe“. Danach legen Sie die Tasse dazu. Weniger Auswahl ist keine Abkürzung um das Lernziel herum: Die beiden Wörter werden weiterhin über ihren Anfang verglichen.
Eine schwierigere Suche im Raum
Nach den Bildkarten kann Person A ein vertrautes Wort mit /m/ vorgeben. Person B sucht im Raum einen Gegenstand, dessen vereinbarter Name ebenfalls mit /m/ beginnt, zum Beispiel eine Mütze. Beide sagen „Mappe, Mütze“ und hören den Anfang. Der gefundene Gegenstand muss nicht bewegt werden; Zeigen genügt.
Wenn ein Kind einen anderen Namen für die Mütze verwendet, prüfen Sie diesen Namen. Ein Gegenstand kann durch mehrere Wörter beschrieben werden, die nicht denselben Anlaut haben. Die Auswahl ist erst nach der Benennung eindeutig.
Begrenzen Sie den Suchbereich auf zugängliche, sichere Dinge. Geschlossene Schränke, heiße Gegenstände oder kleine lose Teile sind für die Aufgabe nicht nötig. Ein Bild oder ein gesprochenes Wort kann einen realen Gegenstand ersetzen.
Ein Wort erfinden lassen und prüfen
Person A nennt „Maus“. Person B schlägt ein weiteres vertrautes Wort vor, etwa „Milch“. Beide sprechen „Maus, Milch“ und hören /m/ am Anfang. Die Wörter müssen keine ähnlichen Dinge bezeichnen. Eine Bildkarte ist hilfreich, aber nicht notwendig, wenn beide wissen, welches Wort gemeint ist.
Schlägt Person B „Buch“ vor, sprechen Sie „Maus“ und „Buch“. Sagen Sie, welche Anfänge Sie hören, und bieten Sie eine weitere Möglichkeit an. Das Kind kann auch entscheiden, zum sichtbaren Kartensatz zurückzukehren. Das Prüfen des Vorschlags ist der Lernschritt, nicht das schnelle Produzieren möglichst vieler Wörter.
Bei undeutlicher Aussprache fragen Sie nach der gemeinten Sache oder lassen auf ein Bild zeigen. Danach kann eine erwachsene Person das vereinbarte Wort vorsprechen. Eine Schwierigkeit beim Aussprechen eines Lautes beweist nicht allein, dass das Kind ihn nicht unterscheiden kann.
Was die Partner gemeinsam überprüfen
Nach jeder Auswahl nennen beide das Ausgangswort und das vorgeschlagene Wort. Sie zeigen auf die jeweiligen Gegenstände, hören auf den Anfang und entscheiden, ob die Laute für die vereinbarte Aufgabe gleich sind. Diese Prüfung gilt auch, wenn die erwachsene Person einen Vorschlag macht.
Bei „Mappe“ und „Maus“ zeigt die erneute Aussprache /m/ am Anfang beider Wörter. Bei „Mappe“ und „Tasse“ werden /m/ und /t/ gegenübergestellt. Wenn die Partner uneinig sind, kann die erwachsene Person die Wörter langsam wiederholen und die Laute modellieren, ohne eine Person zum Sieger zu erklären.
Lässt sich ein Bild nicht eindeutig benennen, klären Sie zuerst das Wort. Lässt sich ein Laut nicht gut hören, verwenden Sie ein vertrautes Paar und eine zugängliche Darbietung. Das Ziel der Prüfung ist eine nachvollziehbare Verbindung, nicht das Sammeln von Punkten.
Eine kurze Beobachtung festhalten
Notieren Sie die Ausgangswörter, die gewählten Partnerwörter und die Hilfe. Beispiel: „Mappe vorgegeben; Maus aus zwei Karten gewählt; erwachsene Person sprach beide Wörter erneut.“ So wird sichtbar, welche Aufgabe durchgeführt wurde und welche Unterstützung zum Vergleich gehörte.
Ein anderer Eintrag könnte lauten: „Tasse als Becher benannt; Bezeichnung vereinbart, bevor nach einem Paar gesucht wurde.“ Das dokumentiert eine wichtige Änderung der Aufgabe. Schreiben Sie auch auf, ob ein Kind gezeigt, gesprochen oder ein Kommunikationsmittel verwendet hat.
