Auf vier Karten stehen M, m, A und a. Welche Karten gehören als große und kleine Form desselben Buchstabens zusammen? Bei dieser Einladung betrachtet das Kind zunächst ein Beispielpaar, vergleicht dann eine passende und eine nicht passende Karte und sucht die Formen in einem vertrauten Namen. Wir verwenden „Mara“ als Beispiel: Dort stehen ein großes M am Anfang und ein kleines a am Ende. Das Kind darf stattdessen einen Namen wählen, der ihm vertraut ist; die tatsächlich vorhandenen Buchstaben schauen Sie dann gemeinsam nach.
Eine Form ist nicht einfach eine Schriftgröße
M und m sind Groß- und Kleinbuchstabe desselben Buchstabens. A und a bilden ein weiteres Paar. Der Ausdruck „kleines m“ bezeichnet hier die Kleinbuchstabenform, nicht lediglich ein besonders klein gedrucktes M. Auch ein groß auf Papier gezeichnetes m bleibt ein Kleinbuchstabe, während ein in kleiner Schrift gedrucktes M ein Großbuchstabe bleibt.
Die beiden Formen eines Paares können deutlich verschieden aussehen. Das gilt besonders bei A und a in vielen Druckschriften. Bei M und m fallen ähnliche Grundbewegungen auf, doch ihre Darstellung und ihre Höhe können sich unterscheiden. Das Kind muss diese Unterschiede nicht fachsprachlich beschreiben. Es kann Karten nebeneinanderlegen, Formen zeigen oder nach einem sichtbaren Beispiel suchen.
Buchstabenform, Buchstabenname und Laut sind verschiedene Aspekte. Heute geht es zuerst um die Zuordnung von M zu m und A zu a. Wenn dabei der Name oder ein Laut des Buchstabens angesprochen wird, können Sie das als zusätzliche Information kennzeichnen. Es ist nicht nötig, alle möglichen Lautwerte oder Rechtschreibregeln in einer einzigen Spielsituation zu behandeln.
Die Karten vorbereiten
Schreiben oder drucken Sie M, m, A und a auf vier ähnlich große Karten. Verwenden Sie gut erkennbare Zeichen und genügend Abstand zum Rand. Eine einfache, im Alltag vertraute Schrift ist hilfreich. Achten Sie darauf, dass die Karten nicht allein durch ihre Farbe verraten, welches Paar zusammengehört: Wenn M und m beide rot sind und A und a beide blau, könnte eine Zuordnung nach Farbe entstehen.
Gleiche Kartenfarben sind für die erste Betrachtung praktisch, aber keine Pflicht. Ein Kind kann bewusst eine Farbhilfe nutzen, wenn sie den Zugang erleichtert. Sagen Sie dann dazu, dass die Farbe eine vereinbarte Unterstützung ist. Wenn Sie später erfahren möchten, ob die Formen ohne diese Hilfe zugeordnet werden, brauchen Sie eine neue Runde mit anderen Bedingungen und eine klare Ankündigung.
Schreiben Sie den Beispielnamen „Mara“ auf einen gesonderten Streifen: großes M, danach a, r und a. Prüfen Sie die Schreibweise gemeinsam, bevor Sie einzelne Zeichen suchen. Wählen Sie stattdessen den eigenen Namen des Kindes oder einen anderen vertrauten Namen, übernehmen Sie dessen tatsächliche Schreibweise. Nicht jeder Name enthält M oder A; fehlende Buchstaben sollten nicht hineingelesen werden.
Das erste Paar ansehen
Legen Sie M und m nebeneinander und sagen Sie: „Das ist ein großes M, daneben die kleine Form m.“ Lassen Sie Zeit, die Formen mit den Augen oder einer anderen geeigneten Wahrnehmungsweise zu erkunden. Das Kind kann auf beide Karten zeigen oder sie näher zusammenlegen. Ein fertiger Merksatz ist nicht erforderlich.
Danach legen Sie A und a als zweites Paar dazu. Vergleichen Sie, was sich zwischen den beiden Formen verändert. In einer Druckschrift kann das kleine a anders aussehen als ein handgeschriebenes a. Benennen Sie zunächst die gewählte Vorlage und zeigen Sie bei Interesse weitere gebräuchliche Formen. Eine Abweichung von Ihrer eigenen Handschrift ist nicht automatisch ein falscher Buchstabe.
Wenn ein Kind nach der Bedeutung von „groß“ und „klein“ fragt, können Sie zwei unterschiedlich groß gedruckte M zeigen: Beide sind Großbuchstaben. Daneben steht ein m, das größer als eines der gedruckten M sein darf. Die Gegenüberstellung macht deutlich, dass die Bezeichnung zur Buchstabenform gehört und nicht nur zur Höhe des Zeichens auf dem Papier.

Passendes und nicht passendes Beispiel suchen
Legen Sie M als Bezugskarte hin und bieten Sie m und a zur Auswahl an. Fragen Sie: „Welche Karte zeigt die kleine Form zum großen M?“ Das Kind darf beide Möglichkeiten betrachten, eine Karte zeigen oder einen Partner anweisen, sie neben M zu legen. Bleibt das Beispielpaar sichtbar, handelt es sich um eine Zuordnung mit Vorlage; das ist für den Einstieg völlig in Ordnung.
Gemeinsam prüfen Sie die Wahl am Beispiel M/m. Die Karte a ist kein schlechter oder falscher Buchstabe; sie passt nur nicht zur Frage nach der kleinen Form von M. Ändern Sie die Frage zu „Was gehört zu A?“, wird a passend. So bleibt sichtbar, dass die Aufgabe von der gewählten Bezugskarte abhängt.
Wenn die Auswahl nicht wie erwartet ausfällt, fragen Sie, was dem Kind aufgefallen ist. Vielleicht hat es nach Größe, Position oder Kartenfarbe gewählt oder die Bezugskarte anders verstanden. Zeigen Sie das Paar erneut und klären Sie die Frage, bevor Sie daraus einen Schluss ziehen. Ein einzelner Versuch unter diesen Bedingungen sagt nicht, welche Buchstaben das Kind in allen Situationen erkennt.
Den Namen „Mara“ untersuchen
Legen Sie den Streifen mit „Mara“ neben die Karten. Zeigen Sie auf das erste Zeichen und fragen Sie: „Welche unserer Karten sieht so aus?“ Das M am Wortanfang lässt sich mit der M-Karte vergleichen. Danach können Sie das letzte a suchen und es neben die a-Karte halten. Der Streifen bleibt lesbar; die Karten dienen als Vergleich, nicht als zusätzliche Buchstaben im Namen.
Im Namen „Mara“ stehen zwei kleine a: direkt nach M und am Ende. Dazwischen steht r. Die Karte A zeigt die große Form desselben Buchstabens wie a, aber ein großes A kommt in dieser Schreibweise des Namens nicht vor. Ebenso gibt es im Wort „Mara“ kein kleines m. Diese Einzelheiten sollten nicht behauptet werden, nur weil die entsprechenden Karten auf dem Tisch liegen.
Ein anderer vertrauter Name kann andere Formen enthalten. Lesen oder benennen Sie ihn gemeinsam und suchen Sie nur die Zeichen, die dort wirklich stehen. Falls das Kind seinen eigenen Namen nicht verwenden möchte, ist „Mara“ ein erfundenes Beispiel oder eine Puppe kann einen Namen erhalten. Namen sind persönlich; die Teilnahme soll nicht davon abhängen, dass jemand eine eigene Schreibweise öffentlich zeigt.
Warum am Namensanfang ein Großbuchstabe steht
In der üblichen deutschen Schreibung werden Personennamen am Anfang großgeschrieben. Deshalb beginnt „Mara“ mit M, während die folgenden Buchstaben in diesem Beispiel klein geschrieben sind. Diese konkrete Beobachtung ist hilfreich, sollte aber nicht zu der Regel verkürzt werden, dass Großbuchstaben im Deutschen nur am Satz- oder Namensanfang vorkommen. Auch viele andere Wörter, etwa Nomen, werden großgeschrieben.
Bei Namen mit ungewöhnlicher oder individuell festgelegter Schreibweise respektieren Sie die Form, die die betreffende Person verwendet. Sie können das Kartenpaar unabhängig davon untersuchen. Ziel der Übung ist nicht, fremde Namen zu korrigieren, sondern eine vereinbarte Vorlage aufmerksam anzusehen und ihre Zeichen mit passenden Formen zu vergleichen.
Wenn das Kind fragt, warum im Beispiel zwei kleine a stehen, können Sie die beiden Stellen zeigen und jedes a mit der gleichen Karte vergleichen. Die a-Karte ist ein Modell für eine Buchstabenform; sie wird gedanklich zweimal zugeordnet, auch wenn nur eine Karte vorhanden ist. Alternativ können Sie eine zweite a-Karte vorbereiten, wenn das die Zuordnung anschaulicher macht.