Ein einzelner Durchgang erlaubt keine Diagnose sprachlicher Fähigkeiten. Vertrautheit der Wörter, Wartezeit und Rollenverteilung beeinflussen die Teilnahme. Die Notiz hilft Ihnen, eine nächste Runde passend vorzubereiten.
Eine Partnerfrage mit klaren Antwortmöglichkeiten
Legen Sie Mappe, Maus und Tasse so aus, dass beide Partner sie sehen. Die erste Person wählt Mappe. Die zweite hört die beiden übrigen Namen und entscheidet sich. Vor der Frage nennt die erwachsene Person die Auswahl: „Maus oder Tasse: Welches Wort beginnt wie Mappe?“ Diese Formulierung macht deutlich, dass es um den Anfang der Wörter geht.
Antwortet das Kind „Maus“, können beide Karten nebeneinander liegen. Die Partner sprechen oder hören „Mappe, Maus“ und zeigen auf die entsprechenden Bilder. Die Ablage ist ein sichtbares Ergebnis der gemeinsamen Auswahl. Nach dem Prüfen wandern die Bilder zurück, damit sie für den Rollenwechsel verfügbar sind.
Antwortet das Kind „Tasse“, lassen Sie die Karte zunächst liegen und vergleichen Sie die Wörter. „Bei Tasse hören wir /t/, bei Mappe /m/. Möchtest du auch Maus anhören?“ Das Kind kann die Auswahl ändern oder zunächst nur zuhören. Ein korrigierter Vorschlag ist ein nachvollziehbares Ergebnis der Prüfung.
Wenn beide Partner verschiedene Antworten haben
Eine Person vermutet, dass Maus zu Mappe passt; die andere schlägt Tasse vor. Legen Sie beide Möglichkeiten offen neben das Ausgangsbild und sprechen Sie die Wörter nacheinander. „Mappe, Maus“ beginnt mit /m/; bei „Tasse“ hören wir /t/. Zeigen Sie bei jeder Aussprache auf das gemeinte Bild.
Die Person mit dem anderen Vorschlag kann erläutern, was sie verglichen hat. Vielleicht waren Mappe und Tasse auf dem Bild beide blau. Diese Beobachtung kann zutreffen, obwohl sie die Anlautfrage nicht entscheidet. Sagen Sie: „Sie sind beide blau. Wir wollten jetzt Wörter mit gleichem Anfang hören.“
Wenn die Partner über eine Bildbenennung uneinig sind, lösen Sie zuerst diese Frage. Bei „Tasse“ und „Becher“ ändern sich die zu vergleichenden Wörter. Ein gemeinsames Ergebnis ist erst sinnvoll, wenn beide wissen, welche Wörter in der Runde verwendet werden.
Gemeinsam eine neue Karte vorbereiten
Für das Ausgangswort „Tasse“ fehlt im ursprünglichen Satz ein zweites /t/-Wort. Die Partner können gemeinsam eine Tomate zeichnen oder ein vorhandenes Bild auswählen. Vor dem Einfügen benennt jede Person die Darstellung; bei Unsicherheit erklärt die erwachsene Person, welches Wort vorgesehen ist.
Legen Sie die neue Tomatenkarte neben die Tasse. Sprechen Sie „Tasse, Tomate“ und prüfen Sie die Anfangslaute. Anschließend kann die suchende Person entscheiden, ob die Karte in das Paar passt. Eine neu vorbereitete Karte erweitert die Auswahl, ohne eine unpassende Antwort umzudeuten.
Falls Tomate nicht zum Wortschatz des Kindes gehört, wählen Sie eine andere vertraute Möglichkeit mit /t/. Sie können auch bei Mappe und Maus bleiben. Ein neues Bild ist eine Option, kein vorgeschriebener Schritt für jeden Durchgang.
Mit einer Wortliste statt realen Dingen arbeiten
Ein Partner kann ein Wort nennen und der andere ein passendes Wort vorschlagen, ohne einen Gegenstand zu bewegen. Zum Beispiel sagt die erste Person „Mappe“, die zweite „Milch“. Gemeinsam wiederholen sie beide Wörter und hören /m/. Die erwachsene Person kann die Wörter aufschreiben oder einfache Symbole zeichnen.