Ein Blick in vertrauten Text
Suchen Sie anschließend mit Einverständnis des Kindes auf einer Buchseite, einer Karte oder einem selbst geschriebenen Zettel nach M oder m. Entscheiden Sie vorher, ob Sie nach einem Großbuchstaben, einem Kleinbuchstaben oder beiden suchen. Ein bekanntes Buch kann die Tätigkeit an einen sinnvollen Kontext binden; der gesamte Text muss dafür nicht gelesen werden.
Nicht jede Schrift zeigt a oder m genau wie Ihre Karten. Vergleichen Sie zunächst gut lesbare Beispiele und sprechen Sie über sichtbare Unterschiede, ohne ein Zeichen allein wegen einer anderen Schriftart abzulehnen. Bei sehr verschnörkelten Schriften oder enger Zeilenführung kann ein schlicht gedrucktes Beispiel für den Anfang zugänglicher sein.
Die Suche nach einem Buchstaben beantwortet nicht automatisch die Frage, welchen Laut das Wort an dieser Stelle hat oder was es bedeutet. Wenn das Kind danach fragt, können Sie das konkrete Wort gemeinsam ansehen. Für die Kartenaufgabe bleibt der vereinbarte Schwerpunkt die Formzuordnung. So ist klar, welche Information die gefundene Stelle liefert.
Was ein sichtbares Merkmal leisten kann
Das Kind könnte sagen, dass ein M aus mehreren geraden Linien besteht oder dass ein m in der gewählten Schrift Bögen hat. Solche Beobachtungen helfen beim Beschreiben der Karten. Sie sind jedoch keine vollständige Definition für jede Schrift und Handschrift. Unterschiedliche Schriftarten können Details verändern; die Zuordnung sollte nicht von einem einzigen Strichmerkmal abhängen.
Beim Paar A/a wirkt die kleine Form für manche Kinder zunächst wenig ähnlich zur großen. Eine gemeinsame Vorlage ist dann sinnvoller als die Aufforderung, das Paar allein aus dem Aussehen abzuleiten. Das Kind darf nachsehen und die Karten erneut vergleichen. Eine Hilfe zu verwenden ist eine sinnvolle Handlung, keine wertlose Antwort.
Sie können zwei unterschiedliche Darstellungen von a aus einem gedruckten Text und aus einer Handschrift nebeneinanderlegen, wenn das Kind Interesse zeigt. Beschriften Sie beide als Kleinbuchstabenformen in ihrem jeweiligen Kontext. Für eine erste Zuordnung müssen solche Varianten jedoch nicht gleichzeitig eingeführt werden. Weniger Beispiele erlauben es, die Frage überschaubar zu halten.
Wenn die Karten nicht wie erwartet sortiert werden
Legt das Kind M neben A, fragen Sie, welche Eigenschaft es verbunden hat. Vielleicht hat es zwei Großbuchstaben zusammengestellt. Unter der Frage „Welche Karten sind großgeschrieben?“ ist diese Auswahl sinnvoll. Für die Aufgabe „Welche große und kleine Form gehören zu demselben Buchstaben?“ betrachten Sie anschließend gemeinsam M und m.
Wählt das Kind a als Partner zu M, kann eine sichtbare Vorlage helfen. Sprechen Sie das Paar vor, legen Sie M und m nebeneinander und lassen Sie das Kind entscheiden, ob es noch einmal vergleichen möchte. Dabei darf es die Karten zeigen oder selbst verschieben. Eine erneute Betrachtung ist Unterstützung beim Zugang zur Information, kein Anlass für Druck.
Prüfen Sie auch die Materialien: Stehen die Karten auf dem Kopf? Ist das kleine a in der benutzten Schrift vertraut? Decken Finger einen Teil des Zeichens ab? Bevor Sie dieselbe Anweisung wiederholen, kann eine Änderung der Darstellung helfen. Wenn das Kind nicht weiterspielen möchte, räumen Sie die Karten weg und kehren bei Interesse später zurück.
Sehen, zeigen und ertasten
Große Karten mit deutlichem Kontrast können das Erkennen erleichtern. Legen Sie nicht zu viele Zeichen gleichzeitig aus; für die erste Frage genügt eine Bezugskarte und zwei Auswahlmöglichkeiten. Wenn das Kind eine andere Anordnung bevorzugt, stimmen Sie diese gemeinsam ab. Entscheidend ist, dass die Karten einzeln unterscheidbar und erreichbar bleiben.
Bei Bedarf können Buchstaben taktil gestaltet werden, etwa als geeignete erhabene Formen auf festen Karten. Wählen Sie Material und Größe zusammen mit der Person, die es nutzt. Taktile Darstellung ist nicht für alle gleichermaßen angenehm oder zugänglich; fragen Sie nach und geben Sie Zeit zum Erkunden. Ein Erwachsener kann Karten auf Anweisung bewegen, ohne die Entscheidung über die Zuordnung zu übernehmen.
Eine Antwort muss nicht gesprochen sein. Das Kind kann die Partnerkarte ansehen, berühren, mit einem vereinbarten Symbol auswählen oder über ein Kommunikationsgerät mitteilen. Bestätigen Sie bei Unsicherheit, welche Karte gemeint ist, und lassen Sie eine Korrektur zu. Die Form der Antwort soll zeigen können, was das Kind auswählen möchte.
Zwei Personen teilen sich die Aufgabe
Eine Person legt eine Bezugskarte, die andere sucht dazu die Partnerform. Danach können sie die Rollen tauschen. Wer auswählt, soll wissen, ob nach der großen oder kleinen Form gefragt wird. Wer die Karte legt, kann die Antwort gemeinsam mit der Vorlage prüfen, statt sie nur als richtig oder falsch zu bewerten.
Ein Erwachsener kann bewusst nachfragen, wenn die Anweisung unklar ist: „Soll ich die kleine Form zu A suchen?“ Nach der Antwort wird die gewählte Karte neben die Bezugskarte gelegt. Hat das Kind ein anderes Paar gemeint, kann es die Anfrage präzisieren. Die gemeinsame Verständigung ist Teil der Situation; sie verlangt keine schnelle mündliche Erklärung.
Wenn zwei Kinder dieselbe Karte verwenden möchten, können sie gemeinsam darauf zeigen oder eine zweite Kopie bekommen. Ein Wettrennen ist nicht notwendig. Beide können in unterschiedlichem Tempo und mit unterschiedlichen Hilfen teilnehmen. Niemand muss die eigene Karte abgeben oder eine Rolle übernehmen, die er in diesem Moment nicht möchte.
Eine kleine Geschichte um den Namen
Stellen Sie sich vor, eine Figur namens Mara möchte ihre Bücherkiste beschriften. Ein Erwachsener schreibt ihren Namen auf einen Streifen. Das Kind sucht zuerst die M-Karte, weil das erste Zeichen auf dem Streifen ein großes M ist. Danach entdecken beide ein kleines a und vergleichen es mit der a-Karte.
Die Figur kann fragen: „Steht hier auch ein kleines m?“ Beide schauen auf die tatsächliche Schreibweise. In „Mara“ steht keines. Diese Frage ist kein Trick: Sie hilft zu unterscheiden, welche Formen in einem konkreten Wort vorkommen und welche nur auf den vorbereiteten Karten stehen. Der Name muss nicht verändert werden, damit alle vier Karten darin erscheinen.
Wenn das Kind für die Figur lieber einen anderen Namen wählt, schreiben Sie ihn in der gewünschten Form und prüfen Sie die Buchstaben neu. Die Geschichte darf auch ohne Karten weitergehen. Ein erfundener Anlass macht das Suchen bedeutsam, aber er verpflichtet nicht dazu, jedes Spielzeug oder jedes Wort nach demselben Muster zu untersuchen.
Karten ordnen und die Regel wechseln
Neben den Paaren M/m und A/a lässt sich eine andere Sortierung ausprobieren: Auf eine Seite kommen M und A als Großbuchstaben, auf die andere m und a als Kleinbuchstaben. Vor dem Umlegen sagen Sie, dass jetzt eine andere Frage gilt. Eine Karte kann je nach Regel mit unterschiedlichen anderen Karten in einer Gruppe liegen.
Fragen Sie zum Beispiel: „Warum liegen M und A diesmal zusammen?“ Die vereinbarte Antwort bezieht sich auf die Großbuchstabenform, nicht darauf, dass M und A dasselbe Zeichen wären. Danach können Sie die Karten wieder paarweise ordnen. Das Kind sieht so, dass Sortieren immer von einem genannten Kriterium abhängt.