Das mündliche Format verlangt mehr Erinnerung, weil die Auswahl nicht sichtbar ist. Wird es schwierig, legen Sie die entsprechenden Bilder wieder dazu. Ein Kind kann dann zeigen, welches der genannten Wörter es meint. Die Rückkehr zu Bildern verändert die Gedächtnislast, nicht das Ziel, den Anfang zu vergleichen.
Verwenden beide Partner unterschiedliche Kommunikationsformen, kann einer sprechen und der andere ein Symbol auswählen. Wiederholen Sie die gewählten Wörter in einer für beide zugänglichen Form. Ein sichtbares Paar oder eine kurze Notiz unterstützt die gemeinsame Kontrolle.
Die Wartezeit verkürzen
Falls ein Kind lange warten muss, weil das andere zwischen vielen Bildern sucht, begrenzen Sie die Auswahl auf zwei Karten. Person A gibt „Mappe“ vor; Person B wählt zwischen Maus und Tasse. Nach dem Vergleich wechseln die Rollen. Zwei überschaubare Durchgänge geben beiden eine aktive Aufgabe.
Ein Kind kann auch während der Suche mithelfen, indem es die Wörter auf Wunsch wiederholt. Vereinbaren Sie dafür eine einfache Bitte oder Geste. Die Hilfe soll dem suchenden Partner Informationen geben, ohne ihm die Auswahl abzunehmen.
Wenn die Abstimmung trotzdem anstrengend ist, spielen Sie nacheinander mit der erwachsenen Person. Anschließend können beide Kinder noch einmal gemeinsam ein einziges Paar prüfen. Der kürzere gemeinsame Schritt bewahrt das Partnerziel und reduziert die Zahl gleichzeitiger Anforderungen.
Zwei Runden vergleichbar halten
In der ersten Runde sucht Person B zu Mappe ein Wort und erhält die Hilfe, beide Möglichkeiten erneut zu hören. In der zweiten Runde darf Person A suchen; dieselbe Hilfe steht auch ihr zur Verfügung. Die Partner müssen nicht identisch antworten, aber die Bedingungen der Suche sind nachvollziehbar.
Notieren Sie bei Bedarf „Maus nach erneutem Vorsprechen gewählt“ und „Tomate mit sichtbarer Karte gewählt“. Solche Angaben beschreiben die konkrete Unterstützung. Ein bloßes „richtig“ zeigt nicht, ob die Wörter bekannt waren oder welche Hinweise verwendet wurden.
Bei einem späteren Spiel können Sie dieselben Karten anbieten und fragen, welche Hilfe die Kinder möchten. Fügen Sie erst danach ein neues Wort oder eine Suche im Raum hinzu. So bleibt erkennbar, wie sich die Aufgabe verändert hat.
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Für eine erste gemeinsame Hörübung ohne Rollenwechsel nutzen Sie die Anlautspiele mit Gegenständen aus dem Haushalt. Dort können die Wörter zunächst mit sichtbaren Gegenständen eingeführt werden.
Wenn ein Kind einen gehörten Laut mit einem Schriftzeichen verbinden möchte, sehen Sie gemeinsam im Bereich Buchstaben nach. Die Partnerübung selbst setzt keine Kenntnis aller Buchstaben voraus.
Hilfreiche Antworten
Müssen beide Kinder sprechen?
Nein. Ein Kind kann zeigen, blicken oder ein vertrautes Kommunikationsmittel verwenden; die Wörter können bei Bedarf vorgesprochen werden.
Was passiert, wenn kein passendes Bild vorhanden ist?
Ergänzen Sie ein bekanntes passendes Wort oder wählen Sie ein anderes Ausgangswort. Ein unpassendes Bild wird dadurch nicht passend.
Was tun bei unterschiedlichen Bildnamen?
Vereinbaren Sie das Wort für die Runde oder untersuchen Sie die unterschiedlichen Benennungen nacheinander.
Warum werden die Rollen getauscht?
So kann jede Person einmal ein Ausgangswort wählen und einmal eine passende Verbindung suchen.