Wenn mehrere Eigenschaften gleichzeitig angeboten werden, etwa Farbe, Schriftgröße und Groß- oder Kleinform, kann unklar sein, welche Regel gemeint ist. Für die erste Runde lassen Sie die Karten möglichst ähnlich und nennen nur ein Kriterium. Ein späterer Regelwechsel ist eine neue Aufgabe und sollte erkennbar beginnen.
Erinnerung und Zuordnung getrennt untersuchen
Sie können das Paar M/m kurz zeigen, dann mit Zustimmung des Kindes eine Karte verdecken und fragen, welche Form dort lag. Diese Gedächtnisfrage ist etwas anderes als das Zuordnen zweier sichtbarer Karten. Wenn die verdeckte Form nicht erinnert wird, darf das Kind sie erneut ansehen und anschließend die Paarung mit Vorlage versuchen.
Notieren Sie bei Bedarf, welche Unterstützung sichtbar war. Eine Antwort nach erneutem Blick ist eine Antwort mit Vorlage; sie sollte nicht als Erinnerung ohne Hilfe beschrieben werden. Umgekehrt zeigt das Wiedererkennen einer Karte noch nicht automatisch, dass ein beliebiger fremder Schriftzug gelesen wird. Jede Beobachtung bezieht sich auf die konkrete Aufgabe.
Wenn die Abdeckung die Karten versehentlich verschiebt, ordnen Sie sie erneut und sagen Sie, dass sich die Anordnung verändert hat. Bei einer Suchfrage kann die Position der Karte sonst ein unbeabsichtigter Hinweis oder ein Hindernis sein. Bewahren Sie die Ausgangslage nur dann als Vergleich auf, wenn sie tatsächlich erhalten geblieben ist.
Schreiben als freiwillige Ergänzung
Ein Kind, das schreiben möchte, kann M und m nach einer sichtbaren Vorlage zeichnen oder mit großen Bewegungen in die Luft schreiben. Ein anderes kann die Formen mit vorbereiteten Streifen legen oder einer erwachsenen Person sagen, welche Karte diese schreiben soll. Die Zuordnung der Formen ist auch ohne eigenes Schreiben möglich.
Beim Schreiben von „Mara“ kann das Kind die Buchstaben gemeinsam mit einem Erwachsenen in der vereinbarten Reihenfolge auswählen. Wenn ein Zeichen anders aussieht als auf der Druckkarte, fragen Sie zunächst, welcher Buchstabe gemeint war. Handschrift und Druckschrift können unterschiedlich aussehen. Eine feinmotorisch schwierige Bewegung ist nicht gleichbedeutend mit mangelndem Verständnis der Paarung.
Vermeiden Sie es, eine Unterschrift oder den eigenen Namen als Pflicht zu verwenden. Ein Fantasiename oder vorbereiteter Streifen erfüllt den Zweck ebenso. Das Kind darf entscheiden, ob die Karte aufgehoben wird. Die Übung wird nicht dadurch besser, dass möglichst viele Zeilen abgeschrieben werden.
Sprachliche Vielfalt berücksichtigen
Familien nutzen unterschiedliche Sprachen und Namensformen. Fragen Sie, welchen Namen das Kind zeigen möchte und wie er üblicherweise geschrieben wird. Enthält er andere Buchstaben oder ein anderes Schriftsystem, können Sie weiterhin M/m und A/a als eigenständige deutsche Karten untersuchen. Es ist nicht nötig, einen Namen umzuschreiben, damit er zu den vorbereiteten Karten passt.
Der Name eines Buchstabens und seine Aussprache in einem konkreten Wort müssen nicht in jeder Sprache gleich erklärt werden. Für diese Tätigkeit können die Beteiligten zunächst die sichtbaren Formen vergleichen und bei Bedarf einen vertrauten Buchstabennamen verwenden. Aussagen über die Aussprache eines fremdsprachigen Namens sollten Sie mit einer Person klären, die ihn kennt.
Eine Schreibweise kann aus persönlichen oder kulturellen Gründen vom ersten Eindruck abweichen. Übernehmen Sie sie so, wie die betreffende Person sie angibt. Bei Unsicherheit ist Nachfragen hilfreicher als eine stillschweigende Korrektur. Das Beispiel „Mara“ ist eine mögliche Vorlage und keine Vorgabe für Namen in allen Familien.
Drei Fragen vor einer weiteren Runde
Schauen Sie zuerst auf das Ziel: Geht es heute um das Paar M/m, um die Suche eines Zeichens im Namen oder um die Erinnerung an eine verdeckte Karte? Diese Aufgaben hängen zusammen, verlangen aber nicht dasselbe. Eine klare Frage hilft dem Kind und dem Partner, dieselbe Handlung zu untersuchen.
Prüfen Sie danach die Vorlage. Ist der Name richtig geschrieben, sind die Zeichen aufrecht und gut sichtbar, und verrät nicht unbeabsichtigt die Kartenfarbe das Ergebnis? Falls eine Hilfe wie Farbe oder eine Referenzkarte absichtlich verwendet wird, ist das ebenfalls in Ordnung. Wichtig ist, sie als Unterstützung zu erkennen und bei einem späteren Vergleich der Bedingungen zu berücksichtigen.
Fragen Sie schließlich nach dem Interesse der Beteiligten. Ein Kind möchte vielleicht nur M und m vergleichen, ein anderes einen Namen schreiben oder eine Geschichte erzählen. Es ist nicht notwendig, jede Variante am selben Tag anzubieten. Ein verständlicher Abschluss nach einer einzigen Zuordnung kann besser zur Situation passen als eine lange Abfolge neuer Anforderungen.
Beobachtungen knapp und genau festhalten
Eine Notiz könnte lauten: „Mit dem sichtbaren Paar M/m legte das Kind m neben M und zeigte anschließend das M am Anfang von Mara.“ Wenn eine erwachsene Person die Karten auf Anweisung bewegt hat, kann auch das notiert werden. Die Aussage beschreibt, was unter welchen Bedingungen zu sehen war.
Ein Vermerk wie „kennt alle Buchstaben“ wäre aus diesem Beispiel nicht ableitbar. Ebenso wenig belegt eine einzelne Verwechslung eine allgemeine Leseschwierigkeit. Sichtbarkeit, Schriftart, Sprache, Interesse und die Art der Frage beeinflussen die Situation. Für die nächste Einladung ist oft hilfreicher zu wissen, welche Vorlage und welche Antwortform gut zugänglich waren.
Bewahren Sie den Namensstreifen nur auf, wenn die Beteiligten das möchten. Bei einem persönlichen Namen können sie entscheiden, wo die Karte liegt und wer sie sehen darf. Ein erfundener Name erfüllt denselben Zweck, wenn persönliche Angaben nicht verwendet werden sollen. Eine Veröffentlichung oder Fotografie ist für die Übung nicht erforderlich.
Abschluss mit einem konkreten Vergleich
Legen Sie am Ende M und m noch einmal nebeneinander und fragen Sie, ob das Kind eine Form im Beispielnamen zeigen möchte. Es kann das große M am Anfang von „Mara“ auswählen oder eines der beiden kleinen a mit der a-Karte vergleichen. Eine Antwort mit Hilfe oder nur ein gemeinsamer Blick genügt als Abschluss.
Räumen Sie die Karten anschließend gemeinsam weg oder lassen Sie eine für ein anderes Spiel liegen. Wenn später eine andere Schrift oder ein anderer Name dazukommt, prüfen Sie die neue Vorlage tatsächlich, statt die Beobachtungen aus „Mara“ unverändert zu übertragen. Die Verbindung von Groß- und Kleinform bleibt das Thema; welche Zeichen in einem Wort vorkommen, muss für jedes Beispiel neu angesehen werden.
Hilfreiche Antworten
Was gehört zum großen M?
Das kleine m ist die Kleinbuchstabenform desselben Buchstabens. Eine sichtbare Vorlage kann beim Vergleichen helfen.
Welche der Kartenformen stehen in „Mara“?
Am Anfang steht ein großes M, außerdem gibt es zwei kleine a. Ein kleines m und ein großes A kommen in dieser Schreibweise nicht vor.
Muss das Kind seinen eigenen Namen verwenden?
Nein. Ein vertrauter anderer Name oder das Beispiel „Mara“ eignet sich ebenfalls. Prüfen Sie jeweils die tatsächliche Schreibweise.
Ist ein kleines gedrucktes M ein Kleinbuchstabe?
Nein. Ein in kleiner Schrift gedrucktes M bleibt ein Großbuchstabe; m bezeichnet die Kleinbuchstabenform.



